Kapitel 2: RR Peter Zwick, seine Logik, die Anwälte, seine Ausreden und die SP

(Im Postfach von RR Peter Zwick, Gesundheitsdirektor BL)

Sehr geehrter Herr Zwick

Sie sagten in 7vor7, Sie hätten den drei angezeigten Mitarbeitern des Kantons einen Anwalt zur Verfügung gestellt. Sollte Ihre Aussage der Wahrheit entsprechen, dann gehe ich davon aus, dass die Kosten zu  Lasten des Kantons BL verbucht werden – also zu Lasten der Steuerzahler … oder übernehmen Sie die anfallenden Kosten privat?

Wenn nicht, dann stellt sich die Frage, wie Sie auf diese glorreiche Idee kommen. Den Mitarbeitern, die mit ihrem Handeln dem Kanton BL geschadet haben, noch auf Kosten des Kantons einen Anwalt zur Verfügung zu stellen.

In Ihrer Welt der (Un)Logik machen Sie damit einmal mehr aus Opfern Täter und aus Tätern Opfer. Das ist nicht im Sinne der Allgemeinheit.

Wäre es nicht Ihre Aufgabe, im Interessen des Kantons und des Rechtsstaates  zu handeln und nicht ein paar einzelne Angestellte, die sich rechtswidrig verhalten haben, zu schützen?

Im Klartext Herr Zwick: Ja, die drei brauchen dringend einen Anwalt. Einerseits ermittelt die Staatsanwaltschaft und andererseits sollten Sie gegen diese drei vorgehen. Was halten Sie von einer neutralen, lückenlosen Aufklärung?

Ich habe gegen die drei mit gutem Grund Strafanzeige erstattet, der Staatsanwaltschaft Unterlagen vorgelegt und meine Zeugenaussage gemacht. Für Strafverfahren ist die Staatsanwaltschaft zuständig, über Schuld bzw. Unschuld entscheidet das Gericht. So läuft es normalerweise in einem Rechtstaat.

Zu Strafanzeige gegen den Kantonsapotheker, Dr. H. M. Grünig. Er ist von mir angezeigt worden wegen Verstoss gegen das Betäubungsmittelgesetz und Aufsichtspflichtverletzung.  Ihn belastet seine eigene Aktennotiz vom 19.07.2006 und die Telefonprotokolle des Apothekers aus Reinach (der Name ist Ihnen bekannt). Nach dem aktuellen Stand der Unterlagen hat Dr. Grünig nicht versucht die Angelegenheit zu vertuschen, im Gegensatz zum Kantonsarzt und der Leiterin pda.  Fehler können passieren, entscheidend ist aber wie man damit umgeht, wenn sie aufgedeckt sind! Er telefoniert nur ab und zu mit Dr. Schorr über diesen Fall …(Details folgen).

Bei Kantonsarzt Dr. Schorr ist der Fall schwerwiegender. Er hat nicht nur Fehler gemacht sondern versucht diese noch zusammen mit Frau Dr. Aeschbach zu vertuschen. Er stellte rückwirkend Bewilligungen zur Abgabe von Betäubungsmitteln als Persilschein aus.  Dumm nur, dass er dabei verschiedentlich Datums- und Medikamentenangaben verwechselte! Alle Bewilligungen die seine Sekretärin, Frau Buser, ausgestellt hat, entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Andere Bewilligungen, Formulare etc. kann man wahrscheinlich unter „Bastelstunde mit Dr. Aeschbach“ verbuchen. Ich habe ihm bei unserem Treffen am 20.12.2011 in seinem  Büro u. a. folgendes gesagt: „Ja, ja, Dr. Schorr, tun Sie nur flirten und sich lustig machen. Es ist wirklich nicht so lustig. Sie haben hier ein Problem Dr. Schorr“. Damals lachte er noch darüber, jetzt findet er es nicht mehr lustig.

