Steuer- und Spendengelder für anti-israelische Ausstellung in Zürich

(db/bel) Das Finanzdepartement der Stadt Zürich unter Führung des Grünen Politikers Daniel Leupi finanziert mit 10’000 Franken aus Steuergeldern*** die Ausstellung über die anti-israelische Organisation «Breaking the Silence» in den Räumen der Reformierten Kirche.
Ziel der Organisation, resp. der Ausstellung ist den jüdischen Staat zu delegitimieren. Ihre Mittel sind Desinformation und anonyme Verleumdung. (Siehe hier das Programm.)

Internationale jüdische Medien berichten darüber, wie die Schweizer Behörden die jüdische Gemeinde Zürichs damit schockieren: «Public Funding for Swiss ‘Breaking the Silence’ Event Stuns Local Jewish Community» (Siehe hier, man lese auch die Kommentare dazu.)

An der Finanzierung beteiligen sich zudem – direkt aus Steuergeldern – das EDA Eidgenössisches Departement für Auswärtige Angelegenheiten sowie Heks, das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen, das berüchtigt dafür ist linksextreme, revisionistische und anti-israelische Agitatoren mit Spendengeldern zu unterstützen (siehe hier.)

Bei «Breaking the Silence» handelt es sich um eine Organisation, die vorgibt ein von ihnen herbeiphantasiertes Tabu brechen zu wollen, indem sie anonym angebliche «Kriegsverbrechen» Israels kolportieren. Ihr Ziel ist den jüdischen Staat zu dämonisieren und zu delegitimieren. Ihre Mittel sind Desinformation, anonyme Verleumdung und teils brandschwarze Lügen.
Breaking the Silence hat eine klare politische Agenda und kann nicht als Menschenrechtsorganisationen klassifiziert werden.
BtS wird vor allem von westlichen Medien propagiert und nahezu ausschliesslich von westeuropäischen Staaten und kirchlichen Organisationen durch Steuer- und Spendengelder alimentiert.
Siehe dazu der Artikel von Prof. Gerald M. Steinberg:
«In exploiting the allegations of human rights violations for political propaganda, groups such as BtS and their funders are not in any way contributing to the moral imperative of preventing such abuses.
Rather, they themselves engage in conduct that is immoral and fail to fulfill the humanitarian mandate that they espouse.»
Siehe NGO-Monitor.

Der Journalist Matti Friedman, der sich selbst als links deklariert, schreibt: «Breaking the Silence wird als Organisation israelischer Veteranen dargestellt, die versuchen, Israelis zu zeigen, wie der Dienst in den besetzten Gebieten ist, um so eine politische Wirkung innerhalb der israelischen Gesellschaft zu erreichen. Das war [Breaking the Silence] vor langer Zeit, und hatte damals eine wichtige Aufgabe. Heute aber ist es etwas anderes. Heute ist es, wie B’Tselem und andere, eine Gruppe, die zum grossen Teil mit europäischem Geld finanziert wird und vor allem dazu dient, internationale Reporter mit den reisserischen Beispielen israelischer Vergehen zu versorgen, nach denen sie lechzen. Sie sprechen nicht zu Israelis, sondern beuten stattdessen die einzigartig redselige und transparente Natur der Israelis aus, um diese zu verleumden.». Hier der ganze Artikel von Matti Friedmann auf Englisch.

Bereits 2009 analysierte die linke Haaretz:
«Breaking the Silence…has a clear political agenda, and can no longer be classed as a ‘human rights organization.’ Any organization whose website includes the claim by members to expose the ‘corruption which permeates the military system’ is not a neutral observer. The organization has a clear agenda: to expose the consequences of IDF troops serving in the West Bank and Gaza. This seems more of interest to its members than seeking justice for specific injustices.» (July 17, 2009)

Breaking the Silence heisst tatsächlich: Breaking Israel.

Der NGO-Monitor hat bei der Stadt Zürich angefragt, weshalb es die Ausstellung unterstütze. Hier die vor inhaltsleeren Floskeln triefende Antwort (in blau und in beschämend schlechtem Englisch).

