PFLP-Sympathisant soll ins Schweizer Parlament

(bel/dbr) Am kommenden 18. Oktober 2015 finden in der Schweiz Parlamentswahlen statt. Im Kanton Zürich steht auf der Liste 22 «Alternative Linke, Partei der Arbeit + Kommunistische Jugend» (verbunden mit SP und Grüne) der Name:

Marc Rudin, 1945, Grafiker/Rentner, Zürich
Marc Rudin nennt sich selber Jihad Mansour.
Im Herzen sei er Palästinenser, wie Marc aka Dschihad am «Blut und Boden»-Tag, dem so genannten Land Day 2013, in Amman sagt:

Marc Rudin wurde im Oktober 1993 in Dänemark wegen Raub zu einer 8-jährigen Freiheitsstrafe verurteilt und im Februar 1997 auf Bewährung freigelassen und in die Schweiz ausgewiesen. Woz-12-02-1997_Marc Rudin
Er war bei der Blekingegadebanden beteiligt und Mitglied der PFLP.
https://en.wikipedia.org/wiki/Blekingegade_Gang

https://de.wikipedia.org/wiki/Blekingegadebanden

Die dänische Blekingegade-Bande war eine linksextreme Gruppe, die ideologisch motivierte Kriminalität beging. Sie unterstützte mit Raubüberfällen die Terrororganisation Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP).
https://de.wikipedia.org/wiki/Volksfront_zur_Befreiung_Pal%C3%A4stinas

Bei einem dieser Raubüberfälle auf eine Post, bei dem Marc Rudin beteiligt war, ermordete ein Bandenmitglied einen jungen Polizisten. Da keiner der Bandenmitglieder aussagte, wer den Polizisten mit einem gezielten Schuss hinrichtete und die Polizei nicht ermitteln konnten, welcher der fünf Beteiligten den Polizisten erschossen hat, wurden sie nur wegen Raubes verurteilt. Der Mord blieb ungesühnt.

Die Bande führte auch eine so genannte «Judenkartei», auf der dänische Juden aufgeführt waren, die Israel unterstützten.

In Dänemark wurde die Blekingegade-Bande mit der RAF verglichen, mit dem Unterschied, dass sie anonym agierte. Bevor die Bande aufflog, hielt man sie für gewöhnliche Bankräuber.

Wegen eines Sprengstoffanschlags auf die spanische Imef-Bank in Freiburg wurde Marc Rudin in Abwesenheit im Frühjahr 1980 zu vier Jahren Zuchthaus verurteilt.

Die regressive Linke verehrt die kitschige, pathetische Agitprop-Grafik Rudins noch heute. Böse Zungen würden sagen, was dem rechten Spiesser die Zirkusbilder Rolf Knies, sind dem linken Spiesser Marc Rudins Revoluzzer-Folklore aus längst vergangenen Zeiten. Aber das wäre unfair gegenüber Knies Tigerbildli.

Für Marc Rudin aka Dschihad ist die Zerstörung Israels sein liebstes Bildmotiv. Ein Poster, auf das er auf seiner Webseite voller Stolz hinweist:
Zum 14. Jahrestag der Popular Front for the Liberation of Palestine (PFLP) fertigte er das Plakat «Der 14. Kongress ebnet den revolutionären Weg nach Palästina» an, ein gewaltiger roter Pfeil stösst mitten hinein in den jüdischen Staat.
In mehreren Graphiken offenbart Marc Rudin aka Dschihad seine feuchten Träume: Ein Palästina vom Jordan bis zum Mittelmeer. Der jüdische Staat hat Rudin in seiner Phantasie ausradiert. Er macht aus Terroristen in israelischen Gefängnissen «KZ-Häftlinge» und das Böse stellt er «Stürmer»-ähnlich mit dem Davidstern dar.
Nachdem er aus dem Gefängnis kam, durfte Rudin in der Schweiz sogar an mehreren staatlichen Grafikerschule unterrichten, so an der Berufsschule für Gestaltung in St. Gallen und in Zürich. Bis zu seiner kürzlichen Pensionierung war er ebenda Lehrer.

http://interferencearchive.org/marc-rudinjihad-mansour-images-for-palestine/
https://www.nadir.org/nadir/initiativ/rev_linke/sanat/jihad/jihad.htm

