Israel und die Heuchler

 

546840_287391688067768_1828151889_nEs ist grundsätzlich positiv, wenn sich Menschen für ihre Herzensangelegenheiten engagieren. Alle diese kleinen (Dorf-)Vereine, meist von Frauen gegründet, hatten ihre Berechtigung und bewirkten nicht selten Gutes. Menschen kannten sich, kommunizierten direkt miteinander, schlossen sich zusammen – so wurden überzählige gesellschaftlich-soziale Missstände gelindert und Probleme, deren Zusammenhänge man im Kleinen mal mehr, mal weniger verstand, wurden vor Ort, von Ortsansässigen angegangen.
Auf diesem Prinzip war auch bspw. die Flüchtlingshilfe aufgebaut, bevor sie zur Staatsaufgabe wurde und nun der Beamten-Irrsinn mit Steuergeldern Menschen schaltet und verwaltet.
Mit steigendem Wohlstand der westlichen Gesellschaft leistete man sich auch kontinuierlich mehr Staat, der dann auch die soziale Aufgabe und «Verantwortung» übernahm. Übersehen wurde jedoch, dass der Staat nie sozial sein kann, im Gegenteil, er zerstört die zwischenmenschlichen und familiärem Beziehungen. Für jedes noch so unsinnige und eingebildete Problem wurde eine staatliche Anlaufstelle geschaffen, die nie mehr aufgelöst wird. Grosseltern und ältere Verwandtschaft wurden durch Lebens-Coach ersetzt. Zum Reden geht man nicht mehr zum Nachbarn, Dorfpfarrer oder in den Tante-Emma-Laden, sondern zum Psychotherapeuten. Man leistet sich den Luxus zum Arzt zu gehen, nicht, weil man krank ist, sondern, weil man gesund bleiben will. Wahrlich ging es der westlichen Welt nie in der Geschichte besser, als in letzten Jahrzehnten. Der Mensch, als soziales Wesen, will jedoch auch heute gebraucht werden. Will die Welt verbessern, sich engagieren, menschlich sein. Daran ist grundsätzlich auch nichts auszusetzen.
Parallel kam das Zeitalter des Internets, der Massen- und sozialen Medien. Ein grossartiges Zeitalter, mit Wirkungen und Nebenwirkungen.

Die Informationsmöglichkeiten sind unüberblickbar und die Nachrichtenflut aus der ganzen Welt verunsichert unsere eigene Welt im Sekunden-Takt.
Da hat der westliche Mensch zwei Anliegen:
– Als soziales Wesen will er etwas (möglichst Gutes) tun,
– Beständigkeit, Traditionen pflegen.

Der Mensch, als soziales Wesen, wird mit vielen schrecklichen Bilder konfrontiert. Mit Ungerechtigkeit, Hunger, Not – das Elend wird oft mit Fotos leidender Kinder dokumentiert. Wer will da schon nicht helfen? Aber, wo anfangen? Was verbindet einen Westler mit Syrien? Klar, die Kriegsbilder sind schrecklich, aber, sie reichen höchstens für eine Spende an die Caritas. Oder, die Strassenkinder in Südamerika? Klar, tun sie einem Leid, aber, wiederum kann man die ganze Welt doch nicht retten. Um den Funken für leidenschaftliches Engagement zu entzünden, braucht es mehr. Es braucht Traditionen.
Und hoppla, da haben wir ihn: Den engagierten Israelkritiker, der das «Leiden» der Palästinenser unter Israelis als das grösste Leiden der Welt sieht. Das ist zwar irrational und äusserst dumm, aber ergibt jedoch durchaus einen Sinn. Denn ein engagierter Israelkritiker führt so Traditionen weiter. Die Tradition des Antisemitismus, den er mit der Muttermilch verabreicht bekam. Klar, jetzt schreit ein Teil des Publikums, nicht jede Kritik an Israel ist antisemitisch, was stimmt. Jedoch ist jeder engagierter Israelkritiker ein Antisemit. Was sonst?

