SRF-Vollpfostenjournalismus – Kein palästinensischer Terror gegen Juden nirgends

SRF-Vollpfostenjournalismus

Kein palästinensischer Terror gegen Juden nirgends

Die «SRF News»-Journalisten lügen schon beim Titeln. «Israelis verweigern Schneider-Ammann den Zutritt» schreiben sie zum Bericht eines Vorfalls während der Reise von Bundesrat Johann Schneider-Ammann nach Jerusalem.

Und gleich zu Beginn der Sendung schreibt SRF News fett auf rotem Hintergrund: «Kein Zutritt.»

Bildschirmfoto 2017-10-30 um 12.48.56

 

SRF lügt. Zu keinem Zeitpunkt haben die Israelis dem Bundesrat den Zutritt verweigert. Die Wahrheit ist, dass die israelischen Sicherheitsbeamten auf dem Tempelberg den Schweizer Personenschützern den Zugang ausschliesslich UNBEWAFFNET erlaubten – und zwar weil allein die israelischen Sicherheitsbeamten für die Sicherheit auf dem Tempelberg zuständig sind. Der Bundesrat konnte denn auch problemlos mit zwei unbewaffneten Personenschützern den Tempelberg betreten, während die bewaffneten Personenschützer bei der Delegation warteten.

Augenscheinlich sind SRF-Journalisten nicht befähigt, wozu sogar Boulevardjournalisten vom Blick oder von 20 Minuten befähigt sind, die sonst gerne mal überspitzen: Nämlich präzise zu berichten.

Blick korrekt:

«Wegen seiner bewaffneten Bodyguards – Bundesrat aufgehalten»

SRF-Lüge: 

«Israelis verweigern Schneider-Ammann den Zutritt»

Auch Bundesrat Schneider-Ammann selbst hat keinerlei Probleme damit: Es musste geklärt sein, wer wer ist, und wer die Kompetenzen in Sicherheitsfragen hat. «Es war für mich eine klärende Absprache – nicht mehr und nicht weniger.»

Nur SRF-Journalisten erfinden ein Problem. Und offensichtlich passieren ihre Phantasiekonstrukte problemlos die interne Qualitätskontrolle von SRF News.

Notabene: Diese Nichtigkeit ist den SRF-Journalisten genau 1 Minute und 7 Sekunden Sendezeit wert.

Auch die Lösung des Nahost-Konlikts stand nicht zuoberst auf der Traktandenliste des Vorstehers des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung, gleichwohl verfasste SRF News einen längeren Bericht darüber.

Keinerlei Informationswert hat es für SRF News hingegen über den eigentlichen Grund der 4-tägigen Reise des Bundesrats zu berichten, nämlich die Wirtschafts- und Wissenschaftsbeziehungen zwischen Israel und der Schweiz zu vertiefen und sich insbesondere über Innovation auszutauschen. Denn der Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) Schneider-Ammann wurde von fast allen Mitgliedern des Verwaltungsrates von Innosuisse, einer Förderagentur des Bundes für wissenschaftsbasierte Innovation, begleitet. Mit dem Fokusthema «INNOVATION» beabsichtigte die Schweizer Delegation in erster Linie, sich mit den Strategien, Förderinstrumenten und Erfahrungen im Bereich Innovation und Start-up in Israel vertraut zu machen.

«Innovation» liebe SRF- Jorunalisten, war der deklarierte Fokus der Reise. Weshalb weigern Sie sich so strikte, Ihre Konsumenten über die Innovationskraft Israels zu informieren?

«Mit jährlich fast 1500 Start-up-Gründungen auf seinem Territorium gilt Israel als Silicon Valley des Nahen Ostens. Im Technologiebereich, vor allem in den Sparten Cyber-Sicherheit, Fintech und Mobilität, kann das Land in den letzten Jahren auf eine beachtliche Erfolgsgeschichte zurückblicken. Israel, das inzwischen auch als «Start-up-Nation» bekannt ist, ist ein interessantes Beispiel für die Schweiz, da die beiden Länder viele Gemeinsamkeiten aufweisen: Es sind kleine Länder mit hohen Investitionen in Forschung und Entwicklung, die in Rankings zu Wettbewerbsfähigkeit und Innovation regelmässig die ersten Plätze belegen.

