Ein Elend namens Nahostberichterstattung

Lizas Welt

Eine Rettungskraft neben dem tödlich verletzten Opfer eines Terroranschlages in Jerusalem, 13. Oktober 2015

Wenn man nur deutsche (respektive deutschsprachige*) Medien verfolgt, bekommt man wie so oft nicht einmal ansatzweise ein realistisches Bild davon, was sich derzeit im jüdischen Staat zuträgt. Seit Tagen machen sich dort vielerorts meist junge Palästinenser (und israelische Araber) auf, um wahllos Juden zu töten, zumeist mit Messern, Macheten oder Hackebeilen. Kein jüdischer Israeli kann sich vor ihnen sicher fühlen. Anders als bei den Raketenangriffen der Hamas gibt es kein Abwehrsystem wie die »Eiserne Kuppel« und auch keine Warnsirenen, die Gefährdeten zumindest einige wenige Sekunden Zeit geben, um einen Keller oder Bunker aufzusuchen. Die Angegriffenen sind dem Terror – und um nichts anderes handelt es sich – schutzlos ausgeliefert. Polizei und Armee können begreiflicherweise nicht überall sein und sind oft erst spät zur Stelle, um einen Angreifer nach dessen nicht selten tödlicher Tat außer Gefecht zu setzen. Doch in den Medien verschwimmen Täter und Opfer häufig zur Unkenntlichkeit…

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2 Gedanken zu “Ein Elend namens Nahostberichterstattung

  1. @Scheiner:

    Natürlich wird in Medien gelogen, und zwar auf allen Seiten!

    Der Palästinenserkonflikt ist inzwischen derart eskaliert dass man mit gegenseitigen Schuldzuweisungen nur noch die Leserschaft langweilt.

    Man sollte aber bittesehr nicht vergessen, dass Jitzchak Rabin 1995 von einem Israeli ermordet wurde.

  2. Beispiele wie in Medien gelogen wird:

    PA Präsident Dr. M. Abbas behauptete,
    „13-year-old Ahmed Manasra – 13-year-old was executed,” Abbas claims falsely. Palestinian President’s speech decries ‚execution‘ of teen terrorist who is being treated in Israeli hospital, refrains from condemning attacks on Israelis.
    Aber lebt, wie von YNET gezeigt wird,

    http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4711817,00.html

    und lässt sich die ausgezeichnete Koscher-Verpflegung in einem israelischen Spital schmecken! So kommt er zu Kräften und wird wieder versuchen, jüdische Zivilisten zu ermorden.

    Damit werde ich leben müssen, die palästinensischen Araber üben Terror an israelische Zivilisten aus und die Medien verteidigen die (palästinensischen) Attentäter und verurteilen die (jüdischen) Opfer, immer Zivilisten, Kinder und Frauen. Seit Jahrzehnten.

    Mit nicht zu übertreffenden Lügen, verdrehten Tatsachen und einseitigen „Berichten“, trumpft auch die NZZ auf. Ihr Zuständiger für den Jüdischen Staat Israel ist ein notorischer Juden- und Israelhasser.

    Den Rekord mit ihren Lügengeschichten, Hetztiraden, Verleumdungen und Dämonisierung von Israel hat sich wiederum die infame JVJP in ihrem neuesten üblen Newsletter geleistet. Pfui!

    Ich befürworte die Verweigerung der Einreise nach Israel von Journalisten und Personen, die Israel verleumden und dämonisieren. Das ist keine Verweigerung der Meinungsfreiheit, sondern Abwehr von Schaden, den sie Israel und dem Judentum antun.

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