Hier ein Beispiel als Beweis aus den letzten Tagen.
In Dubai wurde eine junge Frau «Zara» vergewaltigt. Kein Einzelfall in arabischen Ländern, übrigens. Ihre Anzeige gegen die Täter wird ihr nun zum Verhängnis. Ihr droht die Steinigung.

Und hiesige Reaktionen? Keine linke Partei hat für wirtschaftliche, kulturelle oder sonstige Boykott Dubais aufgerufen. Die boykottieren nur Israel, weil es Häuser in der Wüste baut. Und diese Parteien wollen keine antisemitische sein? Doch, sind sie es.
PolitikerInnen, die sich leidenschaftlich für BDS und andere antisemitische Aktionen einspannen lassen, bleiben nun stumm. Sie rufen keine Touristen auf, nicht mehr nach Dubai oder Saudi-Arabien zu reisen. Sie üben höchstens auf Facebook politisch korrekte Kritik. Wie soll man solches Verhalten, als lupenreiner Antisemitismus sonst nennen?
In der Türkei wird nun auch die Vergewaltigung junger Mädchen nach islamischen Recht staatlich erlaubt. Vereinzelt hört man westliche Kritik. Wohl gemerkt: vereinzelt und leidenschaftslos. Aber, hat irgendjemand für Boykott von türkischen Produkten aufgerufen oder gar wissenschaftlicher Boykott gefordert, wie man es bei Israel tut? Nein, hat keiner von ihnen. Und diese Leute wollen keine Antisemiten sein? Natürlich sind sie es. Was sonst?
Nehmen wir das Beispiel von Heidi Mück, die für den Regierungsrat in Basel-Stadt kandidiert. Konfrontiert mit dem Antisemitismusvorwurf (siehe hier und hier) sagte sie in einem Interview auf Tele-Basel , sie – als BDS-Anhängerin – sei doch keine Antisemitin. Sie kritisiere nur Israel. Auch die Türkei kritisiere sie beispielsweise, so ihre Ausrede. Mag sein, dass sie die Türkei irgendwo kritisiert hat. Einzig jedoch hat sie mit Inseraten und ihrem Bild zum Boykott Israels ausgerufen. Israelkritik ist für sie eine Herzensangelegenheit und da engagiert sie sich leidenschaftlicher als bei anderen Kritiken. Und, sie will keine Antisemitin sein? Doch, ist sie. Eine lupenreine. Das ist übrigens die einzige Fähigkeit, die sie vorweisen kann.

***

28 Gedanken zu “Israel und die Heuchler

  1. Auszugehen wäre vom Artikel von Dany Brandt, von dem vor allem die erste Hälfte ein Bild von einer möglichen gesellschaftlichen politischen Kultur skizziert, in welcher Verantwortung möglich ist und auch gelebt wird. Gesellschaftlicher Zusammenhang wäre möglich und machbar, und gab es auch in BS stets Extremisten und Querköpfe, so gab es – aus volkskundlicher Sicht – trotzdem einen erstaunlichen Common Sense bei wirklich wichtigen Prinzipien. Darüber habe ich mich im Jahre 1989 mit Ständerat Carl Miville unterhalten, als ich die politologische Studie „Fundamentalismus – eine neue Bedrohung?“ schrieb. Mir fiel auf, wie dieser damalige SP-Politiker im Vergleich zur Standard-Linken die Basis der Staatlichkeit, die Sicherheit, stärker betonte als bei den Linken üblich. Er sah im sich ausbreitenden islamlischen Fundamentalismus eine Bedrohung für den Weltfrieden. Sein souveräner „Weltüberblick“ ging jedoch davon aus, dass es in Basel noch jenen Konsens gibt, der die Stadt schon 1866 bei der ersten eidg. Volksabstimmung überhaupt die bürgerliche Gleichstellung der Juden annehmen liess, trotz mittelständischer Warnungen vor dem „Warenhausjudentum“, einem Ausdrück übrigens, dem ebenfalls der Geruch des Boykotts anhaftet. An diesem Konsens müsste wohl auch von proisraelischer Seite wieder gearbeitet werden. Die blosse Absonderung von Schimpfworten, lieber Scheiner, bringt es nicht, da haben Sie es mit Ihren kritischen Fragen auf Angriffe gegen David Klein in der Basler Zeitung besser gemacht . Der Artiikel von Dany Brandt liegt auf der guten, der richtigen Linie. Dass nun aber überhaupt die Frage nach der Wählbarkeit einer solchen Boykottunterzeichnerin gestellt wird, dürfte einen nicht kleinen Einfluss auf die Wahl haben. Klar ist, in einem stärker bürgerlichen Kanton hätte die Kandidatin Mück null Chancen.