Euphemistisch wird der Raubüberfall, bei dem einer der Bandenmitglieder einen Polizisten erschoss, als «palästinensischer Widerstand» bezeichnet.
http://www.mozaik.ch/mozaik/de/content/wie-sich-die-links-sekul%C3%A4re-gesinnung-pal%C3%A4stina-zu-einer-islamisch-populistischen-bewegung-e

Marc Rudin hat sein Weltbild nie einem Reality Check unterzogen. Den reaktionären Charakter der arabischen Regime übersieht er bis heute, resp. nimmt der deren Vernichtungsdrohungen gegen den jüdischen Staat als Unterstützer an. Er vertritt heute noch die gleiche regressive Ideologie wie damals, die an eine religiöse und reaktionäre Politik gebunden ist. Er verleugnet das Exstenzrecht des jüdischen Staats.
Auf Vorschlag und durch die Kontakte von Marc Rudin lud das 1. Mai-Komitee 2001 Laila Khaled ein, die an mehreren Terroranschlägen und Flugzeugentführungen beteiligt war.

Es ist unstrittig, dass die Verantwortlichen der Liste 22 «Alternative Linke, Partei der Arbeit + Kommunistische Jugend» (verbunden mit SP und Grüne) die Gesinnung Rudins aka Dschihad Mansour wie auch die Terror-Geschichte der PFLP kennen.

Auf der Liste «Alternative Linke, Partei der Arbeit + Kommunistische Jugend» (verbunden mit SP und Grüne) sind noch Terroristenanwalt Marcel Bosonnet (Carlos) aufgeführt oder Jochi Weil, der in Zürich gemeinsam mit Grauen Wölfen, Salafisten und antisemitischen Verschwörungstheoretikern gegen Israel demonstriert. Alles in allem gibt das Trüppchen ein erbärmliches Bild der regressiven Linken ab. Und das ist eine gute Nachricht.

Ein ausgezeichnetes Buch über die Blekingegadenbanden schrieb Peter Øvig Knudsen:
http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2010-3-075.pdf

12 Gedanken zu “PFLP-Sympathisant soll ins Schweizer Parlament

  1. „Auf der Liste «Alternative Linke, Partei der Arbeit + Kommunistische Jugend» (verbunden mit SP und Grüne) sind noch Terroristenanwalt Marcel Bosonnet (Carlos) aufgeführt oder Jochi Weil, der in Zürich gemeinsam mit Grauen Wölfen, Salafisten und antisemitischen Verschwörungstheoretikern gegen Israel demonstriert. Alles in allem gibt das Trüppchen ein erbärmliches Bild der regressiven Linken ab. Und das ist eine gute Nachricht.“

    Soi Häfeli – soi Deckeli:

    Immer dann, wenn gegen den Jüdischen Staat Israel gehetzt wird, dann ist der Herr Peter (Jochi?) Weil mit dabei. Zusammen mit den antisemitischen Grünen und SP und palästinensischen Organisationen. Bereits in seinem Traumjob als Hofjude einer antisemitischen und antiisraelischen Wohltätigkeitsfirma, hat er sich gegen Israel betätigt. Er hat noch nie etwas konstruktives fertiggebracht. Immer nur Israel verleumden, diffamieren und dämonisieren. Zusammen mit seinen Kumpanen und ältlichen Kumpaninnen vom infamen JVJP und einer bösartigen Palästinenserlobby.

  2. Ein Parlamentarier, Mitglied einer palästinensischen Terrororganisation die bekanntermassen den Jüdischen Staat Israel vernichten will? Als Krönung einer kriminellen Karriere?

    Das gab‘s oder gibt’s doch bereits, nämlich den Herrn Gerhard Müller Behrens, eine Vertrauensperson von einer islamisch-arabischen Finanzgruppe, die den Terror gegen Israel unterstützt. Sein Lebenslauf weist eine beachtliche Lücke auf, die er mittels einer Hirnphimose stopfen versucht. Im Prinzip ein politischer und gesellschaftlicher Versager, der klassische Loser eben.

    Und dann gab‘s doch die Frau BR Micheline Calmy-Ray, die anlässlich ihres Besuches in der Islamischen Republik Iran irgendeinem Ayatoilette fast in den Hintern kroch? Auch sie ist eine Gegnerin von Israel.

    Und die Altbundesrätin Ruth Dreifuss, die nun als Vorstandsmitglied eine anti-israelische und anti-zionistische Organisation, den infamen NIF, mit Rat und Tat betreut? Obwohl diese NGO erwiesenermassen gute Kontakte zum islamisch-arabischen Terror unterhält? http://www.financingtheflames.org.

