Wahlen in Basel…ein (Ey)mann mittendrin

Die Geschichte wiederholt sich: Wahlen in Basel und Christoph Eymann wird in den Medien attackiert, mit absurden Vorwürfen und Verschwörungstheorien. Die Geschichte ist so innovativ und interessant, dass ich es am besten mit dem Zitat von Theaterkritiker Alfred Kerr beschreiben kann: „Zum ersten Mal beneide ich meine Füsse. Sie waren vor mir eingeschlafen.“

Neu sind die Vorwürfe die man Eymann macht nicht, interessant ist nur, aus welchen Ecken diese kommen und was daraus gemacht wird.

Da ist dieser „Ari Sloterdijk“, der sich als pensionierter Journalist ausgibt und über die Basler Gesellschaft lästert, mit geheimnisvollen Geschichten.

Am 19.02.2012 fragte sich Regina Rahmen in Ihrem Blog Wer ist „Ari Sloterdijk“ und teilte mit, „Hinweise auf „Ari Sloterdijk“ nehme ich sehr gerne entgegen!“ Ausgelassen hat sie natürlich die Andeutung nicht: „…einen Regierungsrat und dessen Gattin in den Dunst- und Wirkungskreis eines bekannten Betrügerpaares…“.

Interessant ist, dass die SP-Dame für den Grossen Rat kandidiert. Schon der erste Blick auf ihre Web-Seite zeigt, dass es genau dieser Typ von Frau ist, die die Person und den Mann Christoph Eymann, höflich gesagt, verteufeln! (Alice Schwarzer lässt grüssen.)

Welch ein Zufall, meldet sich am 06.03.2012 „Ari Sloterdijk“ bei Regina Rahmen und hinterliess für alle sichtbar zwei Kommentare, in denen er behauptet, er habe Material auf der DVD, das sei „Sprengstoff pur“. Selbstverständlich erwähnte er den Cosco-Fall. Liest man das Ganze, wird schnell klar, der Mann muss einen enormen Hass auf Christoph Eymann haben (wird noch thematisiert). Rührend wie schnell Regina Rahmen und „Arie Sloterdijk“ ein Vertrauensverhältnis aufbauten. Ihm einmal kritische Fragen zu stellen, oder ihn aufzufordern zur Staatsanwaltschaft zu gehen, machte sie nicht. Sie erklärte ihm, „Ihr Vorgehen haben mich jedoch sehr, sehr, neugierig gemacht. Daher werde ich Ihre Texte auch weiterhin mit grossem Interesse lesen.“ Selbstverständlich kann er bei ihr auch seine Wünsche deponieren.

Ich kenne die Frau nicht persönlich, und bin mir nicht sicher ob sie so naiv ist um zuzulassen, dass ihr Blog missbraucht wird … oder sie ist nur hinterlistig.

Nun nahm die „Affäre“ ihren Lauf

Am Dienstag meldete Tele Basel, dass ein unabhängiger Staatsanwalt ermitteln würde. So nahmen die Spekulationen und Geschmacklosigkeiten Ihren Lauf:

Aus der Tatsache, dass ein unabhängiger Staatsanwalt ermittelt, was in einem Rechtsstaat kein ungewöhnliches Vorgehen ist, wurde die Schlagzeile: „Anschuldi-gungen gegen Basler Regierungsrat müssen extrem gravierend sein.“

Auf der gleichen Plattform hiess es auch: “ Wie wir heute Morgen von zwei unabhängigen Quellen erfahren haben, hat die Regierung an ihrer Sitzung Regierungsrat Eymann von der Beratung dieses Geschäfts gegen dessen Widerstand ausgeschlossen. Eymann soll sich gegen die Einsetzung eines Sonderstaatsanwaltschaft gewehrt haben. Hinter verschlossener Tür hat dann die Restregierung entschieden, einen Sonderstaatsanwalt einzusetzen.“

Diese Desinformation verbreitete sich sehr schnell, so musste der Pressesprecher der Basler Regierung diese dementieren, denn Eymann war an der Regierungsratssitzung anwesend.

Der Artikel und besonders das Foto der Tageswoche sorgten für eine Geschmacklosigkeit sondergleichen.

Dabei sind die Vorwürfe, so etwas von banal und trivial. Für die Öffentlichkeit sind sie nur deswegen interessant, weil es sich um die Person Christoph Eymann handelt.

RR Eymann ein Individualist

Eymann ist ein Individualist, ein eigensinniger, durch und durch liberaler Mann und Regierungsrat.

Als Regierungsrat macht er schon seit Jahren konstant eine sehr gute Arbeit – ist weder Dilettant noch Opportunist und schon gar nicht politisch korrekt.