  2. Noch was, echsenwut: Sie behaupten: „Judäa und Samaria existieren nicht“. Oh doch, Judäa und Samaria gibt es sehr wohl noch. G“tt sei Dank! Da Sie meinen, ein ganz Kluger zu sein, können Sie mir sicher verraten, warum Jerusalem im Koran nicht ein einziges Mal erwähnt wird, in der Bibel hingegen 667 mal.
    Wissen Sie, dass allein seit 1882 mehr als 175 biblische Prophetien in Erfüllung gegangen sind? Wenn nicht, empfehle ich Ihnen das Buch von Roger Liebi „Leben wir wirklich in der Endzeit“.
    Sie vermitteln mir den Eindruck, dass Sie noch nie in Israel und damit auch noch nie in Jerusalem waren. Sicher interessiert Sie, wie „heilig“ es auf dem Tempelberg zugeht: https://www.youtube.com/watch?v=xU9CauJP4Pg (Why Palestinians Want This Video Removed) Wäre der Tempelberg den Muslimen so heilig, würden sie sich dort nicht so unwürdig verhalten.

    • Warum wollen Sie die Diskussion um die Benennung Palästinas unbedingt am Qur’an, an einer Thora oder an einer Bibel festmachen?
      Übrigens: wussten Sie, dass tatsächlich KEIN EINZIGER (!) Germane jemals den Begriff „Köln“ benutzt hatte? Ist das denn dann in Ihren Augen nicht Berechtigung genug dafür, dass Rom die Herrschaft über Colonia Claudia Ara Agrippinensium reklamieren darf? Haarsträubender Unsinn? Warum? Was unterscheidet Colonia Claudia Ara Agrippinensium von Judäa oder Samaria? Nichts? Richtig.
      In der Frage, ob und wenn ja wie aggressiv sich Israel in der Region verhält, ist für mich der Umstand, wieviel Prophezeiungen in Erfüllung gegangen sein mögen, vollkommen irrelevant. Israel bezeichnet sich ja in der internationalen Sprache auch selbst als „Demokratie“, als „Rechtsstaat“. Da sollte schon die Frage erlaubt sein, weshalb es nach den Staturen der UN illegal (!) Siedlungen auf einem Territorium entstehen lässt und unterhält. Ich klopfe nicht auf den Qur’an um eine muslimische Bevorrechtigung zu behaupten, also lassen Sie bitte Ihre Bibel oder Thora ebenfalls in der Schublade, ok? Nichts davon ist ein Maßstab, nach welchem HEUTE INTERNATIONALES RECHT gefunden und gesprochen wird.
      Und zu Ihrem Filmchen: nein. Sowas schaue ich mir nicht an. Es gibt Millionen von Filmchen und jeder „beweist“ natürlich immer genau das, was der Filmende gerade transportieren möchte.

