BDS, die fleissigen Antisemiten

Die antisemitische «Kauft nicht beim Juden»-ähnliche BDS-Bewegung, hetzt bekanntermassen gegen Israel – mit allen Mitteln und auf allen Ebenen. So will sie mit einer Petition den geplanten Kauf von Drohnen des Typs Hermes 900 des israelischen Privatunternehmens Elbit, wie er im Juni im Parlament mit grosser Mehrheit beschlossen wurde, verhindern.
Die Lausanner BDS-Aktivistin und Israelhasserin Anne Spagnoli hat die Petition an die Sicherheitspolitische Kommission des Ständerates überreicht, die an ihrer Sitzung vom 10./11. August 2015 darüber abstimmte.
Zwar wurde die Petition abgelehnt [PDF: Kommissionsbericht_SiK-S_15.2005_2015-08-11], jedoch beantragte eine Minderheit, unter Leitung von Peter Bieri (CVP ZG), ihre Wiedererwägung. 3 Stimmen wollten der Petition Folge leisten, resp. einen Vorstoss dazu ausarbeiten, dass der Kauf von Drohnen einer israelischen Privatfirma sistiert wird:
Es sind dies die drei Ständeräte: Luc Recordon von der Grünen Partei; Peter Bieri von der CVP; Savary Géraldine von der SP.

Grotesk, dass eine Petition so weit vordringen kann. Zwar sind die Drohnen qualitativ das Beste was zurzeit auf dem Markt existiert, das hindert aber die Aktivisten nicht, ohne Rücksicht auf irgendwelche militärischen oder wirtschaftlichen Vor- und Nachteile gegen Israel zu schiessen, weil es Israel ist. Weil es der Judenstaat ist.

bds

20 Gedanken zu “BDS, die fleissigen Antisemiten

  1. echsenpoop sagte, 31/08/2015 um 08:46

    Als Anhänger der islamischen Ideologie ist Herr Echsenwut unbelehrbar und völlig selbstherrlich. Er heuchelt Milde ist jedoch wie alle mit diesem Charakterzug gefährlich.

    Er möge sich doch in dieser Sache nützlich machen, da wischt er dann vor der eigenen Haustüre:

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/massenprotest-in-beirut-demos-gegen-muell-und-korruption-a-1050395.html#ref=veeseoartikel

    Oder sich auf das besinnen, was seine milde, barmherzige und gnadenvolle Obrigkeit auszeichnet:

    http://bazonline.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/kurden-werfen-iskaempfern-einsatz-von-giftgas-vor/story/18630512

    Oder den Umgang mit Sprengstoffen zu erlernen, es gibt doch noch viel zu tun für den Djihad in Europa:

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/islamischer-staat-satellitenbilder-zeigen-zerstoerung-des-baaltempels-a-1050799.html

  2. Bin schon immer wieder überrascht wie Menschen wie z. B. irgendeiner weiss wie es in Israel ist. Bei meinem letzten Besuch war ich in einem Arabischen Restaurant essen. Wer hat uns bedient? Eine Israelin, welche keine Probleme damit hatte, eine Araber/ Palästinenser als Arbeitgeber zu haben. Die Realität wie es in Israel aussieht ist eine Komplett andere als uns die Presse weismachen möchte.
    Würde mich nicht getrauen über ein Land zu Urteilen, welches ich nicht persönlich kenne.

    • Danke für diese positive Sicht auf Israel. Tatsache ist, dass sich im Jüdischen Staat Israel alle Bürger wohl fühlen: Die meisten Juden, fast alle Muslims und alle Christen und Bahais.

      Leider versuchen die Gegner von Israel, die allesamt den infamen BDS unterstützen, diese Wahrheit zu leugnen und vergessen, dass der BDS auch den palästinensischen Arabern in Israel und im WJL schadet.

  3. echsenhut sagte, 8/08/2015 um 08:30

    Ein seltsamer Mix aus psychopathischen Verschwörungstheorien mit Antisemitismus aus der islamisch-palästinensischen PR-Küche.

    Welche (Zuge)Hörigkeit der Verfasser für sich ausgesucht hat, ist unklar. Entweder diese https://theangrypersians.wordpress.com/2015/07/03/islam-in-iran/

    oder vielleicht diese, https://www.change.org/p/einreiseerlaubnis-f%C3%BCr-traumatisierte-yezidinnen-und-christinnen-aus-der-is-versklavung?just_created=true

    oder diese, voller Neid, http://de.gatestoneinstitute.org/5223/schweden-vergewaltigung ?

