Impressionen der Pro-Gaza-Demo in Zürich

vom Freitag, 18. Juli 2014 auf der Gemüsebrücke

(db/Bel) Eine groteske Koalition von Salafisten, Alt-Stalinisten, türkischen Nationalisten, Kellernazis und christlichen Friedensfrauen empörte sich gemeinsam unter dem Motto «Free Gaza» über Israels Selbstverteidigung gegen den Hamas-Terror.

Im Chor schrieen sie immer wieder aggressiv, angefeuert durch den Einpeitscher am Megaphon, «Allahu Akbar». Ganz im Geiste der Hamas, die auf dem gesamten Gebiet vom Jordan bis zum Mittelmeer, eine islamistische Gesellschaft mit Scharia-Recht installieren will, riefen die Demonstranten dazu auf, Israel vom Antlitz der Erde zu tilgen und auf dessen Ruinen den lang ersehnten Staat Palästina aufzubauen: «From the river to the sea – Palestine will be free» – dazu schwenkten sie die grünen Hamas-Fahnen und die weissen Fahnen des Kalifats.

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Auf Plakaten waren antisemitische Darstellungen wie «Davidstern = Hakenkreuz» zu sehen, Photos von toten Kindern aus Syrien und Irak, die als Opfer der Israeli ausgegeben wurden, sowie Idolbilder von Hamas-Führer Khaled Mashal.

Auf der Bühne kamen auch die nützlichen Idioten der Hamas zu Wort: Daniel Vischer, Grüner Nationalrat und Präsident der Gesellschaft Schweiz-Palästina, sowie Thomas Bachmann, von der Kauft-nicht-beim-Juden-ähnlichen BDS-Bewegung.

Der Star des Anlasses war freilich Patric Illi, ehemals SVP-Mitglied und heute Pressesprecher des Islamischen Zentralrates der Schweiz, der die bizarre Versammlung von grauhaarigen Linken und Niqab-Trägerinnen immer wieder aufforderte, seine Gebete und Parolen im Chor nachzusprechen, dem auch gehorsam Folge geleistet wurde.

Illi sprach sich in seiner Rede gegen den arabischen Nationalismus aus, auch gegen den palästinensischen, und plädierte stattdessen für das Kalifat, also einer religiösen Regierung über ein islamisches Gebiet.

Die linken Friedensfreunde der Hamas haben den Schuss aber offensichtlich noch immer nicht gehört und begreifen nicht, dass wenn die Anhänger der Muslimbruderschaft von einem palästinensischen Staat sprechen einen Staat ausschliesslich für Muslime meinen.

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Männer in T-Shirts der Islamischen Bruderschaft (Slogan: «Islamic Brotherhood – One Day – One Flag – The Whole World») sorgten für Ordnung. So wiesen sie einen jungen Mann mit Migrationshintergrund, der bei meinem Anblick laut «Tötet die Juden» johlte, sogleich zurecht und entschuldigten ihn mit den Worten: «Das sind halt die Emotionen».

Auf den Facebook-Seiten der Demo-Veranstalter hatten zuvor zahllose Personen schamlos unter ihrem bürgerlichen Namen zu Gewalt gegen Juden aufgerufen und Hundertfach Bilder von Hitler in zustimmender Weise gepostet, so dass man meinen könnte, die SA sei wieder aus ihren Löchern gekrochen.

Wer heute «Free Palestine» fordert, solidarisiert sich mit islamischen Gotteskriegern, die die Aufklärung und die Freiheit des Individuums bekämpfen.

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Aber letztlich ist irrelevant, was diese Freaks denken und warum sie es denken. Es zählt einzig und allein, dass man sie daran hindert, zu tun, was sie täten, würde man sie nicht daran hindern.

PS: Gerne verweisen wir auch auf den Blog einer amerikanischen Touristin, die Zeugin dieser Freakshow wurde.

