18/18 Die psychologischen Tricks der Energie- und Gesellschaftswender

bild3 Christof MerkliChristof Merkli

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Korrespondenz mit dem Autor, fortlaufend nach Datum

Datum: Fri, 01 Mar 2013 10:34:03 +0100

Sehr geehrter Herr Walter

Die Organisation Paysage Libre – Freie Landschaft ist die Dachorganisation aller lokalen Gruppen und Vereinen, die sich in der Schweiz gegen die Windkraft positionieren. Wir vertreten 20 lokale Vereine, die sich über das gesamte Gebiet der Schweiz verteilen.

Ich erarbeite eine Stellungnahme aus der Sicht unseres Verbandes zu ihrer Studie. Dabei ist mir aufgefallen, dass in den Unterlagen zwei wichtige Informationen nicht ersichtlich sind:

* Die Namen der 5 auserwählten Gemeinden

* Das Informationsschreiben an die Personen, die an der Umfrage teilgenommen haben.

Ich wäre Ihnen verbunden, wenn Sie mir die fehlenden Informationen zukommen lassen könnten. Besten Dank. Mit freundlichen Grüssen: Christof Merkli

Datum: 04.03.2013 09:44

Sehr geehrter Herr Walter

Ich habe versucht, Ihnen heute anzurufen. Sie waren nicht erreichbar und deshalb versuche ich es noch einmal per e-mail. Bei ihrem Arbeitgeber, der Advisory House sagte man mir, dass Sie per e-mail jetzt besser erreichbar seien. Der Fragenkatalog hat sich in der Zwischenzeit etwas verlängert. Es würde mir für eine objektive Betrachtung Ihrer Studie viel bringen, wenn ich folgende Punkte verstehen oder erhalten würde:

• Die Namen der 5 befragten Ortschaften

• Das Informationsschreiben an die Befragten (falls nicht die Beilage in der Studie dieser Beschreibung entspricht)

• Weshalb Sie auf die Partizipation der Paysage Libre – Freie Landschaft als Vertreterin der schweizerischen Opposition gegen Windkraftwerke verzichtet haben.

• Ihre „Declaration of Interests“ (DOI)

Es würde mich auch freuen, wenn Sie sich die Zeit nähmen, unsere Beurteilung vor der Veröffentlichung zu lesen. Wir würden Ihnen gerne die Gelegenheit einer kurzen, ergänzenden Erklärung einräumen. Wir sind daran interessiert, die vielen Unstimmigkeiten mit Ihnen auszuräumen und auf eine einwandfreie fachliche Ebene zu bringen. Mit freundlichen Grüssen: Christof Merkli

Datum: Mon, 4 Mar 2013 12:08:15 +0100

Sehr geehrter Herr Merkli,

vielen Dank für Ihre Email. Gerne beantworte ich Ihre Anfragen:

• Zu Punkt 1: Leider kann ich Ihnen die Namen der Ortschaften nicht nennen. Diese sind anonym und dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden. Ich bitte um Ihr Verständnis.

• Zu Punkt 2: Gerne stelle ich Ihnen das Anschreiben der Studie zur Verfügung; Sie finden das PDF-Dokument im Anhang.

• Zu Punkt 3: Im Rahmen der Studie wurden nur Daten von Einwohnerinnen und Einwohnern in Gemeinden mit potenziellen Windstandorten erhoben; Gemeinden, Projektentwickler, Vereine und andere Institutionen / Organisationen wurden nicht befragt.

Vielen Dank für Ihr Angebot an mich, Ihre Beurteilung vor der Veröffentlichung zu lesen und ggf. eine Erklärung meinerseits beizulegen. Würden Sie mir Ihre Beurteilung zuschicken, wenn diese vorliegt? Ich würde dann entscheiden, ob ich eine ergänzende Erklärung verfasse oder nicht. Mit freundlichen Grüssen: Götz Walter