  3. Herr oder Frau echsenwut, Sie machen mich nun wirklich wütig. Nicht nur durch Ihre äusserst zum Teil grotesken Kommentare. Nein, auch weil Sie absolut keinen Anstand haben. Hätten Sie Anstand, würden Sie sich unter Ihrem richtigen Namen äussern. Im Gegensatz zu Ihnen, steht Dani Brandt mit Namen und Bild zu dem was Sie zu sagen hat. Sie bloggen unter „echsenwut | Don’t worry – be Muslim!“, was natürlich auch sehr, sehr vielsagend ist. Was Israel und die sogenannten Palästinenser betrifft, haben Sie tatsächlich keine Ahnung. Nein, ich will Sie nicht „kaltstellen und mundtot“ machen. Was ich von Ihnen verlange ist lediglich, dass Sie sich zuerst informieren und dann schreiben. Lassen Sie sich z.B. von Hamas Minister Fathi Hammad erklären, wer die Palästinenser wirklich sind: Hamas Official: There are no Palestinian people. They are Egyptian … / https://www.youtube.com/watch?v=9-umTdeh_bQ Proxy Highlight, Der an Aids verstorbene Palästinenserführer und Milliardär Arafat wurde z.B. am 24.8.1929 in Kairo geboren. Weiterhelfen kann Ihnen das Buch von Johannes Gerloff „Die Palästinenser“.

    • Der Anstand, den Sie reklamieren, gebietet, dass man vor Unterstellungen Halt machen sollte. Wo hätte ich jemals geschrieben, dass ich eine Hamas gut fände? Ich rate Ihnen da zu größerer Vorsicht; nicht überall, wo „Muslim“ draufsteht, ist ein „Terrorliebhaber“ drin.
      Ich hatte zwei Links für meine „Behauptungen“ mitgeschickt – haben Sie diese geprüft und halten Sie diese Veröffentlichungen auch für Lügen?

    • Herr Scheiner, gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen. Ich gebe die Diskussion mit dem Herrn auf. bringt nichts. Aber ich finde es gut. dass auch er hier schreiben kann, so wissen wir wenigstens was in den Köpfen so abläuft. Herzliche Grüsse nach Israel

  4. Es ist wirklich faszinierend, wie intensiv die Meinungsmanipulation mit dem Stilmittel des gezielten Verschweigens, Marginalisierens und der Verkauf von daraus gewonnenen „Erkenntnissen“ tatsächlich funktioniert. Allerhand, wirklich.

    Dabei kommt dann nämlich folgender Unsinn bei heraus:
    „Jedoch ist jeder engagierter Israelkritiker ein Antisemit. Was sonst?“

    Die Bedeutungstiefe Israels als behaupteter, „jüdischer Staat“ verleiht solchem Quatsch den Anker, an dem solche Behauptungen festgemacht werden. Ein Staat wie die USA beispielsweise verfügt darüber nicht – wenn ich also nun die USA wegen ihres Hangs zur Folter kritisiere, kann mich niemand deshalb als „Antisemiten“ bezeichnen. Und „Antiamerikanismus“ ist nicht ausreichend negativ besetzt und interessiert niemanden so wirklich. „Antisemitismus“ aber ist geil; das knallt, das schafft Gehör, das diskreditiert so schön, nicht wahr?
    Davon aber wird auch „engagierte Israelkritik“ niemals automatisch „Antisemitismus“!

    Es ist völliger Blödsinn(!) jemandem abverlangen zu wollen, dass er zunächst den ganzen Rest der Welt anzuzeigen, anzuklagen und mit Vorwürfen zuladen müsse, bevor er sich Israel widmen könne. Solange meine Kritik an Israel sachlich ist, sich an international geltende Normen hält, mit Fakten arbeitet und kein halbblindes, einseitiges Geschreie beinhaltet, solange enttarnt sich jeder Vorwurf des reflexhaft gekreischten: „Antisemitismus!“ als das, was er ist: hohl, leer, wertlos und nur mit einer Absicht behaftet: mich als Kritiker disqualifizieren zu wollen.

    Den Gipfel der würdelosen und entlarvenden Darstellung liegt aber in dem Satz:

    „Die boykottieren nur Israel, weil es Häuser in der Wüste baut“

    Sie sollten sich für diesen Satz wirklich schämen. Gehen Sie in sich. Informieren Sie sich mal. Schauen Sie auf die von extremistischen Siedlern an eine Hauswand von Palästinensern im Westjordanlang geschmierten Worte: „Gas the arabs!“. Es ist äußerst menschlich niedrig und verrät über Sie eine ganze Menge, wenn Sie das Leid, was diese paar „Häuser in der Wüste“ verursachen, einfach wegwischen wollen (was Ihnen sowieso nicht gelingt).