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13 Gedanken zu “Impressionen der Pro-Gaza-Demo in Zürich

  1. Angesichts des bitteren Anlasses liest sich der, in seinem selbstgefälligen, arrogant-humorigen Ansatz so richtig verfehlte und hochgradig tendentielle Artikel wie eine, reine Provokation- vermutlich am besten dazu angetan die Wogen weiter aufzupeitschen um dann anschließend – voller Verachtung für himmelschreiende Verbrechen gegen die Menschlichkeit und die berechtigte Kritik an solchen- mit dem ach so beliebten & immer gern gebrauchten Antisemitismusvorwurf auf die – vollkommen verständlicherweise- erregten Demonstranten reagieren zu können. Gratuliere!

  2. Solange es Leute gibt, die glauben, dass es so etwas wie „die Juden“, „die Palästinenser“, ein „auserwählt-selektioniertes Volk“ etc. gibt (statt nur „Menschen“), solange wird sich nichts ändern.

    „Unsere“ so tolle Weltgeschichte in 10 Sekunden:
    Echnaton > Juden > Christen > Muslime > Ikonoklasten > Protestanten > Kapitalisten > Kommunisten > Nationalsozialisten > Hollywood > etc. etc.

    Leider werde ich nie in einer intelligenten Welt leben können (IQ > 200)

  3. Der Terror der durchgeknallten Hamas Terroristen rechtfertig noch lange nicht die gezielte Bombardierung von Zivilsiten. Ich solidarisiere mich mit niemanden, egal auf welcher Seite die Kriegstreiber stehen. Ob sie nun Nationalistische Pali Fahnen oder Hamas Fahnen schwingen oder Israelische Nationalisten sind.

    Kollektivismus führt halt immer zu Krieg: Deswegen keine Solidarität mit Kollektivisten, egal unter welcher Flagge diese auftreten.

    • Woran erkennt man in Gaza Militär und „Zivilist“? Schon mal davon gehört, daß Hamas gezielt Waffen und Stellungen in Wohnquartieren und gar unmittelbar neben Krankenhäusern und in Schulen lagert und unterhält? Schon mal was von „menschlichen Schutzschilden“, bevorzugt Kinder, gehört?

      Wer warnt „Zivilisten“ VOR dem Angriff per sms, Telefon und Flugblatt? Die Hamas? Wenn doch alles so furchtbar ist, warum jagen die Menschen in Gaza die Verursacher in Gestalt von Hamas nicht davon?

      Ist es nicht vielmehr so, daß ungeachtet der Kämpfe Israel ununterbrochen Wasser, Lebensmittel und Treibstoff an die Bevölkerung in Gaza liefert? Halten Sie es für verwerflich, daß sich israelische Techniker weigern, Stromleitungen in Gaza zu reparieren, die zuvor von der Hamas gezielt zerstört wurden?

      Wenn man diese „Empörung“ so liest, dann vermißt man noch heute schmerzlich den Protest aufrechter, selbstgerechter Helvetier gegen die Flächenbombardierungen deutscher Städte bis Mai 1945. Bei soviel Nichtinformiert sein, würde auch ich nicht wählen.

    • Was ein nihilistischer Nichtwähler denkt, ist vollkommen gleichgültig. Das einzige was zählt ist, dass sich die Juden gegen den eliminatorischen Judenhass wehren und sich selbst verteidigen können, und dass sie einen Ort haben, wo sie die Macht und das Recht dazu haben. Ob Ihnen das passt oder nicht, interessiert niemanden.

      Wahrscheinlich beziehen Sie Ihre Informationen von der iranischen Mullah-Plattform Press TV, wenn Sie weiterkolportieren, dass Israel «gezielt Zivilisten bombardiere».

      Am Stammtisch der Libertären finden Ihre prollig-populistischen Aussagen wie «Kollektivismus führt immer zu Krieg» gewiss auf Resonanz.
      Mir zeigt es eher, dass Sie ausser Phrasendreschen nichts drauf haben.

    • @Nihilistischer Nichtwähler

      Mut der Feiglinge:
      Zu feige, ihre Waffen in ihren Tunnels oder Bunkern zu lagern und dann lauthals und medienwirksam schreien ob der bösen Israelis, die dann diese Schulen (und noch dazu von der UN gebaute!) angreifen und zerstören.
      Dieses menschenverachtende Verhalten passt im Übrigen nahtlos zur Hamas-Strategie: Schutz der leitenden Hamas-Mitglieder ausserhalb Gazas (z.B. Hanija), Kämpfer zum Teil in Frauenkleidern mit der Kalaschnikow unterm Vollschleier, Abschussbasen für Raketen auf zivilen Wohnhäusern bzw. auch im Vorhof von Krankenhäusern und Moscheen etc. etc.
      Bravo Hamas, dazu gehört wirklich sehr sehr viel Mut! Was ist denn für sie verhältnismäßig, wenn jemand mit Raketen aus Schulen und KH auf ihren Stadtteil schießt … Was wäre für sie die verhältnismäßige Antwort!? Wattebäuschchen!?