«The exhibition „Breaking the Silence“ informes, questiones common opinions and makes a contribution to the dialogue.» Welcher «Dialog» gemeint ist, diese Erklärung bleibt der Grüne Daniel Leupi schuldig, denn man bleibt unter Gleichgesinnten.
Ursprünglich hätte die Ausstellung in einer Synagoge stattfinden sollen – unter der Bedingung, dass auch andere Soldaten zu Wort kommen. Dies haben die Organisatoren der Ausstellung verweigert. Bei der Reformierten Helferei dagegen ist eine einseitige Darstellung über Israel stets willkommen. Es wurden gezielt keine israelischen Soldaten eingeladen, die eine komplementäre Sichtweise vertreten. Dies holen wir hier nach.

Dass israelische Reservisten in Israel und im Ausland über ihre Erfahrungen sprechen und in ihrer Gesellschaft eine Debatte anstossen wollen, ist legitim – und ein Zeichen für die ungebrochene Funktionsfähigkeit der israelischen Demokratie und ihrer Bereitschaft zur Selbstkritik. Selbiges wäre unter Palästinensern nicht möglich, weshalb es auch keine solche Organisation in Westbank und Gaza gibt.

Was an der durch ganz Europa tingelnden Ausstellung jedoch immer verschwiegen wird:
Die Besatzungspolitik ist die Folge der arabisch-palästinensischen Weigerung, Israel als jüdischen und demokratischen Staat anzuerkennen. Dazu gehört z. B. die empirisch erhärtete Erkenntnis, dass nicht nur innerhalb der Hamas, sondern auch innerhalb der palästinensischen Autonomiegebiete nach wie vor ein radikal-eliminatorischer Antisemitismus existiert: Der ranghöchste Mufti der Autonomiebehörde, Muhammad Hussein, hat im Januar 2012, am 47. Jahrestag der Fatah-Gründung, eine Rede gehalten, in der er offen zum Mord an allen Juden aufgerufen hat. Kein Geringerer als Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hatte Hussein 2006 zum obersten geistlichen Führer ernannt.
Die Nazis hatten die Juden als Ratten und Ungeziefer dargestellt, bevor sie den Holocaust organisierten. Der Moderator der Fatah-Festveranstaltung, der den Mufti vorstellte, erklärte, der Krieg gegen die Juden sei ein «heiliger Krieg gegen die Nachfahren von Affen und Schweinen.» (Siehe hier.)
Es sind bis heute keine Proteste von Linken/Reformierten gegen diese barbarischen Brandreden bekannt.

Siehe diese treffende Kritik an der gleichen Ausstellung in Berlin 2012.

Mehr zu Breaking the Silence hier.
Diese Informationen sind für alle öffentlich zugänglich. Man darf also davon ausgehen, dass der Grüne Vorsteher des Finanzdepartements Daniel Leupi, das EDA sowie Heks, etc. ganz bewusst die anti-israelische Propaganda fördern wollen. Über den Antisemitismus schweigen sie.

Aber: Wer von Antisemitismus nicht reden will, sollte von Israel besser schweigen.

***• Zur Präzisierung: Fonds aus Erbschaften von erblosen Gütern, die für die Allgemeinheit bestimmt sind.

Update:

– NGO-Monitor hat einen weiter Kommentar auf den Brief von Finanzvorstand Daniel Leupi veröffentlicht:

«An event in Zurich will not add to the debate within the Israeli public about the moral dilemmas and complexities of urban combat faced by Israeli soldiers. Instead, Breaking the Silence is exploiting the language of human rights to overseas audiences in order to advance their private political agendas, satisfy donors and contributing to the immoral campaign to delegitimize Israel.»

– Und die renommierte Publizistin Caroline M. Glick hat in der Jerusalem Post einen Kommentar publiziert über die Finanzierung von Organisationen, die Israel delegitimieren und den Antisemitismus fördern, durch europäische Staaten und christliche Kirchen.