    • Schauen Sie sich mal an, was auf arabisch an vielen Hauswänden in Israel und „Palästina“ geschrieben steht: „Am Samstag töten wir die Juden, und am Sonntag die Christen.“ Dies stand schon länger an besagten Wänden, bevor der Gas Spruch auf englisch im Westjordanland auftauchte. Sehen Sie, genau dies meinte ich, man ist nicht gewillt die andere Seite, Israel, auch nur anzuhören. Und von wegen sachlich, sachlich ist Ihr Kommentar auch nicht. Echsenwut hin oder her.

      • Nein – da gebe ich Ihnen zweifellos recht: mein Kommentar hier WAR nicht sachlich.
        Ich werfe Ihnen aber vor, sich ziemlich kritiklos israelischer Propaganda hinzugeben und damit verdrehen Sie natürlich Wertigkeiten und Wichtigkeiten. Ich nehme nochmal die „paar Häuser in der Wüste“ als Beispiel: wenn Ihnen tatsächlich nicht klar ist, welche Bedeutung diese Siedlungen für die dort lebenden Palästinenser haben, dann geht Ihnen genau der Respekt vor diesem Leid ab, der Ihnen von Israel genommen werden soll(te).
        Israel vernichtet hunderttausende von Existenzen dort; es beschlagnahmt widerrechtlich (!!) das gesamte Wasservorkommen im Westjordanland, leitete es zu 80 Prozent den eigenen, illegalen (!!) Siedlungen zu und gesteht den dort in ihrem eigenen Land lebenden Palästinensern noch nicht einmal die Bohrung eigener Brunnen zu. Warum nicht? Haben Sie eine ungefähre Ahnung davon, wieviel wirtschaftliche Not Israel damit provoziert?
        Wussten Sie etwa, dass israelische Siedler ganz gern in Begleitung des Militärs palästinensische Dörfer angreifen, auf die Bewohner schießen, die Frauen belästigen, Eigentum zerstören? Und wenn sich Gegenwehr bildet, ist die (mitgeführte!) Armee GEZWUNGEN, das Leben der Israelis zu schützen und hat NICHT DAS RECHT ODER DIE PFLICHT, die Siedler zurückzuhalten. Wussten Sie das?
        Wissen Sie, in wieviel hundert Fällen israelische Soldaten im Westjordanland palästinensische Kinder foltern? Dass etliche in KÄFIGEN bei Minustemperaturen des letzten Winters außerhalb von Gebäuden übernachten mussten? Dass ihnen bei Festnahmen häufig und ganz gern der Toilettengang verweigert wird, weil gerade für Araber Einkoten und Einnässen zu den furchtbarsten Traumata zählt?
        Und haben Sie tatsächlich nicht verstanden, wieviel unglaublichen Hasses und Verblendung dazu notwendig ist, dass ein JUDE irgendjemandem den Tod im Gas wünscht … ?
        Und sollte ich vielleicht doch lieber erst Klagen über die Straßenverkehrsordnung in Timbuktu auswalzen, bevor ich mich mit meiner Kritik an Israel wende – weil ich sonst ein „Antisemit“ wäre?

        • Dies ist jetzt aber wirklich sehr üble Nachrede! Waren Sie überhaupt einmal dort. Oder haben Sie ihre Weisheit von palästinensischer Propaganda? Ihr Kommentar ist etwa so wie die Lüge von Mahmuth Abbas in der Eu, die er nachher zurücknehmen musste. Hören Sie bitte auf solchen Stammtischquatsch zu verbreiten! Danke

          • Zählt die „Süddeutsche“ für Sie zu „Stammtischquatsch“? Nein? Dann bitte schön:

            „In den palästinensischen Kleinstädten Bidu und Katana nahe Ramallah im Westjordanland leben etwa 50.000 Menschen, in der nur wenige hundert Meter entfernt liegenden jüdischen Siedlung Har Adar 3000. In den Häusern und Wohnungen von Bidu und Katana fließt entweder gar kein Wasser aus den Hähnen oder nur zeitweise, und dann auch nur mit wenig Druck. In der Siedlung Har Adar werden die grünen Wiesen selbst bei großer Hitze mit Wasser gesprengt und staubige Autos gewaschen.“

            Und hier der Link:
            http://www.sueddeutsche.de/politik/araber-im-westjordanland-sind-unterversorgt-israel-graebt-palaestinensern-das-wasser-ab-1.202024

          • Die Süddeutsche Zeitung hat mit Thorsten Schmitz tatsächlich einen Journalisten der meiner Meinung nach in Stammtisch Nähe agiert. Der Artikel „Araber im Westjordanland sind unterversorgt…“ ist grössten Teils gelogen. Was wirklich war: Der Wasserdruck war zeitweisse sehr niedrig und zwar für beide Parteien. Alle hatten zu wenig Wasser. Draus zu schliessen dass Israel den Palästinenser den Wasserhahn abdreht, ist gerade zu kriminell! Noch etwas in eigener Sache: Ich unterzeichne meine Kommentare mit meinem Namen. Escherwut hingegen scheint mir ein Tarnname? Keinen Mut, um den eigenen Namen zu schreiben?

          • OK ….. so ähnlich hatte ich das durchaus erwartet.😉
            Deshalb liefere ich Ihnen hier gleich den ZWEITEN Link:

            „Laut einer Studie der Weltbank vom Jahr 2009 standen Palästinensern 2007 rund 123 Liter Wasser pro Tag zur Verfügung, weitaus mehr als die 17 Liter, von denen Schulz sprach. Auch die UN-Organisation für humanitäre Angelegenheiten (OCHA) gab den palästinensischen Wasserverbrauch 2012 mit 70 Liter pro Kopf und Tag an. Israelis hatten aber laut beiden Berichten Zugang zu viermal mehr Wasser.“

            Quelle: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2014-02/israel-wasser-westjordanland-schulz

            Sie bezichtigen die Süddeutsche Zeitung der Lüge. Die „ZEIT“ auch? Schauen wir mal …. sollten Sie auch die „ZEIT“ als Lügner bezeichnen, werde ich weitere Quellen liefern – solange, bis Sie (und das sollte selbst Ihnen auffallen!) ALLE Berichte als Lüge betrachten, die KEIN schlechtes Bild von Israel zeichnen. Sie kommen aus der Nummer heraus wenn Sie sagen: „Es gibt da ein Problem. Hat jemand eine Idee, wie das lösbar wäre?“ – und Sie würden NIE von mir hören: „Ja! Tötet oder vertreibt alle Juden, die im Westjordanland leben!“. Schlimmstenfalls würde ich sagen: „Ich bin leider kein Wasserbauingenieur. Ich finde es aber gut, wenn wir jetzt schon zu zweit nach einer Lösung suchen. Wenn wir so weitermachen, finden wir den einen, der eine hat.“

            Und zu meinem blog- bzw. Klarnamen: Ich bin ja nicht blöd. Weil ich eine auch hier in Europa durchaus kontroverse und für Israel insgesamt höchst unangenehme Position einnehme, ist mir selbst gegen meinen blog-Namen eine nur schlecht versteckte Morddrohung nebst einer nennenswerten Anzahl wüstester Beleidigungen und sonstiger Drohungen zugegangen. Wissen Sie, ich arbeite ganz grundsätzlich immer nur mit qualitativ besonders hochwertigen Medien und bin mir meiner Sachdarstellungen deshalb sehr, sehr sicher. Warum glauben Sie, meinen Klarnamen wissen zu müssen? Schauen Sie: ich liefere Ihnen Links, deren Qualität nicht in Zweifel gezogen werden können. Wenn Sie diese dennoch als „Lüge“ bezeichnen, enttarnen Sie sich eher selbst.
            In zumindest zwei Fällen habe ich sogar die Beobachtung gemacht, dass wesentliche Teile meiner eigenen Blog-Einträge stellenweise sogar mitsamt aller Formulierungen (!) ein oder zwei Tage später auf Online-Plattformen großer Magazine auftauchten. Da hat mich wohl jemand gelesen, anschließend recherchiert und das Material erst als Anstoß und dann inhaltsweise übernommen. Soll mir recht sein.