 Datum: Mon, 04 Mar 2013 13:54:30 +0100

Sehr geehrter Herr Walter

Vielen Dank für die Antworten und Unterlagen. Beim Punkt 3 haben Sie die Frage nicht richtig verstanden. Es ist uns schon klar, dass wir als Dachorganisation der Windkraftgegner nicht als Befragte teilnehmen konnten. Soweit habe ich das Konzept und die Methode begriffen. Ich stelle die Frage konkreter:

„Weshalb wurde die Studie ausschliesslich durch Vertreter der Windradlobby begleitet und die Vertreter der Opposition weder informiert noch für die Entwicklung der Methodik und Fragestellung beigezogen?“

Dass die Namen der Gemeinden anonym sind, kann ich nicht nachvollziehen. Ich empfinde das als eine äusserst problematische Schutzbehauptung, die Sie mir besser begründen sollten. Die Befragten sind als natürliche Personen absolut geschützt. Eine Nennung des Gemeindenamens weicht diesen Schutz nicht im geringsten auf. Wenn wir die Gemeinden nicht kennen, können wir die Qualität der Auswahl für die Befragung nicht nachvollziehen. Ich bitte Sie noch einmal mit allem Nachdruck um die Bekanntgabe dieser Orte. Wenn wir sie mühsam recherchieren müssen, kostet das viel Zeit und Geduld.

Ich habe Sie im weiteren auch um eine persönliche DOI (Declaration of Interests) angefragt. Die Interessenlage der Begleitgruppe ist mir bestens bekannt. Bitte legen Sie mir eine aktuelle Version Ihrer DOI bei.

Ich werde Ihnen die Beurteilung gerne vor der endgültigen Veröffentlichung zukommen lassen. Die Vorwürfe sind massiv. Ich muss annehmen, dass Sie durch die subtile Beeinflussung der Begleitgruppe in Ihrer Objektivität massiv behindert wurden. Diese Leute sind hinterhältig und schieben schon heute jede Verantwortung auf den Autor (Sie). Ich gehe momentan davon aus, dass Sie auf die Auswahl der Begleitgruppe keinen Einfluss nehmen konnten und dass diese Art der „Begleitung“ eine Vielzahl von Unstimmigkeiten in Ihrer Studie erklären kann. Wir kennen das Vorgehen dieser Leute schon seit Jahren. Uns überrascht gar nichts mehr.

Zwei Bedingungen muss ich allerdings stellen:

1. Sie geben diese von uns erstellte Analyse und alle darin enthaltenen Informationen an niemanden weiter, bis sie durch uns veröffentlicht wird. Sie erhalten im Gegenzug die mehrmalige Möglichkeit der Revision und Stellungnahme im gleichen Dokument (Abschluss der Revision und Veröffentlichung durch uns).

2. Wir versuchen die von uns erhobenen Vorwürfe gemeinsam auf einer kühl- fachlichen Ebene zu diskutieren bis wir eine gute Erklärung gefunden haben. Ich bin mir sicher, wir lernen beide so Einiges dazu.

Beeindrucken Sie mich bitte mit einer fundierten Ehrlichkeit. Bestätigen Sie mir die obigen Bedingungen in einem Antwort – e-mail und der Informationsaustausch findet sofort statt.

Mit freundlichen Grüssen: Christof Merkli

Wed, 06 Mar 2013 10:15:56 +0100

Sehr geehrter Herr Walter

Bitte verstehen Sie, dass ich bis zum Abend des 6. März (heute Abend) eine Reaktion zu meinen Vorschlägen von Ihnen benötige. Danach nehme ich an, dass Sie an einer Zusammenarbeit nicht interessiert sind. Wir wollen die Arbeit fortsetzen und haben kein Interesse daran weitere Tage verstreichen zu lassen. Eine Zusammenarbeit mit Ihnen in dieser Sache hätte uns sehr gefreut.

Mit freundlichen Grüssen: Christof Merkli

Datum: Wed, 6 Mar 2013 13:57:25

Sehr geehrter Herr Merkli,

vielen Dank für Ihre Email. Wenn Sie mir derart kurze Fristen setzen, erscheint mir eine Zusammenarbeit als nicht möglich. Vor diesem Hintergrund werde ich von einem Review Ihrer Beurteilung absehen; ich würde mich trotzdem sehr freuen, wenn Sie mir diese nach Veröffentlichung zuschicken könnten.

