Alain Bersets erbärmliche Politik auf Kosten der Behinderten

Es ist einfach unfassbar:

sochi.ru«Bundesrat Alain Berset bedauert es, die acht Schweizer Athleten nicht vor Ort unterstützen zu können», sagte Lamon auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda weiter. Er habe beschlossen, sie nach ihrer Rückkehr zu empfangen.

Die behinderten Menschen haben lange und hart für diese paar Tage „sochi 2014“  trainiert und verdienen es, dass die Vertreter ihres Landes sie unterstützen. Anfeuern. Wieso müssen die Politiker ausgerechnet während dieser paar Tage Signale setzen? Es geht um Sport. Was wollen sie damit erreichen? Sie erniedrigen damit nur die Paralympics-Teilnehmer.

Es überrascht jedoch nicht, dass Politik auf dem Rücken der Behinderten ausgetragen wird. Behinderte eignen sich hervorragend, als nützliche „Idioten“ für politische Inszenierungen. Je nach Bedarf, ob ein Politiker sich als der Gute inszenieren will, verlangt er mehr soziale Gerechtigkeit oder als der knallharte „Macher“, der von Scheininvaliden labbert – die Behinderte müssen herhalten.

Es wird auch nicht besser, die Teilnehmer „nach ihrer Rückkehr zu empfangen.“, wie es BR Berset plant. Jedoch seine Strategie wird vermutlich aufgehen:

1.Er boykottiert die Paraolympics und inszeniert sich als Gutmensch, der für Menschenrechte in Russland, Ukraine oder wo auch immer einsteht.

2.Lässt sich mit Behinderten nach ihrer Rückkehr fotografieren, und willige Reporter des „Blicks“ und „20 Minuten“ verbreiten das Bild des Bundesrates mit einem Herz für Behinderte.

Einfach erbärmlich…

„Auch wird kein Vertreter der deutschen Regierung auf der Tribüne sitzen. Von einem „politischen Zeichen“ wegen der Krim-Krise sprach die Behindertenbeauftragte Bentele.“

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5 Gedanken zu “Alain Bersets erbärmliche Politik auf Kosten der Behinderten

  1. Dass der Bundesrat an den Paraolympics nicht dabei war ist auch angesichts des Ukraine-Konflikts unverständlich. Als Sportler hätte ich mich dafür eingesetzt, dass es kein Foto mit dem Bundesrat gegeben hätte.

  2. BR Berset und die dazugehöhrende Lobby gehen den geringsten Weg des Widerstandes.

    Die Behinderten, Betagten Kranken und derer Angehörigen haben keine Lobby.

    Das wohl schlimmste und bekannteste Beispiel derzeit/Sozialtherapeut hat über Jahre hinweg über 100 Behinderte missbraucht und wird nicht verwahrt, sonder vermutlich wieder einmal auf Kosten der Allgemeinheit „therapiert“:

    http://www.bernerzeitung.ch/region/bern/Ich-wusste-dass-ich-etwas-Unrechtes–tat/story/12136623

    Behinderte, Kranke und Betagte werden zuweilen gar missbraucht für die Pharma (Übermedikamentationen), und andere medizinische Versuche, gebe in diesem Zusammenhang zu bedenken die unlängst an die Öffentlichkeit gelangten, mehr als fragwürdigen „Hirnscans“ an Behinderten.

    Die Betroffenen sind nicht Spielzeuge für Pharama und Schulmediziner/vorwiegend die derzeitig boomende Neuropsychologie und hirnforschung, sondern Menschen mit Schutzbedarf vor Missbrauch! Wessen Aufgabe es wäre von Seiten BR Berset und seiner Entouragen.

    http://www.bernerzeitung.ch/schweiz/standard/Ergaenzend-zu-den-Basisabklaerungen-machen-Hirnscans-Sinn/story/31907739

    Im Gegenzug werden korrupt anmutende „Aerzte/Gutachter“ belohnt, dass sie Behinderte der Renten bestehlen, um die jahrelange Misswirtschaft in der IV-Behörden-Bürokratie zu vertuschen und beschönigen zu können:

    http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Berner-Gutachter-macht-gute-Geschaefte-mit-leichtglaeubiger-IV-/story/11886843

    Menschen mit Behinderungen, Kranke, Betagte und derer Angehörigen haben Anrecht auf ein selbstbestimmtes Leben !

    Menschen mit Behinderungen, Kranke, Betagte und derer Angehörigen benötigen der politischen Stimmen mehr denn je, denn derzeit werden diese Menschen oft bürokratisch bewirtschaftet und medizinisch ausgebeutet.

    AUSZUG aus der Bundesverfassung

    1. Kapitel: Grundrechte

    Art. 7 Menschenwürde

    Die Würde des Menschen ist zu achten und zu schützen.

    Art. 8 Rechtsgleichheit

    1 Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

    2 Niemand darf diskriminiert werden, namentlich nicht wegen der Herkunft, der Rasse, des Geschlechts, des Alters, der Sprache, der sozialen Stellung, der Lebensform, der religiösen, weltanschaulichen oder politischen Überzeugung oder wegen einer körperlichen, geistigen oder psychischen Behinderung.

    3 Mann und Frau sind gleichberechtigt. Das Gesetz sorgt für ihre rechtliche und tatsächliche Gleichstellung, vor allem in Familie, Ausbildung und Arbeit. Mann und Frau haben Anspruch auf gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit.

    4 Das Gesetz sieht Massnahmen zur Beseitigung von Benachteiligungen der Behinderten vor.

    Ganz besonders zu beachten in diesem Zusammenhang Art. 8/Abs. 4, davon sind Bundesrat und angegliederte Verantwortliche meilenweit entfernt, gerade die SBB/Staatsbahn versuchen derzeit auch auf Kosten der Schwächsten zu sparen:

    8​00 Millionen Franken wollen die SBB in 29 neue Züge investieren. Dabei prüfen sie auch eine Neigezugtyp, der laut BAV gegen das Behindertengleichstel​lungsgesetz verstösst.

    http://w​ww.20min.ch/schweiz/n​ews/story/12660402?re​direct=mobi&nocache=0​.06335696997120976

    Bea Habegger
    Behindertenvertreterin SVP Stadt Bern

  3. Das sind keine „°behinderten“, wie sie im Artikel genannt werden, sondern Menschen mit einer körperlichen Behinderung. Bitte etwas mehr Respekt!

    • @Anonym, Ihr Kommentar ist noch erbärmlicher als Bersets Politik auf Kosten von Behinderten. Sie verlangen von mir „etwas mehr Respekt!“ – heisst, Sie setzen auf Worte (schön politisch korrekt) und die diskriminierende Taten von Berset erwähnen Sie nicht! Obwohl ich es mir vorgenommen hatte weniger zu schimpfen, aber Sie sind ein Vollpfosten. Jemand, der in Rollstuhl beispielweise sitzt ist für mich selbstverstänlich ein Mensch. Ich muss es wohl nicht betonen. Wieso müssen Sie es betonen ist natürlich die Frage!

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