      • Es ist ja nicht so, dass ich Ihr Denken nicht nachvollziehen kann.
        Auch wenn ich keine Verbindungen zum Judentum habe, sind größere Teile meiner Familie ebenfalls in Konzentrationslägern zu Tode gekommen. Ich habe mich deshalb sehr viel mit dem Denken von Nationalsozialisten befasst. Ein Nazi hätte sich damals, wenn er von „außen“ auf deutsche Verbrechen angesprochen worden wäre, genauso verhalten wie Sie jetzt.
        Sie wissen selbstverständlich, dass an meinen Worten überhaupt gar nichts „antisemitisches“ ist und sollten verstehen lernen, dass dieser Vorwurf ganz extrem ausgelutscht und unwirksam geworden ist. Die Zeit, in der Sie damit Stimmen abstellen konnten, ist schon lange vorbei.

    • Nachdem ich Ihre Seite gelesen habe, dass Sie ein Konvertit sind (neo-Islamist?) kann ich ihren verdrehten Kopf verstehen, Herr Echsenwut. Allein der Name „WUT“ zeigt, wie es in Ihrem Inneren aussieht.

      • Na also. Wenn Sie meine Seite gelesen haben, werden Sie fraglos WISSEN, dass ich mit „Antisemitismus“ überhaupt nichts zu tun habe. Und Sie werden vielleicht jetzt VERSTEHEN, dass mein Hadern und Klagen in Bezug auf Israel tatsächlich mit echter (!) Israel-Freundschaft zu tun hat. Hässliche Umtriebe in Israel betrachte ich nicht auf Juden fokussiert, sondern ausschließlich nur auf eine extremistische und faschistisch orientierte Regierung, die ihre Bevölkerung gegen ihren Glauben aufhetzt. Ich bin absolut davon überzeugt, dass der durchschnittliche, israelische „kleine Mann“ die Nase von den Feindseligkeiten ebenso voll hat wie der „kleine Mann“ aus dem Westjordanland und dem Gaza-Streifen. Wenn ich dann solche Schreiereien und haltlose, wüste Beschimpfungen wie die eines Alexander Scheiner hier lese weiß ich, dass solche Leute keineswegs an einer Lösung arbeiten – sondern zum Problem gehören.

        • Sie sind ein Verleumder, von Israel, von der israelischen Regierung und vom Judentum. Da Sie hier anonym auftreten, können mir Ihre Beleidigungen nichts anhaben.

          Ich rate Ihnen nur, hadern und klagen Sie endlich bei Ihren islamischen und falastinischen Freunden.

          Ich werde künftig auf Ihren Quatsch nicht antworten.

          • Dann lassen Sie’s halt!😀
            Das muss Ihnen ganz wunderbar in den Kram passen, weil Sie glauben, sich mit meinen Inhalten nicht auseinandersetzen zu müssen. Das ist ganz ungeheuer praktisch! Wunderbar!
            So haben die „kleinen Leute“ im Dritten Reich auch gedacht: „Alle anderen sind so böse und lügen und verleumden bloß. Alles Hetzer! Bloß wir nicht!“
            Und eines wollen wir mal festhalten: „Beleidigungen“ haben SIE ausgestoßen und stellen Sie sich bloß mal folgendes vor: selbst da ich Ihren Klarnamen (woher weiß ich eigentlich, dass Sie genauso heißen?) kenne, würde ich Ihnen nichts „anhaben“ wollen. Umgekehrt wäre ich mir da nicht so sicher. Leute wie Sie würden nur zu gern Leuten wie mir schaden.
            Für mich sind Sie bloß einer von den vielen Schreihälsen, die den Konflikt zwischen Palästina und Israel am liebsten noch sehr viel heißer fahren würden. Sie behindern und helfen nicht. Sie zerstören und leisten gar nichts Produktives.
            Fröhliches Schweigen! Das erzählt sehr viel mehr von Ihnen, als Sie sich wünschen würden.