«Next month, representatives of Breaking the Silence will be the stars of a ten-day conference in Zurich sponsored by the Swiss Government and the Zurich municipal government. No doubt, the Swiss know what they are in for. Breaking the Silence is a European racket.»

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8 Gedanken zu “Steuer- und Spendengelder für anti-israelische Ausstellung in Zürich

  1. Pingback: Heks und sein Verhältnis zu Israel | Verein Freundschaft Schweiz-Israel

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  3. Es ist eine Schande, dass eine evangelische Gemeinde sich für so etwas hergibt. Und dazu die Schweizer Politik, angefangen bei den grün/roten, die sich sowieso immer gegen Israel stellen. Da unterstützt man lieber einen Staat. der de facto nicht einmal existiert. Dem obigen Kommentator schliesse ich mich mit dem letzten Satz an: Auch ich schäme mich für die Schweiz. Eines Tages wird das ein böses erwachen geben.

  4. Es scheint für Viele immer noch überraschend: Antisemitismus ist zwingend mit dem Islam und ebenso zwingend mit allem verbunden, was sozialistisch ist und denkt. Es ist dabei egal, ob sich das NSDAP, SP oder Grün nennt. Sozialismus national, oder international, Sozialismus in braun, rot, grün, oder öko. Keine Ahnung, wer das EDA leitet: es muß aber ein Sozialist sein. Jede Wette.

    Es ist auch kein Wunder, daß Soziallisten gut mit dem Islam können. Das hat schließlich – insbesondere seit Hitler – Tradition. Und wer fällt schon als Sozialist (Volks-)Genossen in den Rücken?

    Auch sog. „Kirchen“ pflegen durchaus die Tradition der seinerzeitigen „deutschen Christen“ mitsamt ihrem Reichsbischof (Reibi) Müller.

    Einem Liberalen, oder gar einem National-Liberalen käme dergleichen nicht in den Sinn.

  5. Danke für den ausgezeichneten Artikel über diesen üblen antisemitischen Anlass.

    Die andauernde Hetze gegen Israel und Juden erreicht ein seit dem Mittelalter nicht da gewesenes Ausmass. Die gemeinsame Aktion der Grünen Partei und der jüdischen Palästinenserlobby ist ein jüdischer Pogrom gegen Israel, gegen unsere IDF, gegen Juden und Judentum.

    Die jüdische Palästinenserlobby hat sich entblödet, gemeinsam mit der notorisch antisemtisch geführten Grünen Partei, die grundsätzlich auch die palästinensische Sache unterstützt, gegen Israel und gegen die Juden in der Schweiz aufzutreten. Von den Führern der Grünen ist die Einstellung gegen Israel und Juden seit Jahren bekannt: Sie hassen Juden, sie hassen Israel, das ist echter Antisemitismus, mitsamt der zumindest passiven Unterstützung von palästinensischem Terror gegen Israel und gegen Juden.

    Was eint die jüdische Palästinenserlobby und die Grüne Partei? Es ist ihr gemeinsamer Hass auf Israel, und dass sie bis heute NICHTS Nachhaltiges erreicht haben. Was trennt sie? Einerseits krankhafter jüdischer Selbsthass und andererseits teutonischer Judenhass und die Kreuzigungskeule.

    Enttäuschend sind wieder einmal der SIG und die jüdischen Gemeinden in der Schweiz. Sie haben offenbar nichts gegen diesen perfiden Anlass unternommen oder sind schlicht unfähig dazu. Sie sind der Deutschen Sprache mächtig, können oder wollen aber nicht verstehen, was sie lesen, wollen nicht erkennen, um was es geht. So hat es schon einmal angefangen!