    Jedenfalls, seine Ausführungen treffen in keinem Fall zu, sie sind die üblichen Kamellen mit antisemitischen und antiisraelischen Herkunft.

    • Es ist wirklich schon erstaunlich, wie schwerfällig die israelische Regierung und manche Israelis nach wie vor agieren. Der Zenit, bis zu welchem „Antisemitismus!“-Schreiereien noch derart durchschlagenden Erfolg hatten, ist längst überschritten – und auch Sie finden natürlich nichts in meinen Aussagen (oder gar meinem blog!), was irgendwie „antisemitisch“ wäre. Deshalb sollten Sie auf die Wirksamkeit dieser Keule nicht mehr vertrauen. Es wäre vielleicht angebracht und würde Ihre Reputation verbessern, wenn Sie sich mit den von mir getätigten Aussagen explizit befassen würden. Geben Sie mir eine Steilvorlage und bestreiten einfach mal, dass „BDS“ bereits höchst unangenehme Folgen für Israel zeitigt, oder dass Israel einige Troll-Büros zur Infiltration sozialer Netzwerke und Meinungsmanipulation unterhält. Wo arbeiten Sie, Herr Schreiner?🙂
      Nicht die Welt radikalisiert sich, Herr Schreiner, sondern Israel tut es. Ich jedenfalls nenne es Rassismus und Faschismus, was u.a. (!) Moshe Feiglin als Stellvertretender Sprecher der Knesset für „Vorschläge“ in aller Öffentlichkeit unterbreitet, wie mit Palästinensern im Gaza-Streifen umgegangen werden soll. Und Ihre „Justiz“-Ministerin Ayelet Shaked, die Palästinenser mit gefährlichem Ungeziefer gleichsetzt, erscheint ebenfalls recht unappetitlich. Bitte zeigen Sie doch mir anhand von Zitaten aus meinem blog oder meinem Kommentar hier meinen „Antisemitismus“ auf.

  4. Es liegt in Israels ganz besonderem Interesse, die Aktion „BDS“ mit dem Brandzeichen des Antisemitismus versehen zu wollen. Das Rezept hatte immerhin in den zurückliegenden Jahrzehnten einigen Erfolg und konnte wirksame Maßnahmen auf politischer Ebene gegen den anhaltenden, widerrechtlichen Landraub verhindern. Ganze Anwaltskanzleien arbeiten regierungsnah an Konzepten, aller erdenklichen Proteste auf allen erdenklichen Ebenen u.a. auch mit Prozessfluten zu erdrücken.
    Die letzten, israelischen Massaker an der palästinensischer Zivilbevölkerung führten einerseits nicht zum erwünschten Erfolg, und zogen andererseits größere, wirtschaftliche Probleme nach sich. Die soziale Situation in Israel ist katastrophal; bedingt durch breitflächige Stillstände in den israelischen Betrieben, deren Arbeitnehmer als Reservisten zu den Massakern abkommandiert wurden, brach die Absatz- und damit die Steuereinnahmelage auf breiter Front ein. Zusätzlich mussten für Kriegsgerät und Munition erhebliche Ausgaben getätigt werden. Da erschien es der israelischen Regierung, eigentlich viel zu spät, angeraten, die anwachsenden Proteste im Rahmen der „BDS“-Bewegung zu torpedieren. Die Bewegung richtet sich gegen die Führung von Unternehmen auf nichtisraelischem Territorium; diese Betriebe befinden sich illegal im Westjordanland. Würde man sich vorstellen, Deutschland kämpfte mit Waffengewalt Gegenden in Österreich frei, siedelte dort rein deutsche Siedlungen mit Firmen an, würde diese wiederum mit Waffen gegen Österreich verteidigen und sämtliche Einnahmen aus den Unternehmen nach Berlin schaffen – dann bräuchte es wohl weit weniger als einen Tag, bis die Sache vor die UN gebracht und ganz erhebliche Kriegsgefahr nach sich ziehen würde. Im Falle des Westjordanlands aber sieht die Sache eben anders aus; da die Welt größtenteils Palästina völlig aufgegeben und gedanklich die Gebiete längst Israel zugeschlagen hat, reicht das ebenso platte wie unsinnige „Antisemitismus!“-Keule auf rein rhetorischer Ebene (noch) aus, um die Einnahmen aus diesen Unternehmen beständig fließen zu lassen.
    Allerdings registriert man deutlich anwachsende Bemühungen seitens der israelischen Regierung, die Bewegung massiv zu diskreditieren; das spricht von dem Erfolg von „BDS“ einerseits und davon, dass Palästina hier offenbar einen sensiblen Nerv Israels getroffen hat. Einige multinationale Konzerne haben sich bereits aus dem Westjordanland zurückgezogen und Israel damit nennenswerte Steuereinnahmen entzogen. Wie zu erwarten steht, nimmt dieser Trend deutlich zu.