Kurz zu den von Ihnen angesprochenen Punkten:

„Weshalb wurde die Studie ausschliesslich durch Vertreter der Windradlobby begleitet und die Vertreter der Opposition weder informiert noch für die Entwicklung der Methodik und Fragestellung beigezogen?“ Antwort: Die Methodik der Untersuchung sowie die Konzeption und Konstruktion des Fragebogens wurde von mir als Forscher an der Universität Zürich verantwortet und durchgeführt. Weder „Vertreter der Windradlobby“ noch „Vertreter der Opposition“ hatten hier ein Mitspracherecht. Der fertige Fragebogen wurde Experten zum Review vorgelegt, wie in dem Schlussbericht vermerkt. Windkraftgegner wurden hier nicht beigezogen. Änderungen einzelner Items, die ich auf Basis des Reviews durchgeführt habe, waren allesamt inhaltlich begründet (Unklare Formulierungen, Anpassungen betreffend CH-spezifischer Begrifflichkeiten, Doppeldeutigkeiten, etc.). Von einer „subtilen Beeinflussung“, wie Sie schreiben, kann keine Rede sein.

„Anonymität der Gemeinden“ Antwort: Ich darf Dritten die Namen der Gemeinden nicht nennen, wie berechtigt deren Ansprüche auch sein mögen. Ich bitte hier weiterhin um Ihr Verständnis.

„DOI“ Antwort: Ich werde diese nicht ausfüllen. Ihnen muss meine Erklärung genügen, dass ich die Studie als Forscher an der Universität Zürich frei von jedwegen Interessenskonflikten und externen Einflüssen durchgeführt habe.

Ich bedaure jedwege Konflikte, die aus meiner Forschung entstehen. Bei einem so „emotionalen“ Thema wie die lokale Akzeptanz von Windkraftprojekten bin ich allerdings an Dissens mit Politikern, Projektentwicklern / Betreibern und Opponenten gewöhnt.

Ich wünsche Ihnen viel Glück bei Ihrer weiteren Arbeit! Mit freundlichen Grüssen, Götz Walter

Datum: Wed, 06 Mar 2013 15:02:32

Sehr geehrter Herr Walter

Vielen Dank für die Antwort.

… Na gut, damit werde ich wohl leben müssen, obwohl ich mit der Erklärung nicht im Geringsten einverstanden bin. Ich glaube, hier liegt – gelinde gesagt – eine universitäre Wahrnehmungsstörung vor. Und wer keine DOI vorlegen kann, ist nun einfach mal suspekt. Im Weiteren scheint es mir nicht logisch nachvollziehbar, dass eine Begleitgruppe, zusammengesetzt aus der Spitze der Windradlobby, auf die so begleitete Studie keinen einseitigen Einfluss haben soll.

Wenn Sie ernsthaft Einfluss auf unsere Beurteilung Ihrer Studie nehmen wollen und mit uns zu diesem Zweck eine minimale fachliche Diskussion ohne wenn und aber befürworten, senden Sie mir bitte die Bestätigung der beiden Bedingungen so bald als möglich.

Mit freundlichen Grüssen: Christof Merkli

Datum: Wed, 6 Mar 2013 15:58:06

Sehr geehrter Herr Merkli,

das kann ich gerne tun:

1. Sie geben diese von uns erstellte Analyse und alle darin enthaltenen Informationen an niemanden weiter, bis sie durch uns veröffentlicht wird. Sie erhalten im Gegenzug die mehrmalige Möglichkeit der Revision und Stellungnahme im gleichen Dokument (Abschluss der Revision und Veröffentlichung durch uns).

2. Wir versuchen die von uns erhobenen Vorwürfe gemeinsam auf einer kühl- fachlichen Ebene zu diskutieren bis wir eine gute Erklärung gefunden haben. Ich bin mir sicher, wir lernen beide so Einiges dazu.