    Da ist doch der Jihadist Mansur Rudin nichts Neues im Schweizer Parlament in Bern. Diese Nulpe wird kaum jemand wählen. Oder wird er erst recht gewählt, weil er ein Erzantisemit ist? Glaube ich nicht, immerhin ist er Mitglied der Terrororganisation, die ein Swissair-Flugzeug am 21. Februar 1970, Flug SR330, mit einer Bombe zum Absturz brachte.

    • Sie sprechen mir aus dem Herzen. Was diese Figuren wie Behrens, Calmy – Ray und andere verbal gegen Israel los zulassen pflegen, kann man nur als zu tiefst Antisemitisch bezeichnen.

      • @Scheiner. Wie immer machen Sie aus Ihrem Herzen keine Mördergrube. Der Unterschied freilich zwischen Jihad Mansour und Altbundesrätin Ruth Dreifuss, Bürgerin von Endingen AG und ganz sicher Kämpferin gegen Antisemitismus und Rassismus, ist gigantisch. Was die früheren Politiker betrifft, so lebt die SP Schweiz in nicht kleinem Ausmass von ihrem Ansehen. Im Vergleich zu Dreifuss sind Geri Müller und sogar Micheline Calmy-Rey politisch weg vom Fenster. Ich habe auch klar ausgeführt, dass man zwischen politischen Dummheiten, etwa von CVP-Darbellay, und einem Typen wie Mansur Rudin, den ich ähnlich einschätze wie Sie, unterscheiden muss. Selbst Ruth Dreifuss, eine saubere Persönlichkeit, war nicht frei von politischen Dummheiten. Dass sie als angebliches Staatsoberhaupt, wie sogar Radio DRS damals SRF berichtete, den Kosovo besuchte und ein Flugzeug voll Asylbewerber mitbrachte, Leute, mit denen man in der Schweiz dann zum Teil Ärger bekam, war eine reine Willkürhandlung. Wenn schon, hätte sie die Verantwortung für diese Leute persönlich übernehmen müssen, da sie schon glaubte, eine humanitäre Heldentat zu leisten.

        • Besten Dank für Ihre umfangreiche Replik. Ich gehöre einem Volk und Religion an, das seit 2000 Jahren verfolgt wird. Auch als Israeli weiss ich, dass 1.6 Milliarden Muslims den Jüdischen Staat Israel und das Judentum ausmerzen wollen. Diese Tatsache ist allgemein bekannt.

          Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass ich keinen Respekt für jüdische Anhänger von Organisationen habe, die Israel verleumden, dämonisieren und delegitimieren und die die infame BDS-Bewegung und den palästinensischen Terror unterstützen.

        • Sie wissen, Herr Scheiner, dass ich Ihre wackere berechenbare Meinung immer ernst nehme. Allfällige Kritik betrifft den holzschnittartigen, eben gerade allzu berechenbaren Charakter Ihrer unverkennbaren Kommentare. Manchmal treten Sie auch dann noch nach, wenn einer schon am Boden liegt. Hier nenne ich keine Namen. Über das Hauptthema dieses Artikels scheinen wir gleicher Meinung zu sein. Ich versichere Ihnen, dass ich den selber in der Sekunde des Geschehens miterlebten 21. Februar 1970, damals mein 23. Geburtstag, auch politisch nicht vergessen werde. Das habe ich mir damals vorgenommen und dabei bleibt es.

        • pirminmeier@bluewin.ch sagte: 12/10/2015 um 10:22

          Herr Meier, Sie behaupten: „…..Ihrer unverkennbaren Kommentare. Manchmal treten Sie auch dann noch nach, wenn einer schon am Boden liegt. Hier nenne ich keine Namen.“

          Das ist Unsinn. Ich trete in der Regel nicht nach. Ich trete nur dann sehr wohl nach, wenn der am Boden Liegende einer der Köpfe einer antisemitischen und anti-israelischen Hydra ist. Ich verwahre mich davor, mich von Ihnen schulmeistern und beleidigen zu lassen. Nachdem ich kein Christ bin, muss ich meine Feinde nicht lieben und weiss besser als Sie, wie man mit diesen und mit Antisemiten umgeht. Da Sie das laut eigenen Aussagen nicht sind, müssen wir darüber auch gar nicht weiter diskutieren.