  5. >“ Weil es der Judenstaat ist.“
    Dieser letzte Satz, wie auch der letzte Satz von Kommentator Alexander Scheiner, machen es sich eindeutig zu einfach.

    Ich war jahrelang überhaupt nicht kritisch gegenüber dem Staat Israel. Was sich dieser aber in den letzten Jahrzehnten so alles erlaubt, hatte zur Folge dass ich bewusst keine Erzeugnisse aus diesem Land mehr kaufe.

    Bei Landwirtschaftsprodukten kann man z.B. nie wissen, ob sie aus Gebieten stammen, welche eigentlich den Palästinensern gehören würden.

    Meine Reaktion bezieht sich dabei keineswegs gegen die Religion oder das Jüdische Leben an sich, sondern gegen den Staat Israel wie er aktuell agiert.

    Wenn mich deswegen jemand mit der Anti-Semitismus-Keule erschlagen will, ist das natürlich praktisch, weil es eine sachliche Betrachtung überflüssig macht.

    • Falls Sie gegenüber den Produkten aus China, Syrien, Kenia, Russland, div. Ländern Südamerikas keine Vorbehalte haben und diese sorglos kaufen, DANN sind Sie ein ANTISEMIT! Ein lupenreiner noch dazu. Falls Sie alle andere Länder wie Israel behandeln, dann, und nur dann, sind Sie ein *kritischer“ Bürger.

  6. Schlimm – man weiss – der nächste Holocouste hat auch in der Schweiz mit der BDS schon angefangen…, die Hitlerähnlichen Kampagnen lassen nichts Gutes erahnen. Wer stoppt diese Diskriminierung in der Schweiz gegen Gottes Volk? Oder darf man schon gar nicht mehr sagen dass Israel in Gottes Augen eine ganz spezielle Stelle hat? Wer Jerusalem segnet ist gesegnet ! Die BDS ist für die Schweiz sicherlich kein Glückskäferli ….

  7. Mir fällt auf, dass der schweizerische Antisemitismus heute von den ”Grünen” und der “SP” repräsentiert und gefördert wird. Die prominentesten Exponenten dieser Berufsantisemiten sind Herr Daniel Vischer, Präsident der Schweiz-Palästina Organisation, wo er sich auch mal profilieren darf, und der Herr Gerhard Müller Behrens, der ein Ehrenamt in einer islamisch-arabischen Finanzgesellschaft hat, die nachweislich den Terror unterstützt. Dies neben seiner Tätigkeit für antischweizerische Umtriebe in der GSoA. Ansonsten ist er eine politische Nulpe. PS: In seinem CV fehlen einige Jahre. Wo war er damals und was hat er dort getan?

    Dass ein Politiker der CVP mit dabei ist, wundert mich nicht. Je christlicher, desto antisemitischer. Das stelle ich leider immer wieder fest, besonders bei Organisationen wie Heks und Caritas. Herr Peter Bieri ist Mayor in der Schweizer Armee. Ist sein Hass auf Israel und Juden grösser als seine Sorge, dass die schweizerische Luftwaffe das weltbeste Material erhält? Da soll er sich aber schämen, persönliche Interessen vor die Interessen seiner Heimat und ihrer Armee zu stellen!

    Leider hetzen auch sogenannte jüdische Organisationen in der Schweiz gegen Israel und unterstützen BDS mit allen Mitteln, ideologisch und sogar, wie im Fall NIF, finanziell. Ohne deren Support hätte der BDS weniger Erfolg. Abscheulich finde ich, dass die verflossene BR Frau Ruth Dreifuss, im Vorstand dieser anti-israelischen NIF sitzt. Frau Dreifuss, können Sie sich eigentlich noch im Spiegel anschauen?

    Mit dem geplanten Boykott der israelischen Drohnen folgen obige Politiker erstens konsequent dem Aufruf von palästinensischen und islamischen Terrororganisationen, die auch Hamas und IS nahestehen. Und zweitens ihrem persönlichen Hass auf das Judentum und auf den Jüdischen Staat Israel.

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