Medienmitteilung: Referendumsunterschriften gegen das Energiegesetz eingereicht

19. Januar 2017

.energiesuisse.net freut sich, dass die nötige Anzahl Unterschriften gegen das Energiegesetz bei der Bundeskanzlei deponiert werden konnte. Die meisten angeschlossenen Organisationen* haben erst nach der Ablehnung der Atomausstiegsinitiative am 27. November 2016 mit dem Sammeln von Unterschriften begonnen. Die vom Parlament jahrelang hin und her geschobene Vorlage ist ordnungspolitisch eine Katastrophe und gehört abgelehnt.

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Nach dem überhasteten Bauchentscheid des Bundesrats nach der Tsunamikatastrophe in Japan mit dem dadurch ausgelösten Kernkraftwerksunfall in Fukushima-Daiichi, musste das Bundesamt für Energie (BFE) ein Massnahmenpaket „basteln“, welches die Grundlagen des Marktes, der Technik und der Politik aushebelt. Das Parlament war trotz intensiver Diskussionen nicht imstande, aus diesem Sammelsurium von Vorschriften, Subventionen und Markteingriffen eine vernünftige Strategie zu machen.

Nun können die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger entscheiden, ob sie
• ihren gesamten Energieverbrauch innert 20 Jahren um 43% reduzieren wollen,
• ihren Stromverbrauch und den der Industrie um 13% reduzieren wollen,
• bis zu 600 Millionen im Jahr ausgeben wollen, um Flatterstrom zu produzieren, der nicht viel mehr als 60 Millionen wert ist,
• sich vorschreiben lassen wollen, welche elektrischen Geräte sie wann benützen dürfen,
• ihren Enkeln vorschreiben wollen, welche Stromproduktionsart sie dereinst nutzen dürfen und welche nicht,
• wollen, dass Mieter und Kleinbetriebe über die KEV-Abgabe die lukrativen Solarpanel der Haus- und Landbesitzer bezahlen,
• wollen, dass unsere einmalige Landschaft mit Tausenden von Windrädern verschandelt wird,
• sich der Willkür der EU-Bürokraten ausliefern wollen, um die Stromversorgung mit Importen sicherzustellen,
• die Stromversorgungssicherheit, ein wichtiger Standortvorteil der Schweiz, aufs Spiel setzen wollen.

Das alles und mehr droht unserem Land, wenn wir das Ungetüm namens „Massnahmenpaket I zur Energiestrategie 2050“ am 21. Mai annehmen würden. Wir verlieren unsere hart erarbeitete Spitzenstellung in der Weltwirtschaft. Das ist noch nicht alles: Was wir am 21. Mai akzeptieren sollen, ist ein erstes Massnahmenpaket, das kaum die Hälfte der anvisierten Zielsetzungen erreicht. Das Zweite Massnahmenpaket mit den vorgesehenen Klima- und Energielenkungssystem (KELS) ist gerade dabei, im Parlament zu scheitern. Die Energiewende in der Schweiz bleibt somit auf halbem Wege stecken.
Die Schweiz macht keine halben Sachen und sagt am 21. Mai 2017 klar NEIN zum Energiegesetz.

Weitere Auskünfte:
Dr. Irene Aegerter, Präsidentin .energiesuisse.net; irene@aegerter.net

Dani Brandt, Naturfreunde für Atomstrom; dani.brandt@gmx.ch

 

.energiesuisse.net ein Netz von Schweizerinnen und Schweizern, die sich im Einklang mit der Bundesverfassung (Art. 89) zum Wohle der Bevölkerung und der Wirtschaft für eine ausreichende, breitgefächerte, sichere, zuverlässige, wirtschaftliche und umweltverträgliche Energieversorgung, sowie für einen sparsamen und rationellen Energieverbrauch, einsetzen. Eine nachhaltige Energiestrategie muss nicht nur Arbeitsplätze und Wohlstand sondern auch die Landschaft schützen.
*Dem Netz angeschlossen sind: „Aktion vernünftige Energiepolitik Schweiz (AVES)“; „Arbeitsgruppe Christen + Energie (ACE)“; „Arbeitskreis Energiewende (AKE)“; „Carnot-Cournot-Netzwerk“; „Clubenergie 2051“; „Energy for Humanity (Schweiz)“; „Forum Medizin und Energie“; „Frauen für Energie (FFE)“; „Gruppe Gesamtenergie (GGE)“; „Kettenreaktion“; „Liberales Institut“; „Naturfreunde für Atomstrom„; „Women in Nuclear (WiN)“.

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2 Gedanken zu “Medienmitteilung: Referendumsunterschriften gegen das Energiegesetz eingereicht

  1. Die Umwelt schonen, den Klimawandel verzögern, Strom sparen, usw.! Als im Lehrezimmer solche Dinge lautstark verhandelt wurden, habe ich den grössten Verfechter der Argumente gefragt;“Wäscht du deine Wäsche von Hand, fährst du ein normales Velo od. E-Bike? Heizt du im Winter, wenn ja mit was? Genügt dir eine Dusche pro Woche und duscht du dann kalt?“ Da war plötzlich Ruhe. Selber tun ist doch angesagt.

  2. Es ist immer wieder verwunderlich, wie die verschiedensten Institutionen landes- und weltweit auf diesen Fakenews-Zug des menschengemachten Klimawandels durch Kohlenstoffdioxidausstoß springen. Das vermeintlich Gute wird ohne weiteres eigenes Nachdenken nachgebetet und vollstreckt. Jede kleine Gemeinde will E-Autos (z.B. Laufen in Oberbayern) auf Gemeindekosten anschaffen, angeblichen Ökostrom beziehen, der nur teurer ist und für den es keine Erzeugungsgarantie gibt.

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