infosperbers Hasspropaganda!

Die Plattform Infosperber rühmt sich selber, dass sie “weder ein Millionär noch ein logo_infosperberKonzern“ kaufen kann (nehmen gerne Spenden entgegen) und „einen unabhängigen Journalismus in der ganzen Schweiz fördert“! Selbstbewusst verkündet die Plattform auch „Infosperber sieht, was andere übersehen.“!

Für die Plattform schreibt auch Christian Müller, Jg. 1944, Dr.phil. für Geschichte und Staatsrecht, der 25 Jahre aktiven Journalismus betrieb, 20 Jahre Verlagsmanagement und noch ein paar weitere Posten hinter sich hat. Also ein Mann, der sich unabhänigige Berichterstattung leisten könnte und sollte. Karriere sollte man in seinem Alter nicht mehr nötig haben.

Nun, in seinen „Werken“ vermisst man die Unabhängigkeit, findet aber dafür die abscheulichste Hasspropaganda!

journalist-warningGestern schrieb er über den Grünen Stadtammannanbewerber Geri Müller aus Baden und sein Verhältins zu Israel.

G. Müllers antisemtischen und antiisraelischen Aussagen versucht er zu relativieren, indem er Beispiele bringt, Juden würden ja auch Israel kritisieren. Geri Müllers Vergleiche zwischen Holocaust und Gaza reflektiert er weder kritisch noch analytisch. Seine Nähe, eigentlich freundschaftliche Beziehung, zu der terroristischen Organisation Hamas wird in die niedliche Form „Symphatien zu den Hamas“ umgewandelt. Er verschweigt, dass Müllers Nähe zu den Terroristen aus allen Lagern kritisiert wird, und lenkt den Fokus auf die Israelische Kultusgemeinde Baden. Auch weiss der erfahrene Journalist Müller, dass die „progressiven israel-kritischen Juden eher in Zürich, Basel oder Genf anzutreffen“ seien. In Baden sind es keine guten Juden! (Über Geri Müller und Terroristen schrieb ich schon Hier und Hier.)

Den Vogel hat Christian Müller aber abgeschossen, indem er den Dokumentar-Film „The Gatekeepers, eines israelischen Regisseurs, als Beweis für die bösen Juden und Israelis zitiert. So suggeriert er, G. Müllers Aussagen seien harmlos und die Wahrheit sei noch schlimmer wenn er schreibt: „Würde dieser Dokumentarfilm eines jüdischen, in Israel lebenden Regisseurs in Baden noch vor den Wahlen am 3. März öffentlich gezeigt, wer weiss, ob Stadtammann-Kandidat Geri Müller nicht sogar ein paar zusätzliche Stimmen erhalten würde – für sein mutiges Engagement zugunsten der unterdrückten Palästinenser.“

Leider ist sein gestriger Beitrag nicht auf „Ein-Tag-Verwirrtheit“ zurückzuführen. Mit seinem wundersamen Israelbild hat sich schon Audiatur-Online beschäftigt und seine Aussagen mit Fakten widerlegt. Zu lesen HIER und HIER! Offensichtlich hat es nicht genützt. Sein Hass auf Israel und die Juden muss unerschöpflich sein und da sind Fakten und Rationalität irrelevant.

Andererseits vergöttert er den Politiker Geri Müller! So berichtet der Journalist von einem Podiumsgespräch:

„Geri Müller liess sich nicht provozieren, auch wenn man sein Herzblut spüren konnte. Er kennt Israel, den Gazastreifen und die Westbank von etlichen Aufenthalten aus eigener Anschauung sehr genau. Er zeigte sich auch zur Geschichte und Politik Israels und Palästinas äusserst belesen und versiert. Er liess sich nicht einfach so abschlachten.“

Wer den Grünen NR Geri Müller nicht kennt, könnte auf die Idee kommen, er sei ein rationaldenkender, von Vernunft geleiteter Politiker! Ein Journalist der G. Müller staatsmännische Qualitäten zuschreibt und ihm so einen Persilschein ausstellt, muss ein grösserer Schwachkopf als Müller selbst sein!

Auch als Prophet versucht sich der Infosperber Journalist:

„Der letztlich Leidtragende der ganzen Auseinandersetzung wird allerdings schon bald Israel selber sein. Denn im Gleichschritt der Abdankung der USA als Weltmacht – moralisch, wirtschaftlich, militärisch – wird auch Israel abdanken müssen. Es hat sich mit seiner mit nichts zu rechtfertigenden Siedlungspolitik in die internationale Isolation manövriert und hat sich zu einseitig auf seine Schutzmacht, die USA, verlassen. Die Tragödie ist programmiert.“

…Den Höhepunkt aber erreicht er mit:

„Es ist zu befürchten, dass die Gläubigen der christlichen Kirchen in aller Welt mit ihrer unbedachten, einseitigen Unterstützung der israelischen Regierung den in Israel lebenden Juden letztlich Schaden zufügen. «Denn sie wissen nicht, was sie tun», liesse sich ihre Haltung charakterisieren.“

Christian MüllerIn der Tat, Christian Müller sieht, was andere nicht sehen und übersieht das Offensichtliche. Tragisch!

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Ein Gedanke zu “infosperbers Hasspropaganda!

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