Kindsmissbrauch im Kanton BL amtlich geduldet!

Es gibt Geschichten, die einem nur sprachlos machen.

Schauen wir uns die Geschichte, eines Physiotherapeuten aus Liestal, BL, an. Er habe aus „versehen“ Kinder in Intimbereich massiert, fotografiert und „im Internet nach kinderpornografischem Material «der übelsten Kategorie», wie Gerichtspräsident Christoph Spindler feststellte, gesucht.

Siehe u. a. BaZ-Bericht: HIER und HIER!

Was aber einem sprachlos und wütend macht ist das Behördenverhalten.

  1. Die Staatsanwaltschaft verschleppt das Verfahren. Und empirisch unbestritten ist, je länger ein Verfahren dauert, desto schwieriger sind Tatsachen zu ermitteln, was einzig dem Täter nützt. Wieso das Verfahren verschleppt wurde, sollte die Erste Staatsanwältin Angela Weirich eigentlich erklären, was sie wohl nicht tun wird.
  2. Ein Gutachter, der tatsächlich feststellt, die Rückfallgefahr sei 25 – 30 Prozent und der 38-Jähriger Physiotherapeut an einer «Ersatz-Pädophilie» leide. Überspitzt heisst das: Der Mann hat sich nur an Kindern vergangen, weil er gerade keine Freundin hatte und viel zu viel arbeitete. Grundsätzlich stehe er nicht auf Kinder. Wie krank und gestört muss ein Psychiater sein, so eine Aussage zu machen? Viele Leser dieses Blogs sind männlich. Überlegen Sie einmal, wie oft kam es vor, dass Sie nur weil sie gerade keine Frau hatten und viel arbeiteten, Lust auf Sex mit Kindern hatten? Irrsinn, ich weiss. Nicht jedoch für einen Psychiater.
  3. Dann haben wir die Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion, welche die Möglichkeit gehabt hätte, die Berufsbewilligung zu entziehen oder einzuschränken. Tat sie aber nicht. Konkret hat der seit kurzem pensionierte Kantonsarzt Dr. Dominik Schorr einmal mehr seine Arbeit nicht gemacht.
  4. Stellen Sie sich nur einmal folgendes vor: Ihr Kind wird missbraucht. Sie als Elternteil finanzieren mit Ihren Steuern die o. g. Stellen, damit sie den Täter und nicht die Opfer schützen.

Unter diesen Umständen ist es nur eine Frage der Zeit, bis es verständlicherweise zur Selbstjustiz kommt.

Und diese drei Herren

Dokument2

könnten den Fall untersuchen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen, tun sie aber nicht. Sie sind feige und scheuen die Arbeit. Die Opfer, die Gerechtigkeit und die Steuerzahler gehen Ihnen, sorry für den Ausdruck, am Allerwertesten vorbei.

Willkommen in der Bananenrepublik Basel-Landschaft.

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Ein Gedanke zu “Kindsmissbrauch im Kanton BL amtlich geduldet!

  1. Man kann hinterher ja bedauern, dass man alles falsch gemacht, ähm, nicht alles richtig, ach nein, hab ich’s jetzt bald, dass Fehler passiert sind! Heute bedauert man ja immer, anstatt von Anfang an seine Job zu machen. Es ist an der Zeit, dass man das öffentliche Teeren und Federn von Amtspersonen einführt.

    Gerade bzgl. Selbstjustiz: Es wäre besser, dass das Volk endlich kapieren würde, dass über die Zerschlagung von Willkürkartelle in den Behörden nicht abgestimmt werden kann und solches deshalb nur auf der Strasse ausgetragen werden kann (wiederhkehrende Demonstrationen bis gehandelt wird). Man muss die Verantwortlichen öffentlich zur Schau stellen, auch wenn man Teer und Federn gerade nicht zur Verfügung hat oder die angehenden Hühner sich vom Acker machen. Wenn ein wenig Courage vorhanden wäre, käme mancher erst gar nicht in Versuchung der Selbstjustiz.

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