IZRS – Des Staatsfernsehens liebste Muslime

Die radikalen Islamisten sind in der Schweiz äusserst gut organisiert und vernetzt. Die Struktur der Salafisten reicht bis zu den Terrororganisationen in Syrien. Beim Schweizer Staatsfernsehen SRF haben die Mitglieder vom Islamischen Zentralrat IZRS quasi ein Heimspiel. Hier sind sie Dauergast. So beispielsweise der rechtskräftig wegen seines Judenhasses und seiner Vorliebe für verbotene Pornographie (Kot, Gewalt, etc.) verurteilte Sheikh-Clown Patric Illi.
Eben erst wurde SRF-Arena massiv dafür kritisiert, dass sie den Salafisten eine Bühne für ihre Propaganda bietet. Haben die Journalisten von SRF etwas daraus gelernt? Hören sie auf die Stimmen der Aufklärung von säkularen Muslimen und Ex-Muslimen? Natürlich nicht. Im Gegenteil. SRF-Journalisten fallen den aufgeklärten Muslimen in den Rücken.
So lädt die Sendung «Club» heute Abend zum Thema «Religion: Toleranz ohne Grenzen?» 
Und wieder bietet unser Staatsrundfunk den Salafisten die Bühne für ihre Propagandashow.
Eingeladen ist u. a. Janina Rashidi (Bild, Blick.ch), Muslimin, Konvertitin, Sprecherin Islamischer 015854574Zentralrat Schweiz (IZRS), die in den Ankündigung mit einer totalen Pervertierung des Toleranzbegriffs zitiert wird:

«Janina Rashidi: «Die Grenzen der Toleranz sind dort erreicht, wo die Freiheit des Einen die des Anderen einschränkt. Blosses Missfallen oder Unverständnis einem Mitmenschen gegenüber, liegen jedoch nicht in einer eben solchen Einschränkung begründet, sondern stellen vielmehr genau die Augenblicke dar, in denen sich zeigt, ob Toleranz nicht nur eine blosse Worthülse, sondern gelebte Maxime, ist.»

Faktisch hält SRF die Forderungen des Islamischen Zentralrats IZRS und dessen reaktionäres Frauen- und Männerbild für debattierwürdig. Dass der IZRS Toleranz nur in eine Richtung kennt, nämlich Toleranz für seine eigene Intoleranz, haben zahlreiche säkulare muslimische Stimmen längst öffentlich kundgetan. Der IZRS befürwortet die Implementierung der Scharia, die dem Individuum keine Freiheit einräumt und Frauen rechtlich benachteiligt. Aber Staatsrechtler einzuladen, die klar machen, was ein Rechtsstaat wirklich bedeutet, nämlich gleiches Recht für alle, das würde gegen die SRF-Religion verstossen.
Dass der Islamische Zentralrat nur einen Bruchteil der Muslime in der Schweiz vertritt, ist für SRF kein Grund, sich ihm nicht ständig as Propaganda-Plattform anzudienen.Welche reaktionären Wertvorstellungen die junge Konvertitin Janina Rashidi vertritt, erläutert sie in einem Interview für einen arabischen Sender. Würde SRF auch den rechtsextremen Neo-Nazi-Bräuten eine Plattform bieten, die ein ähnlich reaktionäres Frauen- und Männerbild haben wie die Salafisten?

[Ab. Minute: 1:45]«Ich denke, das Problem in unserer Gesellschaft hier in Europa, (?) … der Gesellschaft, die einer Frau suggeriert, sie muss schön sein, sie muss offenherzig sein, sie danach bewertet wird, wie sie aussieht und nicht was sie tut oder was sie im Kopf hat, das Problem ist eben diese Gesellschaft. Und ich habe irgendwann bemerkt, dass den Menschen , die um mich herum waren, es gar nicht darum ging, wer ich bin, sondern was ich tue, was ich leiste, wie ich aussehe. Das kann für mich nicht der wahre Wert im Leben sein. Und ich habe dann später, als ich den Islam angenommen habe, gesehen, wie viel Mehrwert die Frau im Islam hat, dass sie angenommen wird, so wie sie ist, dass sie beschützt wird in ihrem Frausein, und das ist in unserer Gesellschaft hier nicht mehr der Fall. Es wird von einer Frau erwartet, wie ein Mann zu sein und gleichzeitig wird sie aber reduziert auf ihren Körper, auf ihr Aussehen und das kann nicht richtig sein. Und auch wenn der Frau in dem Moment, in dem sie vielleicht berühmt ist oder Anerkennung gewinnt, suggeriert wird, dass alle sie lieben, ist diese Liebe eigentlich keine Liebe, die die Person betrifft sondern nur ihren Status betrifft. Und das ist verkehrt.“

Thema Heirat [Ab Minute: 8:05]:

