Frieden schaffen in Jerusalem – mit Gewaltsimulation und Vollpfosten

Manchmal hört man Nachrichten und denkt zuerst, das kann doch nur ein schlechter Scherz sein: Tagesschau: „Mit Forschung gegen Gewalt“.

Die frohe Botschaft: Ein Forschungsteam, bestehend aus Politologen und Soziologen aus Genf und Zürich, habe versucht mit Hilfe eines Computermodels aufzuzeigen, wie die Gewalt in Jerusalem, wen wundert es, eingedämpft werden könnte. Drei Jahren haben die Forscher an der „Gewaltsimulation“, nennen die wirklich so, gearbeitet.

Anhand von Polizeiberichten, Zeitungsartikeln etc, identifizierten die Forscher: „ vier soziale Gruppierungen: gemässigte und weltliche Juden, ultraorthodoxe Juden, Palästinenser und israelische Sicherheitskräfte.“ oder auch „Je grösser die soziale Distanz zwischen den Gruppen, umso eher bricht Gewalt zwischen ihnen aus.“

Nein, das ist keine Satire, das haben die überbezahlten, unterbeschäftigten Vollpfosten tatsächlich verkündet. Aber nochDie Forscher - Vollpfosten nicht genug.

Anlass für die Studie, seien widersprüchliche Erfahrungen aus anderen Städten der Welt. In einigen Fällen war die räumliche Trennung von ethnischen Gruppen die Lösung. In anderen Fällen wurden die Gruppen zusammengebracht und vermischt um Gewalt einzudämmen. – so die Forscher. In welcher Welt muss man leben um auf die Idee zu kommen, die Gewaltauseinandersetzungen in anderen Städten mit Jerusalem zu vergleichen?

„Die Wissenschaftler haben vier Szenarien für den zukünftigen Status von Jerusalem errechnet. Status-Quo, Clinton-Friedensplan, Vorschlag der Palästinenser, Separation der jüdischen und arabischen Wohnviertel. «Die Simulation zeigt, dass der Status Quo die schlechteste Alternative ist», sagt Bhavnani. Der Vorschlag der Palästinenser, zu den Grenzen von 1967 zurückzukehren, wäre am besten geeignet, die Gewalt abzuschwächen.“ – schreibt SRF (Frieden schaffen in Jerusalem).

Das Problem nur, „eine Veränderung könnte die Gruppen auch radikalisieren, was ebenfalls zu Gewalt führen könnte. „Deswegen ist das Model aus der Schweiz nur sehr bedingt aussagekräftig für Lösungen in der Praxis.“ Wer hätte das gedacht?

Mich würde wirklich interessieren, was hat diese „Computersimulation“ gekostet und wer finanziert so einen Blödsinn?

(Haupt)-verantwortlich:

Karsten Donnay, Doktorant der Soziologie, ETH Zürich, programmierte das Model

Ravi Bhavnani, Professor für internationale Beziehungen, Genf

Dan Miodownik von der Hebrew University of Jerusalem

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3 Gedanken zu “Frieden schaffen in Jerusalem – mit Gewaltsimulation und Vollpfosten

  1. „Mich würde wirklich interessieren, was hat diese „Computersimulation“ gekostet und wer finanzier-t so einen Blödsinn?“

    Solcher Bockmist wird nicht freiwillig bezahlt, sondern von der einzigen Volksgruppe, die sich nicht wehren kann – den Steuerzahlern.

  2. Pingback: Frieden schaffen in Jerusalem – mit Gewaltsimulation und Vollpfosten « World-Media-Watch

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