      Sicher ist es sehr tragisch, dass Zivilisten ums Leben kommen, aber ehrlich, was bleibt Israel sonst noch übrig als hier endlich aufzuräumen? Das hätten sie beim letzten mal schon machen sollen, die Hamas komplett entwaffnen, dann verhandeln. Für mich ist die einzige Lösung die komplette Besetzung des Gaza-Streifens, dann Haus für Haus durchsuchen und alles aufräumen.

      Es ist grotesk wieviele Waffen die dort gesammelt haben, km-lange Tunnelsysteme voller Sprengstoffen wurden bereits gefunden.

      Wenn Sie all das Geld für ihre Bürger eingesetzt hätten, Infrastuktur gebaut hätten, ihre Waffen aufgegeben und alle Raketen vernichtet hätten, dann wären jetzt alle Grenzübergänge offen, alle könnten ein normales Leben führen. Aber wollen sie Palestinenser das wirklich? Dann wären sie ja normale Menschen, und nicht mehr die armen unterdrückten Palis!

      Ich gebe Israel recht, sie haben keine andere Wahl.

    • Was daran so amüsant sein soll wäre schon erklärungsbedürftig. Ein gewisser Verrohungsgrad könnte dies immerhin erklären.

      Es ist tatsächlich so, daß jedwede Spielart des Sozialismus wunderbar kompatibel mit dem Islam ist. Beide eint der gnadenlose Kampf gegen Juden und deren geistige Ableger, genannt Christen. In dieser Kombination und in jedem für sich gibt sich das absolute Böse zu erkennen. Der physische Vernichtungswille gegen Juden und Christen (oder auch sog. „Ungläubige) wird durch den psychischen Vernichtungswillen der Menschenrechte ergänzt und vollendet.

      Wer sich dieser Erkenntnis verweigert, macht sich unentschuldbar mitschuldig

      • Ihre bewusst verzerrtes Weltbild über den Islam ist ein weiteren Beweiss dafür wie gefährlich der Israelische Staat mit ihren jüdischen Extremisten für den Weltfrienden ist.

        Egal was die Hamas macht mann kann keine Schulen, Spitäler, Kraftwerke bombardieren und darauf hoffen das keien Zivilisten sterben. Gegeben das Gaza das dicht besiedelste Gebiet der Welt ist mit der höchsten Geburtenrate ist es ein Völkermord was die Israelischen Politiker betreiben. Die Menschen werden systematisch ausgehungert, die grundrechte verweigert und pauschal bestraft. Sie können es drehen und wenden wie sie wollen Fakt ist das seit dem zweiten Weltkrieg nirgends so grausamme Massaker dokumentiert wurden wie in Palestina. Israel hat noch einen ganz langen weiten Weg zu einem demokratischen Rechtstaat. Bevor diese Ziel jedoch erreicht wird glaube ich das sie sich vorher selber Zerstören werden.

        • „Ihre bewusst verzerrtes Weltbild über den Islam…“

          Das Bild und Wesen des Islam ergibt sich aus dem Koran. Und jedes darin vermerkte Wort ist absolut und Gottes Wort und Befehl. Unveränderbar. So sagen das die Moslems, so sagen es deren Gelehrte. Wenn Sie Moslem sind, dann wissen Sie das ganz genau. Wenn Sie Dritten das Gegenteil erzählen, so gehört das (gem. Koran) ebenso zu Ihren Pflichten.

          Wenn also jemand dies mitsamt Koran zur Kenntnis nimmt und buchstäblich erkennt, dann ist das also verzerrt. Auch ein Polizist, der einen Taschendieb festnimmt, sieht das irgendwie verzerrt. Stimmt’s?

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