          Abschliessend, damit Sie mich richtig verstehen, mit Ihren redundanten Anmerkungen kann ich nichts anfangen, viele Worte, ohne Aussage.

  3. Beim genannten 21. Februar handelt es sich um den 21. Februar 1970, den Tag des grössten ungesühnten Verbrechens, das in der Schweiz je begangen wurde. Und zwar vorsätzlich ungesühnt, man kannte die Leute zum Teil mit Namen und Adresse! Die Opfer des Attentates auf die Swissair Coronado sind zum Teil auf dem Friedhof meiner Heimatgemeinde Würenlingen beigesetzt, wo sich auch an der Absturzstelle ein Gedenkstein befindet. Die Stelle wurde merkwürdigerweise schon in einem Sagenbuch des 19. Jahrhunderts als „verfluchter Ort“ gehandelt. Die PFLP bleibt für alle Zeiten eine kriminelle Vereinigung.

      • Ich danke für die konstruktive Präzisierung und bitte um Verständnis, dass man beim Surfen im Netz nicht ständig noch auf alle Links klicken kann, sonst ersäuft man vollends. Von der Existenzberechtigung Ihrer Seite bin ich aber, trotz gelegentlichem Andersmeinen, nach wie vor überzeugt. Ich plädiere auch für konstruktiven Austrag von allfällig unterschiedlichen Perspektiven und bekenne gern, mich von Ihrer Seite auch schon dann und wann belehrbar, nicht einfach belehrend, gezeigt zu haben. Dies dürfte ja auch dem Motto „liberal – was sonst?“ entsprechen.

  4. Die PFLP ist mir in ruchlosester Erinnerung, weil sie sich am 21. Februar zum Attentat auf die Swissair Coronado unterwegs nach Tel Aviv bekannte, deren Absturz ich in meiner Heimatgemeinde Würenlingen mit eigenen Ohren wahrgenommen habe. Ich habe nie begriffen, warum man von der Schweiz aus aus Angst vor weiteren Attentaten von einer ernsthaften und konsequenten Verfolgung der zum Teil namentlich bekannten Attentäter abgesehen hat. Auf diese Schande erlaubte ich mir 2008 bei einer öffentlichen Ansprache zur Aufhebung einer schweizerischen Flab-Einheit – in Gegenwart von Bundesrat Samuel Schmied – hinzuweisen. Was indes hier Mitglied der PFLP heisst, wird über die Einladung der Terroristin Leila Chaled zur Erstmaiansprache in Zürich nicht voll ersichtlich. Persönlich bin ich in Sachen Berufsverboten im übrigen zurückhaltend. Desgleichen verwende ich den Begriff „Terroristenanwalt“ in Erinnerung an den noch respektablen ehemaligen deutschen Minister Schily eher nicht.

    Man darf und soll aber auf eine politisch fragwürdige Persönlichkeit hinweisen, welche das biblische Alter bereits erreicht hat. Entweder erwartet ihn der Himmel oder die Hölle. Die Chance, dass er ins nationale Parlament gewählt wird, ist gleich Null. Dass seine Partei im Prinzip eine extremistische Organisation ist (wobei ich nicht in jedem Kommunisten einen Extremisten sehe), kann man bei genauerer Betrachtungsweise nicht ausschliessen. Leider gibt es bei jeder Partei, sogar bei der vermeintlichen Mitte, bei Rechten und Linken ohnehin, Leute mit Anfälligkeit zu extremistischen Anwandlungen. Ein Parteipräsident brauchte mal, zwar noch vor seiner Wahl, das Wort „Vernegerung“, ein anderer wollte den jüdischen Friedhöfen an den Kragen. Vielleicht geht dies noch unter das Erasmus-Motto „Lob der Torheit“. Dieser Artikel zeigt aber einen Typen jenseits von einem herkömmlichen Verdacht, der sich bloss auf vereinzelte extremistische Verirrungen richtet.

    PS. Die Listenverbindung der SP mit solchen Leuten spricht Bände. Bei der SVP steht die Zusammenarbeit mit extremistischen Organisationen ausser Diskussion, was zwar eigene Unterwanderung im Einzelfall nicht ausschliesst. Sicher scheint, dass niemand etwa von der PNOS in Sachen politkriminellem Kerbholz mit Jihad Mansour mithalten kann.

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