Jacqueline Fehr, öffnen Sie Ihr Herz

Warum ich unter allen Verdammten der Erde die Palästinenser als Erfüllungsgehilfen meiner eigenen Sehnsüchte wählte, darüber dachte ich keine Minute lang nach.“ konstatierte Anna im Roman „Anna und das Anderle“, der linken Feministin Ingrid Strobl.

2455Nein, darüber denken die linken Antisemiten wirklich nicht nach. Ein gutes Beispiel, keine Ausnahme unter den Linken, ist die SP Nationalrätin Jacqueline Fehr. Würde sie es nur ansatzweise tun, bliebe uns u. a. Ihre Interpellation „Nahostreise von Bundesrat Didier Burkhalter“ erspart.

Jacqueline Fehr ist Stiftungspräsidentin der Stiftung Kinderschutz Schweiz. Und sie ist um das Kinderwohl besorgt. Heuchelt sie öffentlichkeitswirksam.

Und welche Kinder liegen der Nationalrätin Jacqueline Fehr besonders am Herzen?

Nein, nicht die bis 3 Millionen syrischen Kinder, die sich auf der Flucht befinden – die hungernd und schutzlos herumirren. Nicht die hunderte Kinder, die in den iranischen Todeszellen sitzen. Nicht die thailändischen Kinder, die zur Prostitution gezwungen werden. Nicht die Strassenkinder von Moskau. Nicht die Millionen waisen Aids-Kinder in Afrika. Nicht die Strassenkinder Südamerikas. Auch nicht die endrechteten minderjährigen Mädchen, die in muslimischen Ländern zwangsverheiratet werden.

Frau Fehr hat nur die palästinensischen Kinder lieb. Nein, nicht diejenigen, die in Terrorcamps der Hamas ihre Schulferien verbringen müssen und dort zu Märtyrern und Judenhassern „ausgebildet“ werden. Für Frau Fehr sind nur die ca. 700 Kinder, die in israelischen Gefängnissen sitzen schützens- und liebenswert. Diese Kinder liegen ihr so sehr am Herzen, dass sie im März 2013 eine Interpellation „Unicef-Bericht über palästinensische Kinder in israelischen Militärgefängnissen“ einreichte.

Jedoch nicht genug. Anfang Mai besuchte der schrecklich nette Aussenminister Didier Burkhalter den Nahen Osten, was Madame Fehrs Neugier weckte. Sie musste handeln und reichte im Juni die nächste Interpellation „Nahostreise von Bundesrat Didier Burkhalter“ ein. Wie könnte es anders sein. Henryk Broder beschrieb das Phänomen so: „Antisemiten suchen die Nähe der Juden, fühlen sich ihnen verbunden – etwa so, wie Kannibalen von Frischfleisch angezogen werden.“

Um was geht es Madame Fehr in dieser Interpellation? Um Völkerrecht, das natürlich nur Israel verletzt. Auch um die Siedlungspolitik, obwohl sie offensichtlich davon keinen blassen Schimmer hat. Auch interessiert sie: „Hat sich der Aussenminister auf seiner Reise vor Ort ein persönliches Bild von der Siedlungsentwicklung in Ostjerusalem und im Westjordanland gemacht?“ und quasselt etwas von Chatrine Asthons Besorgnis über die Siedlungsentwicklung [Seit 2009 ist Baroness Catherine Ashton of Upholland die «Hohe Vertreterin der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik». Was sie für diesen Posten qualifiziert, ist wahrscheinlich auch für Mossad ein Rätsel], Besatzung und ähnliches. Wer sich das antun will, kann es HIER nachlesen.