  5. Judäa und Samaria sind das Herz Israels. Es gibt keinen Grund, auf diesem Gebiet einen weiteren arabischen Unrechtsstaat mit Unterdrückung und religiöser Bevormundung zu installieren.
    Wann waren die letzten Wahlen in den von der PLO verwalteten Gebieten? Ach ja, am 25. Januar 2006.

    • „Judäa“ und „Samaria“ existieren nicht; diese Bezeichnungen gab es einmal für Regionen, die seit Jahrhunderten untergegangen und anderweitig bewohnt sind. Falls Sie da anderer Meinung sind, diskutieren Sie doch bitte mal mit Tschechen, dass ihre Stadt namens Kladsko in Wirklichkeit „Glatz“ hieße. Oder mit Engländern, dass London tatsächlich Londinium heißt, die Römer wären gerührt.
      Übrigens: Colonia Claudia Ara Agrippinensium heißt auch schon lange nicht mehr Colonia Claudia Ara Agrippinensium – sondern Köln. Möchten Sie heute Kölnern beibringen, dass sie in Wirklichkeit Untertanen Roms sind, weil die ja tatsächlich vor vielen Jahrhunderten dort einmal vorübergehend regiert hatten?

  6. langweilige, repetitive polemik und schreckliche sätze:
    „Klar, jetzt schreit ein Teil des Publikums, nicht jede Kritik an Israel ist antisemitisch, was stimmt. Jedoch ist jeder engagierter Israelkritiker ein Antisemit. Was sonst?“
    was?!

    „Keine linke Partei hat für wirtschaftliche, kulturelle oder sonstige Boykott Dubais aufgerufen. Die boykottieren nur Israel, weil es Häuser in der Wüste baut.“
    es ist einfach, sich über solche positionen lustig zu machen. dazu muss man nicht sachverhalte falsch darstellen: die israelische siedlungspolitik entspricht nicht blossem „häuser in der wüste bauen“.

    • Herr Torrance:; Von linker Seite lese und höre ich nur einen Aufschrei, wenn nach deren Ansicht Israel wieder einmal Unrecht begeht! Ein Geschichtsbewusstsein ist da, meiner Ansicht nach, nicht vorhanden. Es werden oft nur Re- Aktionen der Israelis kritisiert! Und die BDS? Die boykottieren die Produkte von Israel , damit schaden sie hauptsächlich den Palästinensern. Frau Mück, hat in einen Interview in der AZ gesagt:“ Es gibt auch Juden, die der BDS angehören.“ Nun, da werde ich hellhörig ,* ich habe auch jüdische Freunde,* ist auch so eine Floskel, *auch Israelis stimmen dagegen.* Alles Ausreden um die wahre Gesinnung zu verschleiern. Man ist kein Antisemit, man ist nur gegen Israel. Man lädt palästinensische Friedensaktivisten ein, weigert sich aber die andere Seite, ebenfalls anzuhören! da ist Frau Mück in bester Gesellschaft. Der Konflikt in Israel ist derart verworren, dass so einfache Voten, wie sie Beispielsweise Frau Mück von sich gibt, einfach nicht stimmig sein können. Nein, Frau Mück gehört nicht in die Regierung. Punkt.

      • „Dummschwätzereien“ finde ich immer nur bei Leuten, die andere mit der Unterstellung, sie hätten angeblich keine Ahnung, kaltstellen und mundtot machen wollen. Glauben Sie etwa, Ihr hier angegebener Wohnsitz würde Sie irgendwie zu solchen Beurteilungen berechtigen? Tut er nicht.

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