Hiermit bestätige ich beide Ihrer Bedingungen. Ich behandle die von Ihnen erstellte Analyse streng vertraulich und leite sie nicht an andere Personen weiter. Ich kann Ihnen allerdings nicht versprechen, einen detaillierten Review durchzuführen. Gerne schicke ich Ihnen nach ersten Lesen Ihrer Analyse eine ersten Eindruck / eine erste Meinung meinerseits; über einen weiteren Austausch würde ich dann zu diesem Zeitpunkt entscheiden.

Mit freundlichen Grüssen, Götz Walter

Datum: Wed, 06 Mar 2013 17:53:31

Vielen Dank. Ich werde die Analyse noch mal überarbeiten und Ihnen dann zukommen lassen.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend. Christof Merkli

Datum: Tue, 12 Mar 2013 12:01:32

Sehr geehrter Herr Walter

Beiliegend sende ich Ihnen das PDF zur Kenntnis und Reaktion.

Es würde uns freuen, wenn Sie trotz der sicherlich unangenehmen Thematik „bei der Stange bleiben“ und den Gang ihrer Kollegen im BFE in die Abteilung Leberwurst als einfachste Reaktion auf Kritik für einmal nicht beschreiten.

Mit freundlichen Grüssen: Christof Merkli

 Datum: Thu, 14 Mar 2013 10:08:16

Sehr geehrter Herr Merkli,

vielen Dank für die Zusendung Ihrer Beurteilung meiner Studie. Es folgen meine Anmerkungen:

• Mein Name ist Götz Walter, nicht Götz Werner, wie z.B. auf dem Titelblatt Ihrer Beurteilung vermerkt.

• Wie in wissenschaftlichen Arbeiten üblich, gliedert sich der Schlussbericht in Einleitung, Methode, Ergebnisse und Diskussion. Im Kapitel „Einleitung“ führe ich einen Literaturreview durch; hier werden keinerlei Ergebnisse meiner Studie berichtet. Aussagen wie „Der Autor zieht aus seiner Befragung den Schluss „Die Höhe der Windkraftanlagen hatte hingegen keinen Einfluss““ (Seite 17 Ihrer Beurteilung) sind falsch, da ich hier keine Schlüsse aus meiner Befragung ziehe, sondern die Ergebnisse anderer Forscher berichte (obiges Zitat aus meiner Studie fasst die Ergebnisse einer Untersuchung in Deutschland zusammen). Ausserdem haben Sie mich falsch zitiert. Der Wortlaut in der Studie ist: „Die Höhe der Windkraftanlagen hatte hingegen keine Auswirkungen.“

• Ich bedaure, dass Sie sich von der Gruppenbezeichnung „Skeptiker“ angegriffen fühlen. Dies war von mir in keiner Weise beabsichtigt. Ich habe vollstes Verständnis für die Positionen sowohl von Windkraftgegnern als auch -befürwortern. Wie ich in meiner Studie schreibe, ist eine Abstimmung unter den Einwohnern pro / contra lokaler Windkraftprojekte ein vielversprechender Weg, basisdemokratisch über Bau bzw. Nicht-Bau von Windkraftprojekten zu entscheiden.

• Ihre Kritik bezieht sich an vielen Stellen generell auf den Ausbau der Windkraft, nicht auf meine Studie. Gemäss meiner Einschätzung haben Ihre Kommentare keinen Einfluss auf die Validität meiner Forschungsergebnisse.

Ein detaillierterer Review ist mir zu diesem Zeitpunkt leider nicht möglich. Dies ist nicht in einer fehlenden Wertschätzung Ihrer Position begründet. Ich fand unseren Austausch sehr interessant und kann sicherlich aus Ihrer Beurteilung wertvolle Anregungen für meine weiteren wissenschaftlichen Arbeiten ableiten. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich für einen weiteren Austausch betreffend Ihrer Beurteilung nicht zur Verfügung stehe. Ich würde mich allerdings freuen, wenn Sie mir die finale Fassung der Beurteilung zuschicken könnten, sobald diese verfügbar ist. Wie vereinbart, habe ich Ihre Beurteilung vertraulich behandelt.

