Das Versprechen der Pandora

Impact Partners, in Zusammenarbeit mit Vulcan Productions und CNN Films präsentieren:

Das Versprechen der Pandora

[Übersetzung: Simon Aegerter]

Den originellen neuen Film vom Academy-Award nominierten Regisseur Robert Stone. Die Atombombe und Kernschmelzen – wie in Fukushima – haben die Atomenergie zu einem Synonym für globale Katastrophen gemacht. Doch was, wenn dieses Bild der Atomenergie nicht stimmt? “Das Versprechen der Pandora“, ein Favorit bei den Zuschauern des Sun Dance Film Festivals, wirft die Frage auf, ob die Technologie, die wir am meisten fürchten, unseren Planeten vor einer Klimakatastrophe schützen könnte und Milliarden von Menschen in Entwicklungsländern mit ausreichend Energie aus der Armut helfen könnte. In diesem umstrittenen neuen Film erzählt Stone die äusserst persönlichen Geschichten von Umweltschützern und Energieexperten, die radikal umgedacht haben und nun klare Befürworter der Kernenergie sind und dabei ihre Karriere und ihren Ruf riskierten. Stone enthüllt diese Kontroverse innerhalb der Umweltschutzbewegung mit Geschichten von Überläufern einschliesslich Steward Brand, Richard Rhodes, Gwinneth Cravens, Mark Lynas und Michael Shellenberger. Unerschrocken und furchtlos, ist „Das Versprechen der Pandora“ ein Meilensteinwerk, das die Gespräche über dieses zutiefst emotionale und polarisierende Thema über Mythen und Wissenschaft für immer verändern wird.
Der Film räumt radikal mit den Mythen der AKW-Gegner auf und zwar durch Aussagen von ehemaligen antinuklearen Aktivisten. Es kommen auch Pioniere der ersten Stunde der Kernenergie zu Wort, so Charles Till, der die Entwicklung des IFR geleitet hat.

„World Nuclear Organisation“ London schreibt:

Die Betriebsdauer von US-Amerikanischen Reaktoren könnte über 60 Jahre hinaus verlängert werden, sagt die Amerikanische Physikalische Gesellschaft (APS). Aber diese mittelfristige Nuklearstrategie sollte durch ein robustes Neubauprogramm abgelöst werden.
Etwa 74 der 100 in den USA laufenden Kernkraftwerke haben eine Verlängerung der Betriebsbewilligung erhalten, die eine Betriebsdauer bis zu 60 Jahren erlauben – regelmässige Inspektionen vorbehalten. Parallel dazu haben Nachrüstungen insgesamt 6862 MW(e) an Leistungserhöhung gebracht, und der Anteil Nuklearstrom bleibt – trotz einiger Ausserbetriebnahmen – bei 20%. Weitere 18 Gesuche für Betriebsverlängerungen sind pendent.
Wenn man grosszügig für alle heutigen Reaktoren eine Betriebsdauer von 60 Jahren annimmt, würde dies bedeuten, dass die meisten zwischen Ende der 2020 und Mitte 2040 abgeschaltet würden. Das heisst, dass 60% der CO2-freien Stromproduktion wegfielen. Diese Abschaltungen könnten aber ohne weiteres weiter hinausgeschoben werden. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Amerikanischen Physikalischen Gesellschaft (APS). Sie sieht keine technischen Hindernisse für Laufzeiten von 70 oder gar 80 Jahren. Angesichts des regulatorischen Aufwandes müssten sich die Versorger in den nächsten fünf Jahren überlegen, ob sie diesen Weg gehen wollen, sagte die APS.
„Die Versorger sollten erwägen, die Betriebsbewilligungen der Kernkraftwerke verlängern zu lassen, da diese im Unterschied zu Kohle- oder Gaskraftwerken keine der in der Luftreinhalteverordnung bezeichneten schädlichen Gase ausstossen“ sagte die APS. Sie sagte auch, dass die ökologischen Vorteile der Kernenergie „ein Anstoss für sozial verantwortliche Investoren sein könnten, die sich Sorgen um die zunehmenden CO2-Emissionen in der USA machen“.
Mit der Möglichkeit von Betriebsdauern über 60 Jahre hinaus, sollten die US Behörden daran arbeiten, diese Option den Versorgern anzubieten. Die APS sagte, dass die Bundesbehörden und die der Staaten tiefen CO2-Emissionen ein hohes Gewicht einräumen und damit den Kernkraftwerken bevorzugte Bedingungen gewähren sollten. Auch Finanzinstitute sollten Umwelteinflüsse in ihren Entscheidungen mit einbeziehen und damit die Bedingungen für Investitionen in Kernkraftwerke verbessern.
Aber die Verlängerung der Betriebsdauer von Werken aus den 70er und 80er Jahre allein genügt nicht. Die APS sagt: „Die US Regierung müsste ein konzentriertes Programm haben um die Entwicklung, den Bau und die Zulassung von neuen Kernreaktoren zu unterstützen, die sicher, umweltfreundlich und kostengünstig betrieben und schliesslich entsorgt werden können.“

Wer schreibt einen solchen Bericht über die Schweizerischen Kernkraftwerke?

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Ein Gedanke zu “Das Versprechen der Pandora

  1. Im Grunde genommen gibt es in der Schweiz kaum Atomkraftgegner. Auch diese wünschen sich frühmorgens eine warme Wohnung, warmes Wasser und Strom für den Kafi.

    Dies gilt auch für den aktivsten Atomkraftgegner in der Schweiz, der interessanterweise auch gegen unsere Armee agiert, als Mitglied der nach meiner Meinung obskuren und äusserst militanten GSoA.
    Das muss man sich vor Augen halten: ein schweizerischer Politiker, der sich mit Themen befasst die nicht zum Besten für die Schweiz sind, der auch beste Freunde in falastinischen Terrororganisationen und keineswegs Anstand hat. Dies sind also die schweizerischen Atomkraftgegner!

    Inzwischen gibt es genügend neue Technologien für eine sichere Atomwirtschaft und neue Technologien werden laufend entwickelt.

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