Blick am Abend: #vollpfostenjournalismus

Eine neue Dimension der bei schlechten Journalisten beliebten Methode «Zitate aus dem Zusammenhang reissen», erreichten die Content-Auffüller und Häppli-Servierer des «Blick am Abend». Der Praktikant, der für das Auffüllen der Rubrik «Tweets zu #jesuischarlie» zuständig ist, liess gleich das ganze Bild weg, zu dem das Zitat gehört. Damit will er insinuieren, dass Claudio Zanetti sage, die Opfer der islamistischen Karikaturisten seien «selber Schuld.» In Tat und Wahrheit ist dies aber die Aussage des Terroristen, der den Zeichner erschiesst. «Er hat zuerst gezogen/gezeichnet.» To draw, englisch für ziehen, zeichnen.

 

Eine Richtigstellung des «Blick am Abend» wäre angebracht.

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2 Gedanken zu “Blick am Abend: #vollpfostenjournalismus

  1. Mit oder ohne Karikatur, ironisch oder nicht, dieser schwachsinnige Tweet ist einfach nur dumm. Da fehlt es an Feingefühl …… vor dem Schreiben Gehirn einschalten, Herr Zanetti!

  2. Europäer sind eben „Täterversteher“. Jetzt fallen schon Journalisten aufeinander rein. Nichts ist wie es scheint. Aber das Cartoon ist Klasse.
    Alles Gute für 2015.

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