Nun hat der schrecklich nette Aussenminister (seine Beamten) am 21.08.2013 geantwortet. „Die für diese Reise festgelegten Ziele wurden erreicht.“, wer hätte das gedacht. Es ginge um „Vertiefung der bilateralen Beziehungen“, „friedliche Beilegung des israelisch-palästinensischen Konflikts“, „Einhaltung des Völkerrechtes“, „Zusammenarbeit, Israels mit dem Menschenrechtsrat“. Frieden, was sonst?, „Wiederbelebung der Zweistaatenlösung“… Nichts Neues. Dieselbe Geschichte haben wir auch schon von Guido Westerwelle und anderen Diplomaten zigfach gehört. Ach ich höre auf, bevor Sie einschlafen. Auch die Antwort, wer sich das antun will, kann man online lesen. HIER bitte schön.

Interessant wird es unter Punkt 5:

„Die Schweiz stellt für ihr Programm im Bereich Entwicklung und humanitäre Hilfe im besetzten palästinensischen Gebiet einschliesslich Gaza jährlich zwanzig Millionen Franken bereit.“ – erfährt man so nebenbei.

Nun die Frage: Wofür werden diese Gelder vor Ort ausgegeben? Interessiert Madame Fehr nicht, wohin die Gelder versiegen – ob Kinder-Terroristenmöglicherweise mit schweizer Steuergeldern, unter dem Mantel der Humanitären Hilfe, Terrorangriffe auf Israel finanziert werden? Oder gar, werden die Gelder für die Märtyrerausbildung eingesetzt? Wieso macht die offizielle Schweiz ihren Einfluss nicht auf Hamas bzw. Fatah geltend und fordert die sofortige Einstellung der Kinder-Terror-Camps? Sind palästinensische Kinder nur dann interessant, wenn sie in israelischen Gefängnissen sitzen? Haben die palästinensischen Kinder keine Rechte? Gilt für diese die Kinderrechtskonvention nicht? Welche Forderungen werden an palästinensische Behörden gestellt? Haben Palästinenser nur Rechte und keine Pflichten? Müssen sie nicht auch die Menschenrechte einhalten? Ist das Völkerrecht für die Palästinenser nicht bindend?

Fragen über Fragen. Liebe Jacqueline Fehr übernehmen Sie. Öffnen Sie ihr Herz auch für diese Kinder. Geben Sie ihnen auch eine Chance. Packen Sie das Problem an der Wurzel.

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3 Gedanken zu “Jacqueline Fehr, öffnen Sie Ihr Herz

  1. Linke wie Fehr denken in Schemen wie „Opfer“ oder „Täter“. Das ist eine Abstraktion von Weiss/Schwarz und ermöglicht die enorm einfache Argumentation der linken Politik. Dieses linke Schema funktioniert natürlich besonders für komplexe Probleme wie den Israel-Palästinakonflikt überhaupt nicht. Aber Israel hat die Atombombe und die Palästinenser nur ihre selbstgebastelten Raketen und erbärmlichen Leben. Damit sind – aus der Sicht der Linken – die Opfer schnell gefunden. Dass diese Opfer auch sehr oft Täter sind, kann in ein so einfaches Gedankengerüst wie die linke Philosophie nicht passen. Linke müssen sich immer klar für oder gegen eintscheiden und ziehen das dann gemeinsam durch. Siehe Energiewende, Atomkraftwerke, NGOs. Erbärmlich, eben.

    Warum der Sozialismus – unsere Linken verfolgen unwissentlich genau dieses Ziel für unsere Gesellschaft – nicht funktionieren kann, liegt in der Fehlüberlegung, mit Schwarz/Weiss, Gut/Böse, Opfer/Täter die Welt einteilen zu können. Sie sind nicht in der Lage, über den Dingen zu stehen. Dafür reicht ihr Horizont nicht aus. Was kann man denn schon von einer politischen Philosophie erwarten, deren Mitglieder systematisch gleichgeschaltet sind? Man nenne mir einen aktuellen Linkspolitiker, der eine eigene Meinung vertritt – erbärmlich, eben. Traurige Gestalten. Aber wir geben ihnen immer wieder von Neuem eine Chance, ihre Illusion zu leben. Wir wählen sie immer wieder, weil sie uns die Illusion schon zum X-ten Mal so schön und mit einfachen, verständlichen Worten verkaufen. Prinzip Hoffnung.

