Isaac Reber auf verlorenem Posten!

Der Kanton Baselland , ca. 280‘000 Einwohner verteilt auf 518 km2, mit Ober- und Unterbaselbiet, mit Fusionsbefürworter und Fusionsgegner, mit Welt-Jet-Setter und Provinzgeistern. Eigentlich ein wunderschöner Platz der Erde. Wäre da nicht ein Teil unserer Regierung.

Kürzlich schrieb ich hier, der Justizdirektor Isaac Reber verstünde von Juristerei so viel wie ein Frosch von Verdis Oper und bemängelte seine rhetorischen Fähigkeiten.

Gestern war er mit seinem Kripochef, Martin Grob, zu Gast in 061live. Thema: «30% mehr Einbrüche: Wie machen Sie den Kanton BL wieder sicherer?»

Man sehe und staune wie sicher unser Justizdirektor auftritt. Zu Verständigung links sitzt der Kripochef und rechts sein, der oberste, Chef.

Der Kripochef, selbstsicher, staatsmännisch, erklärt das Ganze, hinterfragt das System. Justizdirektor, unsicher, kleinkariert und ergänzt nur – ein Statist.

Bei der Beantwortung jeder Frage der Moderatorin Mirjam Jauslin schaut Reber zu Grob, als ob er jeweils eine Bestätigung für seine Antworten sucht. Wie ein unsicheres Kind wenn es Mutter fragend anschaut: Darf ich oder darf ich nicht?

Die Moderatorin fragt noch: „Wo ist da der Input Richtung Staatsanwaltschaft, was wollen Sie, was erwarten Sie von der Staatsanwaltschaft?“

Darauf Reber: „Was ich von der Staatsanwaltschaft ganz erwarten darf, das darf aber auch jede Bürgerin und jeder Bürger, dass die Staatsanwaltschaft das Gesetz, den gesetzlichen Rahmen richtig anwendet und alle Leute gleich behandelt.“

Könnte er das nicht der Ersten Staatsanwältin Angela Weirich beibringen? Zu Ihr ist das offensichtlich noch nicht durchgedrungen. Aber sie hat ja keine Zeit echte Probleme zu lösen, sie jagt IV-Betrüger.

In dieser Sendung zeigt RR Isaac Reber einmal mehr und unübersehbar, dass er als Sicherheitsdirektor BL am falschen Platz und völlig überfordert ist. Dieser Mann soll für die Sicherheit in unserem Kanton verantwortlich sein und ca. 1‘400 Mitarbeiter führen?

P. S.: Eine Frage stellte Reber in den Raum „Wie wäre es wenn wir nicht arbeiten würden“. Sicher ist eines, schlimmer wäre es nicht.

Leseempfehlung: Zürcher Staatsanwälte angezeigt

„Gestern berichtete die NZZ am Sonntag, dass der Zürcher Kantonsrat Claudio Schmid zwei Staatsanwälte der Zürcher Staatsanwaltschaft angezeigt hat. Die Vorwürfe von Schmid an die Zürcher Staatsanwaltschaft sind schwerwiegend und sollten jeden Befürworter eines Rechtsstaats aufhorchen lassen!

Schmid wirft den Zürcher Staatsanwälten laut NZZ am Sonntag Amtsmissbrauch, Urkundenfälschung, Betrug, Irreführung der Rechtspflege und versuchte Nötigung vor. Einer der beiden Staatsanwälte soll versucht haben ihn zum Akzeptieren eines Strafbefehls zu nötigen. Dabei soll er ihm mit ernstlichen Nachteilen gedroht haben!

Ich bin erstaunt darüber, dass die Medien über die Anzeige von Claudio Schmid relativ zurückhaltend berichten. Wenn es um Tweets oder Facebook-Kommentare von Politikern oder einfachen SVP-Mitgliedern geht, sind die Medien weit weniger rücksichtsvoll…“ Weiterlesen

 

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