BaZ: Minus Lüthi, plus Wahl und Dähler

Wie schon vor einiger Zeit bekannt wurde, verlässt der politisch korrekte Thomas Dähler die Basellandschaftlichen Zeitung (BZ), dessen Chefredaktor er war und wechselt zur Basler Zeitung (BaZ). Aus „persönlichen Gründen“ und weil zwischen ihm und seinem neuen Vorgesetzten, Matthias Zehnder, die Chemie nicht stimmen würde. So will es Onlinereports erfahren haben.

Das wird nicht der einzige Neuzugang bei der BaZ sein. Anfang August wird auch Daniel Wahl, gegenwärtig Reporter bei Tele Basel, die BaZ-Redaktion ergänzen. Anfangs wird er Raphael Suter unterstellt sein.

Das sind nicht die einzigen Neuigkeiten in der Presselandschaft Beider Basel.

Der BaZ-Politikchef, Thomas Lüthi, verlässt die BaZ. Er wird zum Verein Schweizerischer Kantonalbanken wechseln. Eine Quelle sagt, er habe sich mit dem Chefredaktor überworfen, eine andere, dass das nicht der Fall sei. Offenbar wurde aber die Bundeshausredaktion aus dem Politressort herausgebrochen und direkt der Chefredaktion unterstellt. Und dem Vernehmen nach, treffen sich Chefredaktion, Bundeshausredaktion und Blocher regelmässig. Thomas Lüthi ist eher dem rechtspolitischen Lager zuzuordnen, unabhängige Berichterstattung war nicht seine Stärke.

 

Nachtrag (27.04.2013):

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3 Gedanken zu “BaZ: Minus Lüthi, plus Wahl und Dähler

  1. An der Meldung über meinen Wechsel zum Verband Schweizerischer Kantonalbanken diese Richtigstellung: Ich gehe in einem guten Einvernehmen mit BaZ-Chefredaktor Markus Somm, dem ich viel zu verdanken habe. Ich habe mich ganz und gar nicht mit ihm „überworfen“. Ebenso wenig stimmt, dass die Bundeshausredaktion aus dem Politikressort herausgebrochen worden ist. Und zur Unabhängigkeit: Ich bin bei der BaZ so unabhängig wie der Tagi-Redaktor es beim Tages Anzeiger ist, der NZZ-Redaktor bei der NZZ oder der AZ-Redaktor bei der Aargauer Zeitung.

    Thomas Lüthi, Leiter Ressort Politik Basler Zeitung

    • Lieber Th. Lüthi
      Sie schreiben: „Ebenso wenig stimmt, dass die Bundeshausredaktion aus dem Politikressort herausgebrochen worden ist.“, da stimmt, noch nicht, aber es wird darüber laut „nachgedacht“.

      Über die Unabhängigkeit lässt sich streiten. Ich erlebe Sie in der Fusions-Debatte gar nicht so neutral – eher leidenschaftlich.
      …und ich habe es mehrmals geschrieben BaZ ist um einiges besser, seit Markus Somm Chefredakteur ist.
      Alles Gute für die Zukunft.

      • Liebe Frau Brandt

        Nur noch zur Unabhängigkeit: Selbstverständlich bin ich gegen eine Fusion. Das ist meine Meinung. In dieser Frage bin ich sehr unabhängig. Vielleicht meinten Sie neutral. Nein, in dieser Frage bin ich das nicht. Danke für die guten Wünsche und herzlich, Thomas Lüthi

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