    Diese einfachen Denkschemen sind urmenschlichen Ursprungs. Insekten und eben auch die frühen Menschen hatten mit solch einfachen Funktionsmechanismen den grössten Überlebenserfolg. Es ist ein biologische Erfolgsgeschichte. Je einfacher, desto besser. Die Linken haben das schon lange begriffen. Es sind demnach die komplizierten, umfassend denkenden und vorausschauenden Geister, die damit ein Problem haben. Das ist aber immer eine Minderheit. Diese Minderheit hat schon seit tausenden von Jahren den Menschen sich vom Tier unterscheiden lassen. Der grosse Irrtum dieser Minderheit ist es, zu glauben, der Mensch sei deswegen etwas anderes als ein weiterentwickeltes Insekt. Man konsultiere die Geschichte. Dummheit, Nachplappern, Parolen schreien, politischer Rassismus (Juden sind böse, Palästinenser sind ihre Opfer) ist der Intelligenz immer überlegen. Die geistigen Hürden zur Intelligenz müssen mit viel Aufwand übersprungen werden – ein angenehmer Fernsehabend mit den konstruierten und daher angenehmen Informationen der ebenfalls linken Journalistenkamarilla ist da doch viel naheliegender. Die Chips und das Bier tun das Ihre zum Erfolg. Brot und Spiele haben schon das römische Reich besiegt, die einfallenden Barbaren gingen in der römischen Bevölkerung auf und zusammen begründete der Pöbel die Zeit des dunklen Mittelalters.

    Die Israelis und die Palästinenser werden erst in Frieden zusammenleben können, wenn wir die Palästinenser und ihre Gesellschaft auf das notwendige geistige Niveau gehoben haben. Das erreicht man bestimmt nicht damit, dass man ihnen 20 Millionen in die Tasche steckt und sagt „du bist ein armes Opfer“, während gleichzeitig jedes bisschen palästinensische Weitsicht durch den Pöbel der Hamas weggeschrieen wird. Man muss die Palästinenser dazu zwingen, endlich eine offene, ehrliche und die Menschenrechte beachtende Bildungsnation zu werden und der Gewalt abzuschwören. Vor allem im Bildungssystem, das momentan eher eine Institution zur Förderung der politischen und religiösen Gewalt zu sein scheint.

    Linke sind nicht in der Lage, dazu irgend etwas Schlaues beitragen zu können. Denn die Linken in der Schweiz bewegen sich ungefähr auf dem gleichen geistigen Niveau wie der Pöbel der palästinensischen Hamas. Sie neigen zum Terrorismus, leben den Rassismus, pöbeln in den Strassen herum und meinen immer das moralische Recht auf ihrer Seite zu haben. Davon sind sie dermassen überzeugt, dass sie gar nicht erst auf den Gedanken kommen, dass sie damit das genaue Gegenteil von Friede und Moral erreichen. Der Sozialismus endet immer in Krieg, Not, Armut und menschlichem Leid. Quelle: Geschichte der Welt, Band 1-999.

  2. Betrachtet man die ganz großen -ismen dieser Welt, kann man eine einfache Feststellung machen: Sie sind alle antisemitisch. Das gilt selbstredend für den Islamismus. Aber auch für den Kommunismus und den Sozialismus, in all ihren widerlichen Formen, die die Menschheit bisher ertragen musste. Wen wundert’s also, dass auch der Sozialdemokratismus, jene verklemmte und kleinkarierte möchte-gern-kann-aber-nicht-Form des Sozialismus, innig damit beschäftigt ist, sein antisemitisches Image zu pflegen.

    Wenn aber diese Feststellung so einfach ist, muss es dann nicht auch eine einfache Erklärung geben? Es gibt sie und sie lautet: Dummheit hat nur einen wirklichen Feind. Die Intelligenz.

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