Ein Lebemann und kein Moralapostel.

Dadurch, dass er sich nicht ständig rechtfertigt und dauerhaft erklärt, wird um seine Person ein Mysterium aufgebaut. Pech hat er zusätzlich, dass er von einem Ex-Lehrer seit Jahren gestalkt wird.

Damit nicht genug, es machte gestern auch noch ein vertrauliches E-Mail die Runde, wo ein gekränkter Ex-Mann genüsslich mitteilte, „Es wird Zeit, dass das Ar*** be-kommt was er verdient.“

Es heisst, Christoph Eymann sei genervt. Wen wundert’s, was soll er sonst machen?

Ich bin überzeugt, Christoph Eymann wird auch diese absurden Anschuldigungen politisch überleben, weil er einen hervorragenden Leistungsausweis als Vorsteher des ED vorweisen kann.

Auch muss man nicht Hellseher sein um zu wissen, dass die jetzigen Vorwürfe nach den Wahlen „eingefroren“ werden, um später bei der passenden Gelegenheit „aufgetaut“ und neu verpackt wieder als „Sensation“ verkauft zu werden.

Glücklich ein Kanton, der keine grösseren Probleme hat!

Advertisements

5 Gedanken zu “Wahlen in Basel…ein (Ey)mann mittendrin

  1. Pingback: Ein Armustzeugnis für die Justiz beider Basel « etwasanderekritik

  2. Pingback: etwasanderekritik

  3. Guten Tag Frau Rahmen
    Es ist nicht Herr sondern Frau Brandt (Es gibt auch Frauen, die Christoph Eymanns Politik richtig finden und seine Person schätzen, und das tue ich)!
    Ich kritisiere die Kampagne gegen Christoph Eymann! Wenn das für Sie eine Satire ist, dann ist Ihnen auch nicht zu helfen. Es ist eine Frechheit, wie man mit dem fähigsten RR umgeht.
    Habe ich Sie falsch zitiert? Oder haben Sie das Tageswoche-Foto verurteilt? Ihre Kommentare haben Sie dort hinterlassen.
    Wenn ich schreibe, Alice Schwarzer lässt grüssen, das ist Ironie gute Frau!
    Mein Profil und Fotos finden Sie auf FB:
    http://www.facebook.com/#!/Dani.Brandt.1977

  4. Lieber Herr ?

    Es ist mir immer eine Freude, neue satirische Blogs kennenzulernen.
    Wie es Ihnen gelang, aus zitierten Halbsätzen und einer Ein-Blick-Diagnose auf meine Website ein „Vertrauensverhältnis“ zu einem anonymen Spammer zu konstruieren, bedarf eines einzigartigen Humors!
    Zumal sich der Text genau gegen solche unappetitlichen Machenschaften richtete. Dass sich der Spammer tatsächlich als Kommentator dazu meldete, war doch ziemlich interessant, oder etwa nicht?
    Leider habe ich trotz der höflichen Antwort an ihn nicht mehr heraus finden können.

    Dass Sie mir „Verteufelung“ Hrn. Eymanns unterstellen, fand ich hingegen weniger lustig. Ich kenne Herrn Eymann nicht und habe keinen Grund etwas gegen ihn zu haben. Herr Eymann ist ja schliesslich kein anonymer Spammer.
    Die Ein-Blick-Analyse war hier möglicherweise keine geignete Grundlage, um zu diesem absurden Schluss zu kommen.

    Frau Schwarzer werde ich gerne zurück grüssen, wenn ich sie denn jemals im Leben treffen sollte. Leider weiss ich nicht von wem, da Sie Ihre Blog-Beiträge ja leider nicht mit Ihrem Namen zu unterzeichnen pflegen…

    Ich wünsche Ihnen weiterhin eine spitze Feder – nur werden Sie doch bitte ein kleines bisschen fairer. Danke!

    • Frau Rahmen, übrigens:
      Sie schreiben auf FB: „Nochmals grosses Indianer-Ehrenwort ;-):
      2lounge hat die wüsten Geschichten nicht verbreitet, sondern sich die Frage nach dem anonymen Verfasser der seit Jahren verbreiteten Spams gestellt!“
      In Ihrem Blog teilten Sie am 19.02.212 mit, Zitat: „Hinweise auf „Ari Sloterdijk“ nehme ich sehr gerne entgegen!“
      Ich habe da eine Frage: Was wollten Sie genau mit dieser Aufforderung erreichen und wozu?
      Wollten Sie Frau Inspektor Columbo spielen oder was? Wäre interessant zu erfahren. Irgendwas müssen Sie sich dabei gedacht haben oder doch nicht?
      freundliche Grüsse
      Dani Brandt

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s