Ich wünsche Ihnen alles Gute. Mit freundlichen Grüssen, Götz Walter

 Datum: Thu, 14 Mar 2013 16:26:49

Sehr geehrter Herr Walter

Vielen Dank für die prompte Reaktion. Entschuldigen Sie bitte die Namensverwechslung von „Walter“ zu „Werner“ in Teilen des Textes.

Ihre Einwände kann ich gut nachvollziehen. Sie sind mindestens auf den ersten Blick auch logisch. Ich werde das Dokument in diesem Sinn überarbeiten und korrigieren. Es liegt mir fern, irgendetwas hineinzuinterpretieren, was nicht ist. Danke für diesen Hinweis.

Forschungsresultate, wie das Vorliegende, werden von den Profiteuren der Windradlobby dazu missbraucht, die Bevölkerung von den wahren Problemen der Energiewende abzulenken. Das ist der Grund für diese relativ fundamentale Kritik. Ich erwarte von der Uni Zürich fundiertere Studien zu solch wichtigem Grundlagenwissen, die von der Politik als Argument für konkrete Umsetzungverordnungen zur Energiestrategie 2050 benützt wird.

Ich hätte allerdings Lust, mit ihnen über unsere Einschätzung der vorgeworfenen Subjektivität oder Ihrer „universitären Wahrnehmungsstörung“ zu diskutieren. Wenn Sie schreiben, Sie hätten vollstes Verständnis für alle Beteiligten, kann ich mir daraus keinen Reim machen. Sie nehme mir damit zwar erfolgreich den Wind aus den Segeln, aber eine Erklärung ist das nicht. Warum erklären Sie die festgestellte Befangenheit der Studienbeteiligten nicht? Darf ich also annehmen, dass Sie diesen Vorwurf ohne Widerspruch zur Kenntnis nehmen? Ich glaube kaum.

Mit Ihrer Schlussfolgerung “ … haben Ihre Kommentare keinen Einfluss auf die Validität meiner Forschungsergebnisse“ bin ich absolut nicht einverstanden. Es mag in meiner Beurteilung einige Mängel haben, aber an meiner Schlussfolgerung ändert das nur wenig. Denn die angesagten 1’500 Meter Abstand zwischen Windkraftwerk und Wohnlage sind eine Zentrale Vorbedingung, die so in der Schweiz leider nicht der Realität entspricht. Der Einfluss der Begleitgruppe ist damit auch nicht vom Tisch. Die mangelnde Transparenz zu den gewählten Befragungsregionen schon gar nicht.

Und das sind relevante Teile Ihrer Studie, die nicht wissenschaftlichem Standard entsprechen. Die strukturelle Einteilung der Studie in Einleitung, Methode, Ergebnisse und Diskussion ist in Ordnung. Die Ergebnisse sind jedoch deshalb als fraglich zu bezeichnen, weil die Grundlagen mangelhaft sind. Ich versuchte das in meinem Text darzulegen. Darauf gehen Sie mit keinem Wort ein. Das macht mich – gelinde gesagt – skeptisch. Ob Sie meine Beurteilung wohl wirklich gelesen haben?

Ich bitte Sie, legen Sie Ihre psychologisch perfekte Schaumschlägerei endlich ab, und antworten Sie mir so, dass dieser Austausch etwas mehr Fleisch am Knochen kriegt. So leicht kann man mich nicht besänftigen. Ich muss Ihnen gestehen, dass mich diese professionelle Art der Deeskalation beeindruckt. Aber wenn das Ergebnis nur warme Luft ist, kommt es nicht darauf an, ob Sie mich komplett ignorieren oder weiterhin schöne, aber nichtssagende Sätze formulieren.

Sie kriegen die endgültige Version auf jeden Fall! Nehmen Sie ruhig noch etwas Einfluss darauf! Es wäre mir mehr als recht!

Mit freundlichen Grüssen: Christof Merkli

 Datum: Tue, 19 Mar 2013 20:41

Sehr geehrter Herr Walter

Ich schliesse die Arbeit zur Beurteilung Ihrer Studie jetzt ab. Wenn Sie meinen Ausführungen noch etwas beifügen wollen, müssen Sie das sofort tun.

Mit freundlichen Grüssen: Christof Merkli

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