Bei der wissenschaftlichen Zusammenarbeit ist Israel ein wichtiger Partner für die Schweiz. Die Zusammenarbeit findet vor allem zwischen Forschenden statt, die kompetitiv vergebene Fonds aus den europäischen Forschungsrahmenprogrammen erhalten. Zwischen 2011 und 2016 wurden über 50 direkte Zusammenarbeitsprojekte zwischen der Schweiz und Israel finanziert. Die Schweiz war daran mit einem Betrag von über 2 Millionen Schweizerfranken beteiligt. Im gleichen Zeitraum finanzierte der Schweizerische Nationalfonds 125 Projekte, für die eine Zusammenarbeit mit israelischen Forschenden angegeben wurde.»

Henusode, dafür gibt es einen Bericht in der Länge von 2 Minuten und 39 Sekunden überBildschirmfoto 2017-10-30 um 13.39.25 die palästinensische „Start Up“-Szene. Eine Palästinenserin erfand eine App, die vor Strassenbarrikaden warnt. Die SRF-Journalistin war dermassen beeindruckt davon, dass diese App als alleiniges Beispiel für den News-Beitrag «Innovation in Palästina» herhalten durfte.

 

Schuld an der schwierigen Situation der palästinensischen Start Up-Szene ist gemäss der SRF-Gesprächspartnerin natürlich Israel und die von Israel eingeschränkte Bewegungsfreiheit der Palästinenser. Die SRF-Journalistendarstellerin Felicie Notter genügt dies als Begründung. Über Ursache und Wirkung einen Gedanken zu verlieren, würde sie überfordern. Dass der eliminatorische Judenhass der Palästinenser und der damit einhergehende Terror gegen Juden ein Grund sein könnte, hält SRF denn auch nicht der Rede wert. Auch die Rückschrittlichkeit der Palästinensischen Führer sind für SRF kein Innovations- und Handelshemmnis. Die Botschaft ist klar: Israelis sind der Störfaktor im ansonsten blühenden, superinnovativen palästinensischen Silicon Valley.

Liebe SRF-Journalisten, wir werden weiterhin jedes Eurer Worte auf die Goldwaage legen. Wir werden weiterhin allen Eueren Erfindungen die Wahrheit gegenüberstellen. Und wir werden weiterhin jede Informationslücke öffentlich schliessen, die Ihr – sei es aus Boshaftigkeit oder aus Dummheit – offen lässt.

Das ist ein Versprechen.

 

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6 Gedanken zu “SRF-Vollpfostenjournalismus – Kein palästinensischer Terror gegen Juden nirgends

  1. Ich finde, diese Art, wie hier über einen Fehler berichtet und gleich verallgemeinernd das ganze SRF in die Tonne getreten wird, das übertrifft an „Vollpfostigkeit“ den Gegenstand des Berichtes bei weitem.

    • Och, Frau Candreia, mit SRF muss man klar und deutlich reden, ansonsten haben die kein Musikgehör. Ausserdem schleckt es keine Geiss weg, dass SRF bezüglich Nahen Osten eindeutig eine Seite bevorzugt.
      Ich hoffe, dass die No Bilag angenommen wird. Dann muss SRF endgültig über die Bücher.

      • … ja, zumal das Wesen Candreia den Überbringer der schlechten Nachricht viel grässlicher findet als die Fabrik der schlechten Nachricht selbst. Klar, wenn sich die jüdische Seite übern Antisemitismus beschwert, ja?, dann kann ja nicht der Antisemitismus Schuld sein, sondern der Jud‘ muss.

  2. Darum No Bilag. Ich habe keine Lust diese einseitige Bericht Erstattung auch noch mit zu finanzieren. Wenn schon alles Reden und Schreiben an die SRF Journalisten nichts nütz.

    • Danke, liebe Frau Brandt für diesen ausgezeichneten Artikel. Die linkslastige SRG, finanziell sehr gut ausgestattet durch Zwangsgebühren, hätte eine personelle Veränderung dringend nötig. Hoffentlich wird die No Bilag Abstimmung ein grosser Erfolg – Erfolg = mindestens 65% Ja Stimmen; träumen sollte erlaubt sein.

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