Pro Sieben trägt Kopftuch, UNESCO Augenbinde!

Dass Kim Jong-un Fans in Nordkorea, die von der Welt abgeschottet werden, ihn verehren und lieben, kann ich nachvollziehen, denn das garantiert ihnen – nicht immer, aber die Wahrscheinlichkeit ist hoch – das Überleben.
Jedoch käme kein Mensch, in der freien Wildbahn – Ausnahmen: Rüdiger Frank, SRF-Echo der Zeit-MA und Dennis Rodman, wurden noch nicht eingewiesen – auf die Idee, sich zu Kim Jong-un und der Ideologie des „Obersten Führers“ öffentlich zu bekennen.

Es ist schwer nachvollziehbar, welche Sehnsüchte die Ideolog(i)en bei ihren Groupies auslösen. Bei „The Beatles“ kann ich es, auch nur zähneknirschend, nachvollziehen. Aber wie kommen Menschen ohne Not dazu, Massenmörder wie bspw. Che Guevara zu idealisieren? Was denken sich die Leute, die T-Shirts mit seinem Bild tragen? Wissen sie, was sie tun? Und das hier im Westen, im 21. Jahrhundert, wo man Aufklärung in der DNA haben oder sie spätestens in der Grundschule erwerben sollte. Welche Bedürfnisse nach Zugehörigkeit decken die Ideolog(i)en, die schuldig des Verbrechens gegen die Menschlichkeit sind? Ist es Unwissenheit oder gar Dummheit, die unwiderruflich die Oberhand gewonnen haben? Wahrscheinlich trifft Zweiteres bei der „Grünen Jugend“ zu, die vor kurzem nach ihrer Iranreise folgendes von sich gab: „Nach den Gesprächen, die wir geführt haben, wird Rohani vor Ort als moderat eingeschätzt. Die dennoch hohen Hinrichtungszahlen wurden uns so erklärt, dass er aufgrund seiner moderaten Politik innenpolitische Härte zeigen muss, um auch die Konservativen hinter sich zu bekommen.“
Während die Mode- und Musik-Groupies eher für ihr eigenes Portemonnaie oder das ihrer Eltern eine Gefahr darstellen, gefährden die politisch aktiven Groupies die Allgemeinheit und bekämpfen tatsächlich oft das, was sie vorgeben stärken wollen. Bestes Beispiel sind die selbsternannten FriedensaktivistInnen und die GenderistInnen. Sie verteufeln zum Ersten: die Freie Welt und zum Zweiten: den westlichen Mann.
Hier paar Beispiele:
Sie protestieren, was das Zeug hält gegen die USA, den Westen und Israel, den Staaten, deren Handel auf einer Verfassung beruht, kuscheln aber mit den tyrannischen Regimes. Aus der Kirche treten die Anführerinnen „wegen der Unterdrückung der Frauen“ aus, damit sie sich im Iran verschleiern können. Die Mörder werden von ihnen zu „Widerstandskämpfern“ umgetauft und mit ihnen Life-Style-Shootings organisiert, während die unglückliche Anmache eins älteren Herren zu Massenhysterie (#aufschrei) führt!
Es ist diese verkehrte Logik, die sprachlos macht.
Auch in der sgn. Kopftuchdebatte. Plötzlich stehen Kopftuch, Hijab, Burka und andere Symbole der Unterdrückung der Frau für Toleranz, sind hip und modern.
[Um es klar zu stellen: Die hier Schreibende hat sowohl etwas gegen die Burka als auch gegen das staatliche Burkaverbot.]
Ein krasses Bsp. zeigt eine ProSieben Initiative:


Untermauert mit der orientalischeren Musik, wie man sich hierzulande die Musik aus dem 1001-Nacht Märchen vorstellt, liest man: Türkinnen tragen Kopftücher.
Eine perfekt geschminkte junge Frau, deren perfekt frisierte blonde Mähne ins Auge sticht, dreht sich gekonnt um – wobei ihr perfektes nacktes Bein nicht zu übersehen ist – und sagt: „Ich auch. Es ist doch hübsch. ENJOY DIFFERENCE, START TOLERANCE.“ Die Initiative von ProSieben wird von der UNESCO Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur mitgetragen, in Kooperation mit der Deutschen UNESCO-Kommission e.V..

Dass ProSieben nicht kapiert hat, dass das Kopftuch ein Symbol des politischen Islams geworden ist, überrascht nicht sonderlich, aber was ist mit der UNESCO? Nein, diese Werbung ist nicht harmlos, denn sie wirbt nicht für ein Kleidungsstück, das nächsten Herbst durch ein anderes Designerstück ersetzt wird, sondern für eine politische Ideologie, die die hart erkämpften Frauenrechte, die Errungenschaften der Aufklärung und die freie Welt zum Feind gemacht hat.

Während von der «Gefahr von rechts» sogar die Apotheker-Zeitung «Baby & Familie» warnt, verpackt man die Werbung für Intoleranz meisterhaft orientalisch ästhetisch, nach dem Vorbild dem Märchen aus 1001-Nacht, die Sehnsüchte weckt. Genau auf die gleichen abenteuerlichen Sehnsüchte appelliert der Islamische Staat (IS) bei jungen westlichen Frauen, die sich dann in ihr eigenes Unglück stürzen, das nicht selten mit einem qualvollen Tod endet.
Wieso die IS-Werbevideos verpönt sind und die ProSieben-Initiative von der UNESCO unterstützt wird, bleibt rätselhaft.

3 Gedanken zu “Pro Sieben trägt Kopftuch, UNESCO Augenbinde!

  1. Warum wunderst Du Dich über die UNESCO? Das Geld der reichen Öl-Staaten herrscht auch dort. Wenn Du bedenkst, daß man uralte jüdische Heiligtümer zu islamische Heiligtümer unbenannt hat, kannst Du kaum etwas anderes erwarten. —
    Als ich den Titel sah, mußte ich laut auflachen, sabei wäre es wegen UNESCO eher zum Weinen.
    lg
    caruso

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