12/18 Die psychologischen Tricks der Energie- und Gesellschaftswender

bild3 Christof MerkliChristof Merkli

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Weitere Überlegungsfehler als Grundlage der Studie

Solarthermie mit weit besseren Resultaten als jedes Windkraftwerk

Während der komplett unzuverlässige, unsteuerbare Strom der Windkraftanlage gerade mal zu einem Drittel an der Steckdose eines Verbrauchers ankommt (150 KWh/a und m2), wird die gesamte Solarthermische Energie in Form der Gebäudeheizung (Einsparung fossiler Brennstoff) und Warmwasseraufbereitung (Einsparung von Strom) praktisch vollständig einem direkten Nutzen zugeführt. Es kommt erschwerend dazu, dass Solarthermie durch das linksgrüne Subventionskonstrukt KEV nicht gefördert wird. Ihre Verbreitung verharrt denn auch auf tiefem Niveau, obwohl sich unabhängige Energiespezialisten einig sind, dass wir damit im Gegensatz zur Windkraftnutzung einen spürbaren Beitrag an die Energiewende herbeiführen könnten.

Aber an der Solarthermie verdient die in Bern bestens etablierte Photovoltaik- und Windradlobby nichts. Die Politik und die Medien klären hier absichtlich nicht auf. Von einem Projekt namens „Akzeptanzförderung für Solarthermik“ des BFE haben wir bisher nichts gehört. Und wenn auch, es hätte bestimmt nicht einen dermassen hohen Betrag aus der Bundeskasse zur Verfügung, wie das bei der untauglichen Windkraft der Fall ist.

Laut einer Studie aus England trägt Strom aus Windkraft kaum an die Lastspitzen der Stromnetze bei. Ein grosser Teil des in der Anlage umgewandelten Stroms erreicht die Verbraucher nicht. Die aktuelle französische Stromstatistik weist einen verschwindend kleinen „marktfähigen Anteil“ von einem Drittel des erzeugten Stroms aus. Das bedeutet vereinfacht, dass die Stromgestehungskosten pro verbrauchtes KWh dreifach so hoch sind, wie generell ausgewiesen.. Es verwundert niemanden, dass in der Schweiz nur die Bruttoproduktionsdaten ersichtlich sind. Die Nettozahlen würden Bände sprechen, also werden sie der Bevölkerung vorenthalten. Versuche der Organisation Paysage Libre – Freie Landschaft, diese Daten zur Auswertung zu erhalten, scheitern am Filz der Strombranche und an der ungenügend geforderten Transparenz durch den Gesetzgeber. Man wundert sich nicht mehr: Unter dem Vorwand der Anonymität und Persönlichkeitsschutz werden die Informationen der Öffentlichkeit vorenthalten.

Es gibt keinen versorgungstechnischen Grund, Windkraftwerke zu bauen

Wegen dieser extremen Ineffizienz von Windkraftwerken in der Schweiz (ausnahmen bestätigen die Regel), die durch das Fehlen eines guten durchschnittlichen Windaufkommens begründet sind, können Windräder als „reine CO2-Schleudern und Steuergeldverdunster ohne jeden öffentlichen Nutzen, mit negativen gesamtwirtschaftlichen Folgen“ bezeichnet werden. Im europäischen Verbund der erneuerbaren Energien muss die extreme Unzuverlässigkeit und Unsteuerbarkeit des Windstroms mit dem Einsatz von konventionellen Kraftwerken gestützt werden. Rund um die Uhr. Dem Windstrom, muss aus systemischen Gründen noch mindestens 100 Gramm CO2-Emission pro erzeugte KWH zugerechnet werden.

Damit erübrigt sich jede Begründung für Windkraftwerke zur Einsparung von CO2. Die deutsche CO2-Statistik der Stromproduktion weist es aus. Nur in der Schweiz glaubt man ernsthaft weiterhin an dieses Märchen aus den Köpfen der Kernkraftgegner und Klimaalarmisten. Selbst an der Universität Zürich hält sich diese Aussage entgegen jeder fachlichen Realität. Es ist offensichtlich, dass alles unternommen werden soll, damit das von der breiten Bevölkerung nicht erkannt wird. Sonst würden sie an den Abstimmungen zu Windparks ein deutliches NEIN in die Urne legen. Diese Studie ist ein weiterer Mosaikstein in der schon Jahre andauernden Desinformationskampagne der Windradlobby.

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