  6. Zutiefst beschämend ist die völlig negative Haltung der Kirche gegenüber Israel. Während diese Kirche, gemeint sind deren Vertreterinnen und Vertreter, dauernd auf Israel herum trampeln, verhallt der Schrei der grausam verfolgten Christen. Ich stehe zu meiner Meinung: „Die Ref. Kirche ist vielerorts zu einer erbärmlichen linken Sekte verkommen, die den Namen Gottes missbraucht, um dem Teufel zu dienen.“
    Das auf dem Programm gezeigte Bild mit dem Soldaten und den zwei Kindern ist vermutlich manipuliert worden. Ich selber habe in der Altstadt von Jerusalem während der 2. Intifada mit eigenen Augen gesehen, wie schamlos gewisse Pressefotographen ihre Bilder produzieren:
    Es ist Freitag, Karfreitag und zugleich Pessach, also ein sehr wichtiger Tag für alle drei Religionen. Ein paar arabische Kinder spielen in der Gasse mit einem Fussball. Ganz in der Nähe stehen völlig entspannt fünf junge Soldaten und beobachten das Kommen und Gehen der Leute. Viel los ist nicht. Es hat nur wenige Touristen. Nun schreitet der Herr Reporter zur Tat: Zuerst schickt er die älteren Kinder weg. Dann stellt er den Kleinsten direkt vor die Soldaten. Natürlich versteht der Knirps nicht, warum seine Kameraden ihn allein zurück lassen und schaut dementsprechend verängstigt zum Fotografen. Das gibt einen Schnappschuss, wie er nicht besser in’s Bild der Judenhasser passen könnte: Ein total verängstigtes kleines Kind allein vor fünf israelischen Soldaten!

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  8. Vom 4. bis 14. Juni 2015 findet im protestantischen Kulturhaus Helferei in Zürich einer der unverschämtesten Anlässe gegen Israel und gegen das Judentum statt, die ich bis heute erleben musste.

    Die anti-israelische, anti-zionistische und anti-jüdische, gleichwohl israelische NGO „Breaking the Silence“ will mit ihrer verlogenen Demonstration „Das Schweigen brechen“, indem sie lügt. Die Organisation wurde in Israel bereits überführt zu lügen, Tatsachen zu verdrehen und damit Israel und unserer IDF weltweit grossen Schaden zuzufügen. Einige wenige israelische Soldaten verunglimpfen mit ihren Lügen die IDF, Israel und das jüdische Volk.

    Wie zu erwarten war, wird die Ausstellung von der jüdischen Palästinenserlobby in der Schweiz organisiert. Jeder, der Israel, Juden und Zionismus hasst und die islamische BDS-Bewegung unterstützt ist mit dabei: die Handlanger und Mitläufer sind im Flyer aufgelistet.

    Nicht überrascht bin ich über einen der Organisatoren, eine Person, die sich bereits als Hofjude der Medico International als notorischer Verleumder von Israel ausgezeichnet hat. Ein weiterer Mitmacher ist die notorisch anti-israelische NGO „Givat Haviva“, eine Organisation die vom Hass auf Israel und Zionismus lebt. Enttäuscht bin ich, dass die Omanut mit dabei ist. Offenbar nutzt dieser Klub ältlicher jüdischen Personen Geld und Zeit, um Israel zu dämonisieren. Mit Kunst hat das nichts mehr zu tun, sondern mit Unterstützung der Palästinenserlobby. Ich empfehle dringend, an diese NGOs NICHT mehr zu spenden. Sie vergeuden Ihr gutes Geld für Terror gegen Israel. BDS ist Terror.

    An sämtliche Unterstützer dieses infamen Projektes sende ich mein Pfui. An all diejenigen Juden in der Schweiz, die bis heute NICHTS gegen die andauernde Verleumdung und Dämonisierung von Israel und Judentum unternommen haben: schämt Euch.

    Das EDA frage ich, warum wird einer dubiosen Organisation von fehlgeleiteten Israelis und selbsthassenden Juden geglaubt und diese unterstützt? Gegen den Jüdischen Staat Israel, mit dem die Schweiz seit vielen Jahren diplomatische, militärische und wirtschaftliche Beziehungen hat? Ohne vorherige Abklärung des Sachverhalts? Die Schweiz hat doch seinen Nachrichtendienst? Ich schäme mich für die Schweiz.

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