Nimm den Juden das Geld weg, fordert AVAAZ

Der Konflikt zwischen Israel und Palästinensern ist nicht zu lösen. Nicht, dass es zu Wenige versucht hätten. Nein, nein, im Gegenteil. Jeder amerikanische Präsident verspricht die Lösung des Nahost-Konflikts, die deutschen Außenminister, einer nach dem anderen, reisen Richtung Israel und warnen mit ernster Stimme und müdem Gesichtsausdruck pausenlos „beide Parteien“ zur Besonnenheit… Es gilt auch: je bedeutungsloser und intellektuell beschränkter eine deutsche Dorfpolitikerin ist, desto eifriger will sie den Nahostkonflikt lösen. Auch Jürgen Todenhöfer hat sein Bestes gegeben.

imagesCAEKMSH0Bis jetzt waren aber alle erfolglos. Bis jetzt. Nun, verspricht jemand auf der Seite von AVAAZ.ORG „Mit entschlossenen, gewaltlosen Massnahmen“ dem Konflikt „ein Ende“ zu setzen.

Und wenn es um die Endlösung der Judenfrage geht und endlich Israel einen Strich durch die Rechnung zu ziehen, muss eine Onlinepetition her. Bei solchen Versprechen lässt sich der Otto-Normal-Israel-und-Juden-Hasser nicht zwei Mal bitten und bis jetzt haben 400‘000+ Aktivisten unterschrieben.

Unterzeichnen Sie die Petition auf der rechten Seite, um 6 Banken, Rentenfonds und Unternehmen aufzufordern, ihre Investitionen zurückzuziehen. Wenn wir jetzt alle klug handeln und den Druck erhöhen, könnten sie ihre Beteiligung beenden. Dies würde der israelischen Wirtschaft einen Schlag versetzen und wir könnten den Extremisten und Kriegstreibern, die von diesem Alptraum politisch profitieren, einen Strich durch die Rechnung ziehen.“

Mangel an phantasievollen Judenvernichtenden-Ideen kann man den Nazis 2.0 wahrlich nicht unterstellen, wie der Petitionstext zeigt:

An die Geschäftsführer von ABP, HP, Veolia, Barclays, Caterpillar und G4S:

Infolge der schrecklichen Gewalt in Israel und Palästina, sind wir als Bürger und Bürgerinnnen aus aller Welt zutiefst darüber besorgt, dass Ihre Unternehmen nach wie vor in Unternehmen und Projekte investieren, die illegale Siedlungen und die unterdrückerische Besetzung des palästinensischen Volks finanzieren. 17 EU-Staaten haben ihre Bürger und Bürgerinnen kürzlich vor geschäftlichen Tätigkeiten oder Investitionen in illegalen israelischen Siedlungen gewarnt. Angesichts dieser rechtlichen Erwägungen haben Sie jetzt die Gelegenheit, Investitionen zu entziehen und das Völkerrecht einzuhalten. Dies ist eine Chance, auf der richtigen Seite der Geschichte zu stehen.

So sollen die Unternehmen eine zweite Chance bekommen und helfen, Hitlers Werk zu Ende zu bringen. Denn, wie weiter „argumentiert“ wird,

Dies ist nicht der “Nahostkonflikt” — es ist zunehmend ein Krieg gegen Kinder.“

Die bösen Juden bringen Kinder um. Und, was sie noch so alles machen:

„Im Gazastreifen hat Israel das größte Freiluft-Gefängnis der Welt geschaffen und es dann versperrt. Nun fallen die Bomben und die Familien haben buchstäblich keinen Ausweg.“

Zwar könnte Ägypten die Grenzen für die Glaubensbrüder auch aufmachen, aber das zu erwähnen würde von jüdischer Schuld nur ablenken.

Dies sind Kriegsverbrechen, die wir nirgendwo anders dulden würden.“

Syrien, wo hunderttausende Kinder, auch palästinensische, umgebracht und vertrieben werden, lässt grüssen, aber auch unwichtig. Würde auch nur von den bösen Juden ablenken.

[Zwar betonen die bekloppten und bescheuerten Petitionsunterzeichner, dass sich ihr Aktionismus nur gegen Israels Politik richten würde und sie keine Antisemiten seien… Ich würde dem vereinten Petitions-Pack jedoch empfehlen über Ephraim Kishons Aussage nachzudenken. Es gilt nach wie vor: „Jeder israelische Versuch, aus Wüstensand, Sumpf und Gestein ein fruchtbares Land zu machen, wird von den Arabern als Provokation betrachtet, auf die sie mit energischen Gegenmaßnahmen – Wirtschaftsboykott, Sperrung des Suezkanals, Ableitung der Jordanquellen und ähnlichem – antworten. Die unausbleibliche Folge: ein völliger wirtschaftlicher Zusammenbruch. Bei den Arabern.“]

In dem schwachsinnigen Still liest sich die Petition weiter und wird von den judenhassenden Volldeppen fleissig unterschrieben, denn Judenhass ist ihr gemeinsamer Nenner. {Wie unterschiedlich sie auch sein mögen, Judenhass verbindet, wie das Beispiel aus Berlin zeigt.}

„Doch keine Militärbesetzung sollte in eine jahrzehntelange Zwangsherrschaft ausarten, die nur Extremisten dient, die unschuldige Menschen terrorisieren. Und wer trägt das Leiden? Familien auf beiden Seiten, die einfach nur Freiheit und Frieden wollen.

