Presserat: Für haltlose Beschwerde kommt der Steuerzahler auf

[Vorgeschichte: Eine richtig teuere Niederlage für Gemeinde Oberwil, vom 15.12.2014 und 04.01.2014]

Update/Zusammenfassung von Ronni Grob, Redaktor MEDIENWOCHEronnie

Die Basler Zeitung schweigt, wenn sie bei Entscheiden des Schweizer Presserats unterliegt – den nahezu vollumfänglichen Freispruch in der Causa Gemeinde Oberwil aber feiert sie mit einem langen Artikel. Der Fall ist pikant, denn für die erfolglose, 47-seitige Beschwerde mit 50 Beilagen muss der Steuerzahler aufkommen. Honoriert dafür wurde der Zürcher Medienanwalt Urs Saxer.

Der Journalist Joël Hoffmann berichtet seit einiger Zeit kritisch über Vorgänge in der Gemeinde Oberwil im Baselland. Am 4. Januar 2014 schrieb er für die Basellandschaftliche Zeitung einen Text mit dem Titel «Oberwils Gemeindepräsidentin ausser Kontrolle», und, drei Tage später, einen weiteren: «In Oberwil bleibt ein Nachgeschmack». Ab dem 10. April 2014 dann schrieb er für die Basler Zeitung Artikel mit diesen Schlagzeilen: «Verdacht auf Vetternwirtschaft wird untersucht», «Powerpoint-Vortrag ist wichtiger als Referenzen», «Gemeinde nahm Imageschaden in Kauf», «Die Stokar-Connection», WEITERLESEN auf MEDIENWOCHE

 

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Ein Gedanke zu “Presserat: Für haltlose Beschwerde kommt der Steuerzahler auf

  1. Hat dies auf Swiss Radar rebloggt und kommentierte:
    David gegen Goliath: Goliath wählt die Planierraupe – und lässt diese gleich von David ziehen. (Metapher)

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