Ich fragte ihn damals auch, wie so etwas passieren konnte? Ebenfalls habe ich ihn aufgefordert den Fall aufzuklären, damit sich so etwas Gravierendes auf Kosten der Gesundheit nie wiederholt. Im Grunde bat ich ihn nur, seinen Job als Kantonsarzt richtig zu machen und Fehler zu korrigieren. Mehr wollte ich nicht. Schon gar nicht mit ihm flirten oder mit ihm im Kantonsarchiv seine Akten suchen, wie er mir vorschlug. Details von diesem Treffen werde ich demnächst noch ausführlich beschreiben.

Bei Frau Dr. Aeschbach ist die Situation noch ernster und verkehrter, als bei ihren o. g. zwei Kollegen. Frau Dr. Aeschbach hat nicht nur grobfahrlässige medizinische Fehlentscheide getroffen und dadurch schwere Körperverletzung begangen, sondern auch die Krankengeschichte miserabel bzw. kaum geführt. Keine Aufsicht über die Abgabe von Opiaten ausgeübt etc. Als ich die Herausgabe der KG verlangte, fing sie nachweislich im Juli/August 2011 an, die KG zu manipulieren. Sie änderte u.a. ganze Textpassagen über den Krankheitsverlauf im Zeitraum ab 07.12.2006 bis 12.08.2011 oder führte sie nachträglich ein. Nachprüfbar ist dieser Sachverhalt über die EDV-Abteilung, Herr Zwick. Genaue Details folgen!  Das ist noch nicht genug, sie hat als Autor ihren ehemaligen Mitarbeiter Dr. med. T. R. angegeben. Er war aber im Juli/Aug 2011 nicht mehr angestellt bei der pda Reinach. Er hätte es auch nicht gemacht, Berufsethik ist für ihn immer noch ein Begriff – dies habe ich auch der Staatsanwaltschaft BL zu Protokoll gegeben.  Alle diese Tatsachen sind Ihnen bestens bekannt, Herr Zwick!

Auch über die Existenz  und die Weitergabe der SMS zwischen mir und Frau Dr. Aeschbach sind Sie am 20.03.2012/7:43 per E-Mail wie folgt informiert worden: „Guten Morgen Herr Fareri . Bitte teilen Sie Ihrem Chef, RR P. Zwick, auch mit, dass ich die SMS zwischen mir der Leiterin pda Dr. C. Aeschbach, weitergegeben habe…“  (Herr Fareri bestätigte,  brav wie immer, am 20.03.2012/10:41, mit …Vielen Dank für Ihre Mail. Ich werde sämtliche Mail an die zuständigen Personen weiterleiten. Freundliche Grüsse Silvio Fareri.“

Herr Zwick, die juristische Abteilung in Ihrer Direktion ist gefordert. Es ist nicht ein „alter Fall“, wie es Herr lic. jur. Urs Knecht gestern am Telefon formulierte. Im Gegenteil, der Fall ist sehr aktuell. Und seine Aussage, es werde langwierig  für mich, beeindruckt mich nicht im geringsten. Eine bessere Motivation um weiter zu machen hätte er mir nicht geben können.

Also, Herr Zwick handeln Sie endlich verantwortungsvoll, wie es sich gehört. Verstecken Sie sich nicht immer wieder hinter den leeren Worten, dass es sich um ein laufendes Verfahren handle und sie sich darum öffentlich nicht äussern würden. Gegen Sie liegt keine Starfanzeige vor, handeln sie als Chef der Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion im Sinne des Kantons und der Bürger.

P. S. Zur Klarstellung: Ihre Aussagen (wie kürzlich zu einigen LR-Mitgliedern), ich würde von der SP instrumentalisiert sind nicht nur lächerlich, sondern auch falsch. Dieser Fall eignet sich nicht für politische Auseinandersetzungen. Wahrscheinlich stehen Sie der SP um einiges näher als ich. Oder werden bzw. wurden Sie von der SP dazu verleitet nicht zu handeln? Wenn die SP schuld sein sollte, dass Sie ihre Arbeit nicht richtig machen, dann teilen Sie mir es bitte im Vertrauen mit. Dann werde ich sowohl mit Erich Nussbaumer als auch Adrian Mangold ein ernsthaftes Gespräch führen. Laut Ihrer Meinung, sind sie es, die mich instrumentalisieren … So ein Schwachsinn!

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