„Das ist eigentlich keine grosse Geschichte. Ich bin in die Moschee gegangen, um Koran zu lernen. Und eine Frau hat mich dort angesprochen, dass ihr Mann einen Freund hat, der noch nicht verheiratet ist und ob ich bereit wäre, ihn zu treffen. Ich wollte der Frau einen Gefallen tun und hab nicht nein gesagt. Und ja, dann haben uns zu einem Mittagessen getroffen. Ich konnte damals noch nicht so gut Arabisch und der Mann dieser Freundin hat dann für uns übersetzt. Und dann nach einer Stunde etwa war für ihn die Sache klar und er hat mich gefragt, ob ich bereit wäre, ihn zu heiraten. Und ich habe dann gesagt, ich muss da nochmal eine Nacht darüber nachdenken. Aber für mich war klar, dass ich, dass … ich einen Menschen wegen seiner Religion heiraten möchte. Und alles, was ich mir gewünscht habe in Bezug darauf, habe ich in ihm gesehen und dann habe ich ja gesagt. Und 10 Tage später haben wir geheiratet.“

Arena-Moderator Jonas Projer war der Diskussion seinerzeit nicht im Geringsten gewachsen. Man muss kein Prophet sein, um zu wissen, dass es Thomy Scherrer nicht 3856398-767x554besser machen kann.

Damit Ihr heute gleichwohl noch etwas Intelligentes zu hören bekommt, was bei SRF leider nicht möglich ist, verlinken wir hier den sehr klugen Artikel von Nina Scholz und Heiko Heinisch über das reaktionäre Frauen- und Männerbild von Islamisten.
«Zur Begründung der Verhüllung führen Protagonisten derselben die „weiblichen Reize“ an, die nach göttlichem Gebot zu verbergen seien, weil von ihnen die Gefahr der Unsittlichkeit ausgehe. Eine unverhüllte Frau gilt in konservativen Kreisen als unehrenhaft, daher sind Beschimpfungen als Schlampe oder Hure keine Seltenheit. Das Kopftuch, das diese Sicht auf die Frau zum Ausdruck bringt, ist weder progressiv, noch feministisch, noch Punk. Was sollte auch progressiv daran sein, ein sichtbares Zeichen der Geschlechtertrennung zu tragen? Sich selbst als muslimische Feministinnen bezeichnende Hijabis verkürzen den Feminismus auf gleichberechtigte Teilhabe innerhalb des von ihnen vertretenen ideologischen Konzepts, um mit der vom Feminismus übernommenen Parole „Frauen ermächtigen!“ für reaktionäre Werte einzutreten. Ähnliches lässt sich zunehmend auch in der rechten Szene unter sogenannten „identitären Feministinnen“ beobachten. Eine der Gründerinnen der Gruppe „Just Nationalist Girls“, sie nennt sich Ellen, sagt in einem Interview: „Wir streben nach einem ‘identitären Feminismus’, der die Unterschiede zwischen den Geschlechtern klar anerkennt, aber dennoch Gleichberechtigung anstrebt.“ Wird das dahinter stehende Frauen- und Gesellschaftsbild problemlos durchschaut, ist Problembewusstsein gegenüber dem erwähnten islamisch-religiös begründeten “Feminismus“, der, was die Rolle der Frau betrifft, ähnliche Werte vertritt, kaum vorhanden.»

3 Gedanken zu “IZRS – Des Staatsfernsehens liebste Muslime

  1. Dass Herr Afshar „Es gibt keinen Zwang im Glauben“ gebracht hat, ist typisch. Jeder, der dieser Sure nachgeht, sieht, dass das keineswegs heisst, man sei frei, seine Religion zu wählen oder gar keine Religion zu wählen. Die wiederholte Anbringung dieser Suren oder eben meist Teilen davon ist eine bewusste Irreführung der Zuhörer .
    Zu sagen, der „Islam sei eine Religion der Freiheit“, weil er kein Oberhaupt und keine Kirche kennt, ist ebenfalls ein Witz angesichts des realen Islam von gestern undd heute.

  2. Diese freundliche Naivität dem fundamentalistischen Islam gegenüber, der seine archaischen Traditionen durch Toleranz-Einforderung unsererseits implementieren will, ist doch nicht mehr angebracht.
    Konvertitenvereine wie der ISZR, hilft den Muslimen nicht, sich zu integrieren,wie sondern ihre Segregation bis vor Gericht zu verteidigen. Hr.Afshar, der Wolf im Schafspelz, erklärt uns mal wieder die Schweiz ( Tell hat Gesslers Hut auch nicht gegrüsst, das Durchsetzen von Extrawürsten gleich ziviler Ungehorsam ) SRF sollte einmal jemand wie Hamed abdel Samad einladen oder Keller-Messahli, die ebenso eloquent wie die Aushängeschilder des ISZR die wahren Absichten dieser Strömung des Islam erklären können.

  3. Ich sehe für das westliche Europa und die Schweiz nur noch 2 Möglichkeiten: Bürgerkrieg und Verbot des Islams für alle Zeiten oder die vollständige Unterwerfung! Ihr habt nicht mehr viel Zeit eure Meinung dazu zu machen! Die „alle lieben einander“ Politik Obamas und seiner NWO-Kriminellen (wir haben deren viele auch hier in der Schweiz) ist definitiv gescheitert!

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