Unternehmen zu einem Entzug der Investitionen aufzufordern, die sich an Israels Besetzung Palästinas (finanziell) beteiligen, erscheint vielen, vor allem in Europa und Nordamerika, als voreingenommen. Doch das ist es nicht — dies ist die wirksamste gewaltlose Strategie um die regelmäßigen Gewalthandlungen zu beenden, die Sicherheit der Israelis zu gewährleisten und den Palästinensern Freiheit zu schenken. Israel ist Palästina kräftemäßig und finanziell überlegen. Und wenn es sich weigert, die illegale Besetzung zu beenden, muss die Welt einschreiten, um die Kosten dafür untragbar zu machen.

Der niederländische Rentenfonds ABP investiert in israelische Banken, die die Besiedlung Palästinas finanziell unterstützen. Riesige Banken wie Barclays investieren in Lieferanten israelischer Waffen und andere Geschäfte, die mit der Besetzung in Verbindung stehen. Das britische Unternehmen G4S bietet umfangreiche Sicherheitsausrüstung an, die von den israelischen Verteidigungskräften bei der Besetzung verwendet wird. Das französische Unternehmen Veolia betreibt Verkehrsmöglichkeiten für israelische Siedler, die illegal auf palästinensischem Boden leben. Der Computer-Gigant Hewlett-Packard liefert komplexe Überwachungsmethoden, um die Bewegung der Palästinenser zu kontrollieren. Und Caterpillar liefert Bulldozer, die zur Zerstörung palästinensischer Häuser und Höfe eingesetzt werden.

Wenn wir diese Unternehmen mit dem größten Aufruf aller Zeiten zum Ausstieg auffordern, können wir klar und deutlich zeigen, dass die Welt sich nicht länger am Blutvergießen beteiligt. Die Palästinenser bitten die Welt, diesen Weg zu unterstützen, und auch fortschrittliche Israelis sind dafür. Schließen wir uns an. Unsere Gemeinschaft hat sich selbst bei hartnäckigen Konflikten für Frieden, Hoffnung und Veränderungen stark gemacht. Oft bedeutet das, schwierige Positionen einzunehmen, um die Probleme bei der Wurzel zu packen. Jahrelang hat unsere Gemeinschaft eine politische Lösung für diesen Alptraum gesucht, doch mit der neuen Welle der Gewalt im Gazastreifen ist die Zeit für Sanktionen und Kapitalenzug gekommen, um den Horror der Israelis und Palästinenser endlich zu beenden.“

 

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11 Gedanken zu “Nimm den Juden das Geld weg, fordert AVAAZ

  1. Das diese penner in Israel zufällig Juden sind macht das ganze nicht besser und nicht schlechter. Es wäre genau so abscheulich wenns Moslems, Buddhisten oder Hindus wären. Diese bescheuerte Nazikeule kann ruhig mal stecken bleiben. Im grunde geht es dabei ganz stark um finanzielle Interessen und evtl gelingt es ja ein wenig Druck auf die Großkonzerne auszuüben, wenn das nicht mehr erlaubt sein darf kannst du dich ja gleich von denen Regieren lassen.

    Wir sind das Volk!!!

  2. IsraHELL soll mit ihrer illegalen parasitischen Siedlungspolitik bestärkt durch den Kriegstreiber Amerika aufhören. Israels Regierung soll sich menschlich benehmen. So lange sie das nicht tun, sind und bleiben sie Untermenschen. Leb damit oder lass dich begraben. Deine Propaganda wird nichts bringen.

  3. Es ist ein fortschreitender Völkermord….

    Evelyn Hecht-Galinski ist gebürtige Berlinerin und wurde durch ihren Vater Heinz Galinski stark geprägt. Er stand 43 Jahre lang der Jüdischen Gemeinde in Berlin vor und verstand sich immer als überlebendes Mahnmal der Nazi-Diktatur. Sein Motto lautete „Ich habe Auschwitz nicht überlebt, um zu neuem Unrecht zu schweigen“ und lebt in seiner Tochter Evelyn seit Jahrzehnten weiter. Sie engagiert sich ohne Pause für die Rechte der Palästinenser und verurteilt in aller Härte die permanenten Menschenrechtsverbrechen durch das israelische Regime.
    Evelyn Hecht-Galinski nahm auch auf der ersten zentralen Mahnwache in Berlin kein Blatt vor den Mund und bezeichnete den aktuellen Gaza-Krieg als Völkermord, der in Den Haag vor dem Kriegsverbrechertribunal verhandelt werden sollte.
    Für sie kann der Apartheidstaat Israel nur auf dem gleichen Weg wie das damalige Regime in Südafrika zum Einlenken gebracht werden: Boykott auf der ganzen Linie.
    Frau Hecht-Galinski gehört zu den mutigsten und ausdauerndsten Menschen in diesem Land. Eine Menschenrechtsaktivistin, die sich nicht mundtot machen lässt. Angesichts der aktuellen Entwicklungen in Gaza war ihre Rede am 19. Juli in Berlin angebrachter denn je. Der 19. Juli ist auch der Todestag ihrer Vaters.

    Ich bin selbst Jüdin und kann das Gesagte voll und ganz unterschreiben!

    • Frau Hecht würde sich besser fragen, wann endlich die islamistisch geprägte Hamas und die Fatach die Mauer der Apartheit gegen die Juden, gegen die Israelis endlich eingerissen wird. dann sollte sie sich Fragen warum seit der Gründung Israels gegen Israel gekämpft wird. Es ist eine Schande dass sich Frau Hecht nicht entblödet auf derart bösartige weise gegen Israel zu hetzten. Warum erzählt sie nichts von den Kindern die die Hamas mit Sprengstoffgürtel versehen mit in die Tunnels nimmt. Frau Hecht, ist total verblendet. Diese Frau, macht mir sehr mühe.

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