Immer wieder Ärger mit Heks

Update

Seit wir am 21.12.2014 hier das erste Mal über die antiisraelischen Aktivitäten von Heks berichtet haben, hat sich einiges getan. Das Wichtigste:

  • Heks ist nach wie vor uneinsichtig. So will es nun seine Kritiker auch noch juristisch zum Schweigen bringen, statt aufzuklären. Siehe: NZZ-Bericht: Hilfswerk Heks verklagt die «Basler Zeitung». Und weil eine Klage stets eine Chance ist, der ganzen Welt bekannt zu machen, was versucht wird unter dem Deckel zu halten, verlinken wir hier nochmals den sehr lesenswerten und aufklärerischen Text „Schweizer Spendengelder für Vorurteile von David Klein in der Basler Zeitung.
  • Dagegen ist die eingereichte Interpellation „Staatlich subventionierter Antisemitismus und Revisionismus“ des Zürichers SVP-Nationalrat Alfred Heer sehr zu begrüssen.

15.3506 – Interpellation im Wortlaut:

Staatlich subventionierter Antisemitismus und Revisionismus

2690Eingereicht von Heer Alfred – Einreichungsdatum: 01.06.2015 – Eingereicht im Nationalrat – Stand der Beratungen: Im Rat noch nicht behandelt

Eingereichter Text
Die Schauspielerin Natali Cohne Vaxberg sorgte kürzlich mit einem Video auf YouTube für Empörung. In der Gedenkstätte Yad Vashem, verkleidete sie sich als personifizierter „Holocaust“ und schändete damit das Gedenken an 6 Millionen Juden, relativierte den Holocaust und verharmloste die Barbarei des NS. In einer weiteren Aktion kotete die Pseudo-Künstlerin, die von Rechtsextremen für ihre Aktion verehrt wird, auf eine Israel Fahne. Diese revisionistische und den Holocaust relativierende Demonstration wurde von der radikal anti-israelischen NGO „Zochrot“ produziert.

„Zochrot“ Aktivisten waren auch in besagtem Video zu sehen. „Zochrot“ wird vom HEKS alimentiert, das wiederum von Bund, Kantonen und Gemeinden mit weit über 10 Millionen Franken jährlich unterstützt wird. Das HEKS finanziert auch die palästinensische NGO „Badil“, welche unter anderem proklamiert: „lang lebe die Intifada ewiger Ruhm für unsere fromme Märtyrer“.

Ich ersuche den Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen:

1. Wie verlässlich kontrolliert der Bund die Verwendung von Spendengeldern und Subventionen an Hilfswerke?

2. Was ist die Meinung des Bundesrates, wenn mit Schweizer Steuermitteln, Organisationen, welche den Rassismus pflegen oder sogar dem Terrorismus huldigen, unterstützt werden?

3. Ist er bereit, eine Kürzung oder Streichung von Spendenbeiträgen an Hilfswerke zu prüfen, wenn diese, wie das HEKS mit der Unterstützung von „Zochrot“ oder „Badil“ extremistische, antiisraelische und im Falle von, Badil“ terroristenfreundliche NGO unterstützen?

4. Ist es nach seiner Meinung Aufgabe von Schweizer Hilfswerken, NGO zu unterstützen, welche keinen Beitrag an die elementaren Bedürfnisse von Land und Leuten liefern?

5. Wie beurteilt der Bundesrat den Umstand, dass es im Zusammenhang mit dem HEKS immer wieder zu Problemen bezüglich Spendengeldern kommt, weil diese für eine einseitige Parteinahme und Einmischung in die Innenpolitik eines souveränen Staates verwendet werden?

6. Wie ist die Haltung des HEKS mit der Neutralität der Schweiz vereinbar?

7. Wie hoch waren die Zuwendungen des Bundes an Schweizer Hilfswerke für Auslandhilfe im Jahre 2000, 2005, 2010 und 2014? (Direkte Hilfe und Zuwendungen via Deza und andere Bundesämter)

  • Unbeirrbar: Im September findet – wieder einmal – eine Tagung zum Dokument „Kairos Palästina“ in der Schweiz statt – im RomeroHaus in Luzern. Und es sind wieder das „Hilfswerk Evangelischer Kirchen Schweiz“ (HEKS) und die „Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn“ die Mitveranstalter. Siehe den Beitrag „Kairos Palästina und die neue christliche „Religion des Palästinismus“ von Ekkehard W. Stegemann und Wolfgang Stegemann auf Audiatur-Online
  • «Mit Bundesgeldern gegen Israel»
    Erschienen in der Weltwoche Nr. 33 vom 13.08.15
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Update:

Stand am 28.09.2016: Im Rat noch nicht behandelt

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Fortsetzung folgt…

Update

4 Gedanken zu “Immer wieder Ärger mit Heks

  1. Es ist unklug von Heks, eine umstrittene Organisation finanziell zu unterstützten. Noch viel dümmer ist aber die Klage gegen die Baz, denn die Kläger übersehen offenbar den Streisand-Effekt.

  2. Sehr geehrter Herr Heer,

    danke für Ihre Bemühungen in Sachen HEKS. Ich bin überzeugt, dass die Verantwortlichen von HEKS durch und durch antisemitisch sind und dies mit pro-palästinensischem und anti-israelischem Aktivismus verbinden.

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