Kapitel 1: Peter Zwick, der ewig All(un)wissende Gesundheitsdirektor

(Heute Morgen im Postfach von RR Peter Zwick, Gesundheitsdirektor BL)

Sehr geehrter Herr Zwick

Im offenen Brief vom 14.06.2012 bat ich Sie die Landratssitzung zu nutzen um dem Landrat und den Medien die Faktenlage bezüglich den Vorwürfen und Strafanzeigen gegen die drei Angestellte Ihres Departements offen zu legen!

Mit grossem Erstaunen sah ich dann Ihre Aussage am gleichen Abend in 7vor7. Sie behaupten ernsthaft und das auch noch vor Kameras, dass nach Ihrem Wissensstand „die Person“ ihre Akten erhalten habe.

Ich bewundere Ihren Mut, trotz besseren Wissens in aller Öffentlichkeit nicht die Wahrheit zu sagen!

Na dann, lieber Herr Gesundheitsdirektor, erinnern wir uns doch einmal gemeinsam  an ein paar Auszüge unserer Korrespondenz:

Am 14.12.2011/16:12 bekamen Sie ein E-Mail von mir, in dem u. a. stand:

„Guten Tag Herr Zwick

…Wieso existieren die Unterlagen bei der pda-Reinach im Raum zwischen Juli 2006 und Dezember 2006 über meine Medikamentenbezüge nicht (bzw. ich bekomme sie nicht)??? Fragen über Fragen.“…

(Herr S. Fareri [Nur das Sie sich daran erinnern, ist Ihr Assistent] bestätigte den Eingang am 14.12.2011 wie folgt: „Besten Dank für Ihre Mail. Hiermit bestätige ich den Erhalt und leite diese weiter. „!]

Am 23.12.2011/12:18 ging es per E-Mail weiter:

„Sehr geehrter Herr Zwick

…Im ersten geht`s darum, dass Sie als Chef prüfen was da passiert ist. Und die Unterlagen bekommen Sie problemlos von allen Beteiligten…

…Es bleibt auch die Frage nicht beantwortet wo die Liste mit Medikamentenbezügen (die meisten unterliegen BMG) von pda-Reinach, in Zeitraum zwischen 10.07.2066 bis 30.11.2006. MEDIKAMENTENBEZUEGE nicht Notizen!!! Alles unterliegt BMG!“…

(Bestätigung des E-Mail Eingangs von Ihrer Direktion am 12.12.2011/13:52)

Am 12.03.2012/10:46 bekamen Sie wieder ein E-Mail von mir:

…“Ich bitte Sie mir die fehlende Unterlagen für den Zeitraum von 10.07.2006 – 07.12.2006 besonderes Medikamentenbezüge*** umgehend zuzustellen.“…

(Eingangsbestätigung von ZZVGD am 12.03.2012/17:13)

Am 13.04.2012 erhielten Sie Cc meine Antwort an Dr. Aeschbach:

„Guten Tag Frau Aeschbach

Vielen Dank für Ihr E-Mail…

… Leider habe ich gestern, vor dem Gespräch mit Ihnen vergessen Sie darauf aufmerksam zu machen, dass ich das Telefongespräch aufnehme (5 Min 30 Sek). Ich entschuldige mich dafür – aber unter denen Umständen… Wenn das für Sie ein Problem ist, habe Sie selbstverständlich die Möglichkeit eine Anzeige zu erstatten…

…Sie sagten mir gestern am Telefon, Sie finden keine Unterlagen für den Zeitraum zwischen 10.07.2006 – 07.12.2006. Informatik hätte Ihnen das mitgeteilt und Sie hätten es auch gesucht. Sie sagten auch, die Unterlagen sollten da sein (was nach BMG auch sein muss), aber Sie wissen auch nicht wo die sind und wieso sie nicht mehr da sind. Weder Medikamentenausgabe, die, laut Ihrem Brief von 30.03.2012, elektronisch funktionieren, noch die schriftliche Krankengeschichte…

…Sie streiten auch nicht mal ab, dass Sie die KG manipuliert haben. Sie sagten auch,… die Strafbehörde solle die Akten beschlagnahmen!!! … Nun bitte ich Sie mir folgende Fragen schriftlich zu beantworten: Ist nur meine Krankenakte für den o. g. Zeitraum nicht mehr auffindbar oder auch von anderen Patienten?…“

(Bestätigung über Erhalt dieser E-Mai kam von Ihrer Direktion am 04.05.2012/08:39)

Am 12.April 2012 erhielten Sie 2 Briefe mit div. Beilagen. In einem Brief stand u. a. folgendes:

„Aufforderung Herausgabe von Unterlagen/Gutachten

Sehr geehrter Herr Zwick

Ich möchte Sie höflich noch ein Mal auffordern, mir meine Krankengeschichte für den Zeitraum 10.07.2006 – 07.12.2006 herauszugeben. Mindestens Protokolle der Medikamentenausgabe,… sgnt. MUBA-Daten. Dr. Aeschbach gibt mir die Unterlagen ohne Ihr Einverständnis nicht heraus. Nur die Akten, die mir als Patientin zustehen.

Wie Ihnen bekannt ist, kann ich ohne diese Unterlagen kein Gutachten erstellen und damit auch nicht meine Forderungen gegenüber dem Kanton anmelden… Wie ich auch Dr. Aeschbach und Dr. Schorr mitgeteilt habe, wäre ich damit einverstanden, dass alle Beteiligten sich auf einen Gutachter einigen und alle das Resultat akzeptieren.“…

(Dieses Brief wurde am 16.4.2012 von Ihrer Direktion GES per Interne-Post an Dr. Schorr weitergeleitet: handschriftliche Notiz: „D. Schorr zur Beurteilung aus kantonsärztl. Sicht“.

So, Herr Gesundheitsdirektor, erinnern Sie sich wieder? Habe ich nun Ihren Wissensstand aufdatieren können?

P. S. Wegen Ihrer Untätigkeit sehe ich mich gezwungen, alle Unterlagen die meine Vorwürfe untermauern, Ihnen gegenüber als Chef wie auch an die 3 Mitarbeiter Ihres Departements, Kapitel für Kapitel zu veröffentlichen! Auch noch zur Erinnerung: Alle o. g. Unterlagen erhielt auch die Staatsanwaltschaft BL jeweils als Kopie!  …

Kapitel 2 folgt …

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